Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

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Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Luftupnahm (2017)

De Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn is en van de groot Universitäten in Düütschland. De nah den preußischen König Friedrich Wilhelm III. nömmt un 1818 grünnd Hoochschool hett ehr Sitt in Bonn an‘n Rhien un betekent sück sülvst as namhafte, traditschonsbewusste Forschungsuniversität van internatschonalen Rang. In‘n Mai 2019 weern över 38.000 Studeerende immatrikuleert.[1]

Ünner de Studenten, Afsolventen un Perfessers befinnen sück söben Nobelpriesdräger – dorünner Harald zur Hausen, Wolfgang Paul, Reinhard Selten un Otto Wallach –, veerteihn Laureaten van den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Pries, dree Priesdräger van de Fields-Medaille as ok Joseph Ratzinger (de latere Paapst Benedikt XVI.), Heinrich Heine, Karl Marx, Konrad Adenauer, Robert Schuman, Joseph Schumpeter, Friedrich Nietzsche, Joseph Goebbels, Max Ernst, Karl Barth, August Kekulé un Heinrich Hertz.

In dat Academic Ranking of World Universities Ranking 2019 van de Shanghai Jiao Tong University (Shanghai Ranking) belegg de Universität Bonn den 70. Platz weltwiet un den veerten Platz in‘n natschoonalen Vergliek.[2] Besünners ansehn sünd de Facken Mathematik, Ökonomie (Volkswertschapslehre), Physik un Agrarwetenschapen, de in‘n internatschonalen Vergliek de Plätze 30, 35 un 46 beleggen. Düütschlandwiet stahn Mathematik un Ökonomie up Platz 1, de Agrarwetenschapen un de Physik up Platz 3. Ok de Fackberiek Rechtswetenschapen hett en internatschonal düchtig hooch Renommee. De Universität Bonn is todem siet 2018 bzw. 2019 de spoodriekste Universität in de Exzellenzstrategie mit de Utteknung as Exzellenzuniversität (umgangsspraaklich Elite-Universität) as ok insgesamt söss Exzellenzclustern.[3]

Geschichte[ännern | Bornkood ännern]

Kurkölnische Akademie Bonn[ännern | Bornkood ännern]

Hööftgebäude an den süüdöstlichen Rand van de Bonner Binnenstadt
König Friedrich Wilhelm III., Förderer van de Universität Bonn

Vörgänger van de Bonner Universität weer de Kurkölnische Akademie Bonn, de 1777 mit den veer Fakultäten för Gottes-, Rechts-, Arznei- un Weltgelehrtheit grünnd wurr. 1786 hett de düütsch Kaiser Joseph II. hör dat Recht to dat Verleehn van de in dat ganze Hillig Röömsch Riek Düütsch Natschoon anerkannt Grade Licentiaten un Dokter tospraaken. Dormit steeg de Akademie to en Universität up. 1798 wurr de kurkölnische Universität nah de Angleedern vun dat linke Rhienufer an Frankriek uphaben.

Grünnenstiet[ännern | Bornkood ännern]

De hüüdige Universität Bonn wurr denn an’n 18. Oktober 1818 van den preußischen König Friedrich Wilhelm III. as sösste preußische Universität neben de Universität Griepswohld, de Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin, de Albertus-Universität Königsbarg, de Universität Halle (Saale) un de slesisch Friedrich-Wilhelms-Universität Breslau grünnd. Anlaat to de Grünnen weer de Will, för de beid nee preußischen Provinzen Rhienland un Westfalen en akademische Utbillensstäe to schaffen. An den sülvigen Dag wurrn dorför de bestahn Universitäten in Mönster un Patterbuorn uphaben. De Wahl full ut mehreren Grünnen up Bonn: Tonächst weer dör de beid losstahn arzbischöplich Slötter hier en för den Anfang utrecken Ruumangebot dor. Denn wull man en düütlich Teeken setten för en Neeanfang ok in den universitären Beriek. Dorum wurr weder de Kurkölnische Universität in Bonn noch de städtische Universität in Köln weer begrünnd.

