Gustav Mahler

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Gustav Mahler (1892)

Gustav Mahler (* 7. Juli 1860 in Kalischt, Böhmen; † 18. Mai 1911 in Wien) weer en öösterrieksch Komponist in’ Övergang vun de Laatromantik to de Moderne. He weer nich blots en vun de bedüüdenst Komponisten vun de Laatromantik, sonnern ok en vun de berühmtst Dirigenten vun sien Tiet un as Operndirekter en bedüüdend Reformer vun dat Musiktheater.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Kindheit un Familie[ännern | Bornkood ännern]

Gustav Mahler as Kind, um un bi 1865
Graffsteen vun sien Öllern up den jöödschen Karkhoff in Jihlava (Iglau)

Gustav Mahler entstamm ut en jöödsch Familie. Sien Grootvader weer Šimon Mahler, Pächter un later Eegendömer vun en Wienbrenneree in Kalischt in Böhmen. De sien Söhn Bernard Mahler (* 1827 in Lipnitz; † 1889 in Iglau) hett 1857 Marie Herrmann (* 1837 in Ledetsch; † 1889 in Iglau) heiraadt. Se stamm ut de Familie vun en Seepfabrikanten. Nah de Heirat hebbt de Öllern vun Gustav Mahler to de Wienbrenneree en Gasthoff in Kalischt köfft, dat latere Gebortshuus vun Gustav Mahler. 1860 hebbt de Öllern Gasthoff un Geschäft in Kalischt weer verköfft un sünd in de mährisch Stadt Iglau trucken, wo Mahler den överweegend Deel vun sien Jöögd verbocht hett. Hier muss he mit ansehn, wu de Vader de Moder verhaun dee, een Trauma, dat he later blots mit de Hülp vun Sigmund Freud bewältigen kunn.[1] Vun veerteihn Kinner sünd söss fröh storven. Gustav weer dat tweetöldste, sien Bröer Isidor weer bi Gustav sien Gebort aber all storven. Besünners de Dood vun sien Bröer Ernst mit darteihn Johren, as Gustav sülvst eerst fievteihn weer, hett hüm düchtig to schaffen maakt. Beid Öllern sünd storven, as Mahler noch kien dartig Johr old weer. Dornah föhl he sück verplicht, för sien jüngeren Geschwister to sörgen. He hulp sien Bröers, bit se sülvständig weern. Een vun de is nah Amerika utwannert. Mahler nehm sien Süster Justine to sück, de hüm völ Johren den Huusholt führt hett, bit se beid in dat sülvig Johr heiraadt hebbt. Justine (1868–1938) un Mahler sien jüngste Süster, Emma (1875–1933) hebbt de Bröers Arnold bzw. Eduard Rosé heiraadt, de Musiker in dat Philharmonische Orchester vun Wien weern.

Utbillen[ännern | Bornkood ännern]

As Gustav Mahler veer Johr old weer, fung sien musikalische Utbillen mit dat Akkordeon an. Kört dorup harr he sien eersten Klaveerünnerricht. Mit söss Johren geev he all sülvst Ünnerricht un hett ok eerste Stücken komponeert, de aber nich mehr erhollen sünd. He hett eerst de Grundschool, later dat Gymnasium besöcht. He hett vör leest, hör Volks- un Danzmusik bi entspreken festlich Gelegenheiten, de Militärmusik vun de in Iglau statschoneert Suldaten un in de Synagoge ok jöödsch Musik. All disse Elemente sünd in sien Warken immer weer to finnen.

Mit teihn Johren is he eerstmals as Pianist uptreden un mit twalf Johren geev he Konzerte mit technisch bannig anspröökvull Stücken vun Liszt un Thalberg.