De an’n 14. Oktober 1655 grünnd Duisburger Universität wurr in dat Johr van de Universitätsneegrünnen in Bonn uplöst. Dat Zepter un groot Deelen van de Universitätsbibliothek Duisburg gungen nah Bonn, so dat de Bonner Universität insowiet ok Nahfolgerin van de Duisburger Hoochschool is. Buterdem harr de kurkölnische Universität as Vörlöper woll blots wenige Johren Bestand, doch se gull as en Universität, de van de Upklärung präägt weer, wat goot in de preußischen Bildungsideale passen dee.

To’n Anfang wurr de Hoochschool as „Rhein-Universität“ betekent. 1827 wurrn de endgültigen Statuten van de Universität Bonn fardigstellt un in dat folgend Johr dör den preußischen König vulltrucken. An’n 28. Juni 1828 geev Friedrich Wilhelm III. mit en Kabinettsorder de Inrichtung den hüüdigen Naam „Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität“.[4]

De eerste Lehrstohl för Kunstgeschichte wurr an’n 4. Mai 1860 an de Universität Bonn inricht. De eerste Lehrstohlinhebber weer Anton Springer (1825 - 1891). [5] Landeswiet Upmarksomkeit kreeg de Bonner Philologenstriet tüschen de Perfessers Otto Jahn un Friedrich Ritschl, de 1865 to Ritschl sien Weggang nah Leipzig führen dee. 1868 hett de Medizinische Fakultät Louis Pasteur den Ehrendokter verleeht, den de 1870 wegen den Düütsch-Franzööschen Krieg torüch geven hett.[6]

20. Johrhunnert[ännern | Bornkood ännern]

Mit den Eersten Weltkrieg un den Zosommenbröök van dat Kaiserriek gung en Hoochtiet to Enn‘. De Juristen Ernst Zitelmann un de Industrielle Carl Duisberg hemm sück all 1917 in’n Henblick up de bevörstahn Hunnertjohrfier mit de „Gesellschaft der Freunde und Förderer der Universität Bonn“ (Geffrub) bemöht, private Hüllpsborn to ersluuten. De materielle Situatschoon van völ Studeerenden weer erbärmlich: de Roman „Barbaren“ van Günter Weisenborn, de hier in den 1920er Johren Student weer, tüügt dorvan. Ut en Sülvsthelporganisatschoon van de Studenten gung 1920 de Vereen „Studentenwohl“, later dat Studentenwerk Bonn hervör.

De tweet Satzung van de Universität wurr 1930 erlaaten. Nee weer ünner annern de „Studentenschaft“ as verfaatenmäßig Lidd van de Universität mit Sülvstverwaltung un Deelnahm an de Hoochschoolverwaltung. De „Allgemeine Studentische Arbeitsgemeinschaft“ (Astag) wurr 1930 inricht, deren Liddmaaten van de Studeerenden in geheim Wahl bestimmt. Hier wunnen in’n Ünnerscheed to anner Universitäten de natschonalsozialistischen Stimmen nie nich de Mehrheit.

1933 weern 23 % van de Perfessers NSDAP-Liddmaaten.[7] Mit de Inführen van dat Führerprinzip keem dat to de Gliekschaltung: de Rekter wurr van den Minister, de Dekane dör den Rekter insett. Hör Entscheeden weern weder an Beratung noch Afstimmen in Gremien bunnen. 40 Hoochschoollehrer (12,9 % van den Lehrkörper) wurrn entlaaten, wiel se Jööden oder den nee Machthebbern nich passen deen. De Philosophen Paul Ludwig Landsberg un Johannes Maria Verweyen sünd in’n Konzentratschoonslager storven. De Mathematiker Felix Hausdorff hett sück sülvst um’t Leven brocht.[8]

Völ sünd utwannert, ok der Orientalist Paul Kahle: sien Söhn Wilhelm harr an’n 10. November 1938 de brennend Synagoog sehn un dornah tosommen mit sien Moder spontan en jöödsche Geschaftsfru bi dat Uprüümen van dat van SA-Männern verwöst Geschäft hulpen. En Polizist hett hör Personalien faststellt. De Folg weer de Verwies van den Studenten Wilhelm Kahle an de Universität wegen „mangelnder akademischer Würde“ as ok en maandlang düern apenlich Anprangern un Schikaneeren van den Perfesser un sien Angehörigen. In’t Fröhjohr 1939 sünd se dorum nah England emigreert.

1935 wurr de Theoloog Karl Barth (1886–1968) entlaaten, de den Eid up den Führer in de vörschreeven Form verwiegern dee, un 1936 de Aferkennen van de Thomas Mann 1919 verleeht philosophischen Ehrendokterwürde. De de SS anhörrn Dekan Obenauer harrn dat Enttrecken utspraaken.[9] Se wurr hüm nah den Tweeten Weltkrieg weer toerkannt.[10][11]

1934 wurr de Landwertschapliche Fakultät inricht. Se is de Nahfolgerin van de Landwertschaplichen Hoochschool Poppelsdorf.[12]

Siet dat Wintersemester 1941/1942 kunn wegen den Tweeten Weltkrieg en normal Vörlesensbedriev nich mehr leist wurrn, wiel sowohl Perfessers as ok Studenten to’n Wehrdeenst intrucken wurrn weern un ok de Bedürfnisse van de Kriegsweertschaptschaft negativen Infloot up Forschung un Lehre harrn. In dat Wintersemester 1944/1945 wurr van Rieksminister för Wetenschap, Uptrecken un Volksbillen Bernhard Rust an den linksrhienschen Universitäten dat Instellen van den Lehrbedriev – mit Utnahm van de medizinischen Fakultäten anördnt. An‘n 18. Oktober 1944 – den 126. Johrsdag van de Universitätsgrünnen – wurr bi en Bombenangreep dat Hööftgebäude un dat an den Rhien liggen Klinikveert verneelt. To Kriegsenn‘ weer kien een van de fieftig to de Universität hörrn Hüüs heel. De entstahn Schaden wurr up etwa 50 Mio. DM schätzt.

An‘n 12. April 1945 hett sück ünner de Initiative van Theodor Brinkmann eerstmalig en Verwaltensraat tosommensett, de an’n 1. Juni en offizielle Bestätigung van de Militärregeeren un den Updrag to dat Wedderupmaaken van de Universität kreeg. Nah den Rückträe van Brinkmann wurr Heinrich Konen to’n Nee Vörsitter wählt, womit he to’n darten Mal an de Tipp van de Universität stunn.[13] To dat Wintersemester 1945/46 wurr de universitäre Bedriev weer upnommen, dat Rektorat keem övergangswies in en Huus in de Joachimstraße ünner. Wegen de Kriegsschäden un de Tonahm van Studenten wurrn wesetlich Baumatnahmen notwennig. In de Adenauerallee entstunn en nee Huus för de Universitätsbibliothek un schräg tegenöver wurr en Gebäude för de Rechts- un Staatswetenschapliche Fakultät upricht. Dit Gebäude drocht den Naam „Juridicum“. De Universitätskliniken wurrn gröttstendeels ut de Binnenstadt in den Stadtdeel Venusberg verleggt. 1980 wurr de bither unafhängige Pädagogische Hochschule Rheinland mit Standort Bonn integreert. Dormit weer ok de Lehrerutbillen för de Hööft- un Grundschool en Upgaav van de Universität wurrn.

21. Johrhunnert[ännern | Bornkood ännern]

2001 wurr de Universität van de Landsregeeren anwiest, de Lehrerutbillen intostellen, wat in dat Folgejohr van de Universität umsett wurr. Mit de Umstellung van dat Lehramtsstudium in Noordrhien-Westfalen up Bachelor- un Masterstudiengänge kunn de Universität dat Lehramtsstudium to dat Wintersemester 2011/12 wedder inführen.[14] Verantwoort wurrn de Lehramtsstudiengänge binnerhalv van de Universität Bonn van dat Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL).[15]