Mit fievteihn Johren gung he up Empfehlung vun en Früend vun de Familie nah Wien an’t Konservatorium un studeer bi Julius Epstein (Klaveer) un Franz Krenn (Kompositschoon). In beid Facken wunn he in dat nächste Johr den eersten Pries. Mitstudenten weern ünner annern Hans Rott, Hugo Wolf un Mathilde Kralik von Meyrswalden. Den Schoolstoff hett he as Externer sülvständig wieder lehrt. 1877 hett he sien Afslussprüfungen an dat Gymnasium in Iglau maakt. He is woll bi dat eerste Mal dörfallen, hett dann denn aber bi’n tweeten Mal schafft. In’ Dezember hett he de Eerstupführen vun Anton Bruckner sien 3. Sinfonie hört un kreeg den Updrag, en veerhannig Klaveeruttoog dorför hertostellen. 1878 schreev he den Text för Das klagende Lied nah en Märken in de Bechstein-Sammlung, hett dat Kompositschoonsstudium mit dem Diplom afslooten un wunn mit en Klavierquintett, dat verschullen is, den eersten Pries. In de Konservatoriumsjohren hett he an twee Opern arbeit, de he aber nich fardigstellt hett: Die Argonauten nah en Drama vun Grillparzer un Rübezahl. An de Universität hett he ok eenig Semester lang Archäologie, Geschichte, bi Eduard Hanslick Musikgeschichte studeert un hett ok Vörlesungen bi Bruckner hört.

Wies disse Studienjohren in Wien hörr Mahler mit Siegfried Lipiner un anner to den philosophischen un literarischen Früennenskrink Engelbert Pernerstorfer, worut Levensfrüendschapen entstunnen un wodör he völfältig geistige Anregungen kreeg. För eenig Johren wurr he ok to’n strengen Vegetarier. Friedrich Eckstein gifft dorto folgen Beschrieven vun Mahler:

Zitat Einer von ihnen war eher klein von Gestalt; schon in der sonderbar wippenden Art seines Ganges machte sich eine ungewöhnliche Reizbarkeit bemerkbar, sein geistig gespanntes, überaus bewegtes und schmales Gesicht war von einem braunen Vollbart umrahmt, sein Sprechen sehr pointiert und von stark österreichischer Klangfarbe. Er trug immer einen Pack Bücher oder Noten unter dem Arm und die Unterhaltung mit ihm ging zumeist stoßweise vor sich. Sein Name war Gustav Mahler.[2]

De Dirigent un Operndirekter[ännern | Bornkood ännern]

1880 wurr Gustav Mahler Kapellmeester in dat Sömmertheater in Bad Hall un hett in’ November de Kantate Das klagende Lied fardigstellt.

Dornah folgen verscheeden Kapellmeesterstellen, an de he hööftsächlich Opern to dirigeeren harr un mit dit Genre riek Erfohrungen sammeln kunn. He kunn so ok de bedüüdensten Dirigenten vun sien Tiet mit Konzerten höörn, hett ok hör Bekanntschap maakt as ok mit de Komponisten Pjotr Iljitsch Tschaikowski un Richard Strauss. De Statschonen weern: Laibach (1881–1882), Olmütz (1883), Kassel (1883–1885), Prag bi den Intendanten Angelo Neumann (Juli 1885 bit 1886), Leipzig (Juli 1886 bit Mai 1888) as Kolleeg vun Arthur Nikisch, mit de dat to Rivalitäten keem, un Budapest (Oktober 1888 bit März 1891), wo he Königlicher Operndirekter weer. He keem (1883) ok to’n eersten Mal nah Bayreuth, hett de Festspeelupführungen sehn un hett de Bekanntschap vun Cosima un Siegfried Wagner maakt. In Budapest hett Brahms en Vörstellung vun den Don Giovanni besöcht, in de Lilli Lehmann sung, un weer vun Mahler as Dirigent düchtig beindruckt.

Van März 1891 bit April 1897 weer Mahler eerster Kapellmeester an dat Stadt-Theater in Hamborg. He hörr intüschen to de anerkannt Dirigenten vun Europa. So kunn he denn ok de groot europäisch Städer as Gastdirigent bereisen, to’n Bispeel mit grooten Spood London van Juni bit Juli 1892. Mahler harr in disse Johren en düchtig anstrengend Arbeitspensum. He dirigeer mehr as hüüd begäng, bispeelswies in de Saison 1894/95 138 vun 367 Vörstellungen, dorto acht Philharmonische Konzerte. In dat sülvig Johr komponeer he verscheeden Leeder, hett de 2. Sinfonie afslooten, hett denn in Berlin de Eerstupführen vun de eersten dree Satzen leit un komponeer in wenig Sömmerweeken fiev Satzen (mit Utnahm vun den eersten) vun de 3. Sinfonie. In Hamborg legg he buterdem mit sien Opernarbeit den Grundsteen to en nee Musiktheaterstil.

In de Hamborger Tiet gung he nee Früendschapen in. Besünners wichtig wurr de mit den jungen Bruno Walter, de as Chorleiter un Korrepetitor över Empfehlung vun Bernhard Pollini an dat Stadttheater keem. Walter folg hüm ok as tweet Kapellmeester nah Wien un hett sück in den Loop vun sien ganz Leven mit all sien Können för de Musik vun Gustav Mahler insett.