In‘n Februar 2012 hett man mit den Bau van en nee Campus in den Stadtdeel Poppelsdorf tüschen Carl-Troll-Straße und Endenicher Allee anfungen. Dat zirka 40.000 m² groot Baufeld wurr tovör van de landwertschaplich Fakultät as Acker bruukt un weer insowiet free. Stuff bi den Bauplatz befinnen sück en Twiegstäe van de Universitäts- un Landesbibliothek, eenige Institute van de Universität un en Mensa. Disse universitären Inrichtungen söllt um en Hörsaalzentrum un um dat Bonn-Aachen International Center for Information Technology utwiet wurrn. Buterdem wurrn up dat Areal Rüüm för de Institute för Numerische Simulatschoon, för Nehrens- un Levensmiddelwetenschap as ok för Informatik baut.[16]

Exzellenzinitiative[ännern | Bornkood ännern]

Ehmalg Gebäude van dat mathematische Institut – Eröffnung van dat Exzellenzcluster van de Mathematik

Bi de Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder hett de Universität Bonn gemischte Ergevnisse reckt. Dat Tokunftskonzept, also de Förderung van de gesamte Universität, wurr nich wunnen. In anner Förderliens geev dat aber doch Spood.

In de eerste Runn 2006 is man mit Vörslääg för Gradurertenscholen in Physik un Wertschapswetenschapen (Bonn Graduate School of Economics un Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy tosommen mit Universität Köln) as ok en Exzellenzcluster in Mathematik (Mathematics: Foundations, Models, Applications – Hausdorff Center for Mathematics) in de Endutwahl intrucken, den Toslag kreegen de Ökonomie-School un de Mathematik-Cluster.[17]

In de tweet Runn 2007 stunnen de Gradueertenschool Chemical Biology in Life and Medical Sciences un ok weer de Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy as ok as wiedere universitätsöbergriepend Projekte de Exzellenzcluster Media: Material Conditions and Cultural Practice tosommen mit de Universität zu Köln un de Gradueertenschool Bonn-Aachen International Graduate School of Applied Informatics tosommen mit de RWTH Aken in de Utwahl, den Toslag kreeg ditmal de Physik-Gradueertenschool.[18]

In de dart Runn 2012 keemen dat Exzellenzcluster in de Mathematik (Mathematics: Foundations, Models, Applications) un de Gradueertenschool in Physik (Bonn-Cologne Graduate School of Physics and Astronomy) to en wiedere Förderung. Buterdem kreeg dat nee Exzellenzcluster in den Beriek van de Immunologie (Immunosensation: das Immunsystem als Sinnesorgan) en Toseggen för en Fördern.[19]

Bi de veert Runn van den nu Exzellenzstrategie nömmt Wettbewarf weer de Universität mit insgesamt söss Exzellenzclustern (dorvan twee in Kooperatschoon mit anner Universitäten) un de tosätzliche Utwahl as Exzellenzuniversität de spoodriekste Hoochschool.[3]

Standöörd un Architektur[ännern | Bornkood ännern]

Poppelsdorfer Slott
Standoort Römerstraße

De Universität Bonn is kien Campus-Universität, sonnern verdeelt sück up mehrere Standöörd in dat ganze Stadtrebeet.

In dat Hööftgebäude, dat ehmalge Kurfürstlich Slott direkt an den Rand van de Binnenstadt as ok in eenig modern Hüüs in de Umgegend (so das dat Juridicum) befinnen sück de Grootdeel van de Philosophischen, Theologischen as ok Rechts- un Staatswetenschaplichen Fakultäten.

De Naturwetenschapler sünd hööftsächlich in Poppelsdorf, wo neben dat Poppelsdorfer Slott Institutsgebäude ut dat 19. Johrhunnert in modern Bürobauten vörherrschen. De Slottgorden deent siet 1819 as Botanischer Garten Bonn. Dat Institut för Informatik is siet Anfang van dat Sömmersemester 2018 ebenfalls in Poppelsdorf ansiedelt, in en gemeensamen Neebau mit dat Bonn-Aachen International Center for Information Technology, dat ut de Heussallee umtrucken is. Dormit wurrn sowohl dat Landesbehördenhaus as ok de Oltbau van dat Allgemeen Verfügungszentrum III van de Universität aktuell nich brukkt. De Neebau van dat Allgemeen Verfügungszentrum III is all siet 2010 wegen hooch Belastung van de Bausubstanz dör Polychloreerte Biphenyle rüümt, dat ehmals ebenfalls dor ansiedelt Institut för Psychologie is in 2008 ut dat Gebäude uttrucken un sitt jetzt an den Kaiser-Karl-Ring tegenöver de LVR-Klinik. De Medizin is up den Venusberg ansiedelt. Eenzelne Institute un Inrichtungen sünd up wieder Stadtdeelen verdeelt, etwa de Astronomie, Deelen van de Chemie un de Pharmazie in Endenich.

Insgesamt hörrt to de Universität över 371 Gebäude.[20] Dorto hörrn neben de wetenschaplich un to de Verwalten bruukt Hüüs ok veer Mensen un 34 Studentenwahnheime mit ca. 4200 Zimmern, för de dat Studierendenwerk Bonn toständig ist. Bit up wenig Hüüs, etwa dat Hööftgebäude un dat Poppelsdorfer Slott, hett de Universität praktisch all Gebäude van den Bau- un Leegenschapsbedriev NRW anhüert.

Planungen un Saneerungsprobleme[ännern | Bornkood ännern]

In’n Toog van en Neestruktureeren wurrd van de Universitätsleitung anstreevt, de dezentrale Struktur uptogeeven un sück up veer Swoorpunktstandöörd to konzentreeren: den Campus City mit de Philosophischen Fakultät, den Theologischen Fakultäten un de Staatswetenschaplichen Fakultät, den Campus Poppelsdorf mit de Landwertschaplichen Fakultät un Deelen van de Mathematisch-Naturwetenschaplichen Fakultät, den Campus Endenich mit den övrigen Deelen van de Mathematisch-Naturwetenschaplichen Fakultät un den in en Neebau ünnertobringen Rechtswetenschapen as ok de Medizin up den Venusberg.

Insbesünnere up den Campus Poppelsdorf wurrn dorum up ehmalgen Ackerflächen eenige Neebauten upricht. Hier entstunn en Hörsaalzentrum un Rüüm för de Institute för Informatik, för Numerische Simulatschoon un för Nehrens- un Levensmiddelwetenschap. Wiels dat Hörsaalgebäude all in Gebruuk is, sünd de anner Gebäude to’n Deel noch nich in Bedriev. En nee Laborgebäude südwestlich van den Botanischen Gorden wurr 2008 fardigstellt.[21]

Bonn – Uni Campus Poppelsdorf, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität

Wiel man mit de Tonahm van Studenten up den Campus Poppelsdorf reeken deiht, is langfristig en Neebau van de dortige Mensa plaant. För de bit 2020 plaant Saneeren un Neebauten sünd ca. 850 Mio. Euro vörsehn. De Finanzeeren is aber noch nich vullständig seker. Bit 2015 kreeg de Universität van dat Land 102 Mio. Euro ut dat Hoochschoolmoderniseerensprgramm van dat Land Noordrhien-Westfalen. Buterdem bedeeligt sück de Bau- un Liegenschapsbedriev NRW an de Saneeren.[22]

Dichtmaaken van dat darte Bövergeschoss[ännern | Bornkood ännern]

An‘n 2. Januar 2019 muss de Universität den Forschungs- un Lehrbedriev in dat darte Stockwark van dat Kurfürstlich Slott instellen. Grund weer en Anordnung van den Bau- un Liegenschapsbedriev NRW, de up en Neebewerten van de Brandschutz-Situatschoon foot. Meest 100 Rüüm, 150 Beschäftigte un över 400 Studeerende van de geisteswetenschaplichen Fakultäten van de Universität Bonn weern dorvan bedrapen. De Anordnung keem unverwacht wenig Week för de Fortsetten van de Vörlesenstiet Anfang Januar, so dat in en körten Tiet all umstruktureert wurrn muss (Rüüm, Personal, Logistik un Utwiekmögelkeiten).[23]

Nahdem man dat Gebruukskonzept överarbeit harr, Fluchtwegsituatschoon un tosätzlich Brandschuulmatnahmen inricht harr, kunn man 43 Rüüm af März 2019 weer bruuken. Lehrveranstaltungen geev dat dor wiederhen nich, aber Bürorüüm un Materiallager kunnen weer bruukt wurrn. [24]

Gleederung[ännern | Bornkood ännern]

De Universität wurrd van en Rektorat leit, den en Rektor vörsteiht. Dat Rektorat wurrd van den Senat kontrolleert, de ut wählt Vertredern, ut de Hoochschoollehrer van all Fakultäten, ut den akademischen un nichtakademischen Mitarbeiterstaff as ok de Studentenschap besteiht. En Hoochschoolraat, de to 70 % mit externen Personen besett is, övernimmt siet 2008 de Funktschoon van de wetenschaplich Beraden van de Universitätsleitung.[25]

De Universität hett de folgend Fakultäten:

  • Evangeelsch-Theologische Fakultät (grünnd 1818)
  • Kathoolsch-Theologische Fakultät (grünnd 1818)
  • Landwertschapliche Fakultät (inricht 1934) mit folgend söben Institute
  • Mathematisch-Naturwetenschapliche Fakultät
  • Medizinische Fakultät
  • Philosophische Fakultät
  • Rechts- un Staatswetenschapliche Fakultät

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Festschrift zur 200-Jahrfeier der. Universität Bonn. Die Geschichte der Universität Bonn seit 1818 in 4 Bänden. V&R Unipress, Bonn University Press, Bonn 2018, ISBN 978-3-8471-0889-4.
    • Band 1: Dominik Geppert (Hrsg.): Preußens Rhein-Universität 1818–1918.
    • Band 2: Dominik Geppert (Hrsg.): Forschung und Lehre im Westen Deutschlands 1918–2018.
    • Band 3: Thomas Becker und Philip Rosin (Hrsg.): Die Buchwissenschaften.
    • Band 4: Thomas Becker und Philip Rosin (Hrsg.): Die Lebenswissenschaften.
  • Thomas Becker: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ansichten – Einblicke – Rückblicke (= Die Reihe Campusbilder.). Sutton Verlag, Erfurt 2004, ISBN 3-89702-741-0.
  • Thomas Becker (Hrsg.): Bonna Perl am grünen Rheine. Studieren in Bonn von 1818 bis zur Gegenwart (= Bonner Schriften zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte. Band 5). V&R unipress, Bonn University Press, Göttingen 2013, ISBN 978-3-8471-0131-4.
  • Friedrich von Bezold: Geschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität von der Gründung bis zum Jahr 1870. A. Marcus & E. Webers Verlag, Bonn 1920, Vörlaag:URN.
  • Thaddäus Anton Dereser: Entstehung und Einweihungsgeschichte der Kurkölnischen Universität zu Bonn unter der glorreichen Regierung Maximilian Franzens, von Gottes Gnaden Erzbischofs zu Köln, des H.R. Reichs durch Italien Erzkanzlers und Kurfürsten … im Jahre 1786, den 20ten November und folgende Tage. Abshoven, Bonn ca. 1786, (Vörlaag:ULBDD)
  • Ralf Forsbach: Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im „Dritten Reich“. München 2006. ISBN 978-3-486-57989-5.
  • Manfred Groten, Andreas Rutz (Hrsg.): Rheinische Landesgeschichte an der Universität Bonn. Traditionen – Entwicklungen – Perspektiven. Göttingen 2007.
  • Hans-Paul Höpfner: Die Universität Bonn im Dritten Reich. Akademische Biographien unter nationalsozialistischer Herrschaft (= Academia Bonnensia. Band 12). Bonn 1999.
  • Dietrich Höroldt: Stadt und Universität. Rückblick aus Anlass der 150-Jahr-Feier der Universität Bonn (= Veröffentlichungen des Stadtarchivs Bonn. Band 6). Bonn 1969.
  • Paul Egon Hübinger: Thomas Mann, die Universität Bonn und die Zeitgeschichte. Drei Kapitel deutscher Vergangenheit aus dem Leben des Dichters 1905–1995, München/Wien 1974.
  • Gerhard Kirchlinne: Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. Geschichte und Geschichten aus zwei Jahrhunderten. Eegenverlag, Bonn 2017, ISBN 978-3-00-057968-4.
  • Josef Niesen: Bonner Personenlexikon. 3., verbesserte und erweiterte Auflage. Bouvier, Bonn 2011, ISBN 978-3-416-03352-7 (mit völ Professoren-Biographien).
  • Karl Theodor Schäfer: Verfassungsgeschichte der Universität Bonn 1818 bis 1960. H. Bouvier u. co./Ludwig Röhrscheid, Bonn 1968.
  • Matthias Schmoeckel (Hrsg.): Die Juristen der Universität Bonn im „Dritten Reich“ (= Rechtsgeschichtliche Schriften. Band 18). Köln u. a. 2004.
  • Rektor und Senat der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität (Hrsg.): Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität. Ihre Rektoren und berühmten Professoren. (= Karl F. Chudoba (Hrsg.): Kriegsvorträge der … Universität Bonn. Band II). Bonner Universitäts-Buchdruckerei, Bonn 1943.
  • Heinz Schott (Hrsg.): Medizin, Romantik und Naturforschung. Bonn im Spiegel des 19. Jahrhunderts. Anlässlich der 175-Jahrfeier der Universität Bonn (= Studium Universale. Band 18). Bonn 1993.
  • Herbert Kremer, Hubertus Büchs: Geschichte der Klinik und Poliklinik für Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn. Bonn 1969, S. 49–99.

Weblinks[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Enkeld Nahwiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Zahlen und Fakten — Universität Bonn..
  2. Shanghai Jiao Tong University (2019): Top 500 World Universities. Archiveert vun'n Original an'n 20. Januar 2016. Afropen an'n 17. August 2019.
  3. a b „Wir sind Exzellenzuniversität“ — Universität Bonn..
  4. Karl Theodor Schäfer: Verfassungsgeschichte der Universität Bonn 1818 bis 1960. H. Bouvier u. co./Ludwig Röhrscheid, Bonn 1968, S. 100 un S. 423.
  5. 150 Jahre Kunstgeschichte in Bonn, Uni Bonn, afropen an’n 18. September 2019.
  6. Biografie von Louis Pasteur up de Website van de Académie française.
  7. Ralf Forsbach: Die Medizinische Fakultät der Universität Bonn im "Dritten Reich". Oldenbourg Verlag: 2006, S. 63.
  8. Michael Grüttner, Sven Kinas: Die Vertreibung von Wissenschaftlern aus den deutschen Universitäten 1933–1945. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. 55 (2007), S. 140, 160 ff (PDF).
  9. Universitätsgeschichte. Afropen an’n 21. Januar 2018.
  10. Universität Bonn: Der Umgang mit der Vergangenheit
  11. Vörlaag:Webarchiv, Bayerischer Rundfunk.
  12. Willkommen an der Landwirtschaftlichen Fakultät der Universität Bonn, lwf.uni-bonn.de, afropen an’n 19. September 2019.
  13. Der Neubeginn der Universität Bonn nach 1945. Afropen an’n 22. November 2015.
  14. bzl.uni-bonn.de, bzl.uni-bonn.de, abgerufen am 29. September 2015.
  15. Bonner Zentrum für Lehrerbildung (BZL)
  16. Vörlaag:Webarchiv
  17. BMBF – Ergebnisse der Exzellenzinitiative 2006, afropen an’n 21. September 2019
  18. BMBF – Ergebnisse der Exzellenzinitiative 2007, afropen an’n 21. September 2019
  19. Ergebnis der Sitzung des Bewilligungsausschusses am 15. Juni 2012, bmbf.de, afropen an’n 21. September 2019.
  20. Zitat-Fehler: Ungülligen Tag <ref>; is keen Text för Refs mit den Naam statistik angeven.
  21. [1], Press, afropen an’n 24. September 2019
  22. Generalanzeiger van’n 29. September 2009 afropen an’n 24. September 2019
  23. Universität Bonn: Brandschutz: Universität räumt 3. Etage des Hauptgebäudes zum 2. Januar 2019. Online ünner: https://www.uni-bonn.de/neues/340-2018, (Stand: 13. Februar 2019).
  24. [43 Räume im Dachgeschoss des Hauptgebäudes können wieder genutzt werden, afropen an’n 24. September 2019
  25. Grundordnung der Universität, Uni Bonn.

Koordinaten: 50° 44′ 2″ N, 7° 6′ 8″ O