Zitat: Und da stand er nun in Person in der Theaterkanzlei, als ich von meinem Antrittsbesuch bei Pollini heraustrat: bleich, mager, klein von Gestalt, länglichen Gesichts, die steile Stirn von tiefschwarzem Haar umrahmt, bedeutende Augen hinter Brillengläsern, Furchen des Leides und des Humors im Antlitz, das, während er mit einem anderen sprach, den erstaunlichsten Wechsel des Ausdrucks zeigte, eine gerade so interessante, dämonische, einschüchternde Inkarnation des Kapellmeisters Kreisler, wie sie sich der jugendliche Leser E. Th. A. Hoffmann’scher Phantasien nur vorstellen konnte; er fragte mich freundlich-gütig nach meinen musikalischen Fähigkeiten und Kenntnissen – was ich zu seiner sichtlichen Befriedigung mit einer Mischung von Schüchternheit und Selbstgefühl erwiderte – und ließ mich in einer Art Betäubung und Erschütterung zurück. […] Mahler erschien mir in Antlitz und Gebaren als Genie und Dämon […][3]

Gedenktafel an dat Wahnhuus in Wien,
Rennweg 5 = Auenbruggergasse 2

1897 bit 1907 weer Mahler mit sien Karriere an dat astreevt Teel. He harr de in Europa herutragend Stellung vun en eersten Kapellmeester un Hoffoperndirekter in Wien. Hier führ he van 1900 bit 1903 mit Heinrich Lefler un af 1903 mit Alfred Roller, en billen Künstler, de he to de Tätigkeit as Bühnenbildner brocht hett, sien Opernreform dör. Dör intensive Probenarbeit stieger he de Leistung vun Orchester un Singerensemble un hett de in en dramatisch Gesamtkonzept infügt. Hahl pathetisch Gesten an’ Bühnenrand stahn Gesangskünstler in överlaaden Kostümen un Bühnenbiller hett Roller in entrümpelte, interessant dörstruktureert Bühnenrüüms un in Bewegungskostüme ümwannelt, in de Mahler de Singerdarsteller wirklich speelen un hör Rullen ok as Schauspeler utgestalten leet.

Gustav Mahler (1898)

Wiel he in Wien de best Singer un Singerinnen anhüern kunn, wurr sien Tiet as Hoffopernintendant en Hoochblööt un kann as Anfang vun de neetietlich Operninszeneeren betekent wurrn. Dorünner weern de Singer-Schauspelerin Anna von Mildenburg, de best Wagner-Dorstellerin vun disse Tiet, de Koloratursingerin Selma Kurz, deren besünner lang „Kört-Triller“ berühmt wurrn, Marie Gutheil-Schoder, de as Carmen un in anner liedenschaplich Mezzosopranrullen groot rutkeem, Hermann Winkelmann un Leopold Demuth, de Heldentenöre Erik Schmedes un Franz Naval as ok de Johrhunnertsinger Leo Slezak, de sien bemarkenswert Koppstimm noch up de eerst Schallplatten van 1905 in en Arie ut „Die weiße Dame“ un in Lohengrin sien Afscheedgesang to hören is, as ok de dramatische Utdruckskraft vun dissen ganz vun Mahler sien Inszeneerenskunst präägten Singer in Tannhäusers „Romvertellen“.

Mahler hett sück dööpen laaten un is to’n Katholizismus wesselt, wiel he mit Recht antisemitische Hinnernisse befürchten dee: Zitat: "Mein Judentum verwehrt mir, wie die Sachen jetzt in der Welt stehen, den Eintritt in jedes Hoftheater. – Nicht Wien, nicht Berlin, nicht Dresden, nicht München steht mir offen. Überall bläst der gleiche Wind.“ [4].

Dem jöödschen Glooven stunn he nich besünners nah. Sien Weltanschauung weer ehrder en natuurreligiöse un philosophische, wat an sien Angaven un Texten to de 3. Sinfonie, to de 8. Sinfonie un to dat Lied von der Erde besünners utpräägt to erkennen is. He hett sück aber ok intensiv mit den Wedderupstahns- un Erlösungsgedanken vun dat Christendom befaat, wat besünners in de 2. un 3. Sinfonie düütlich wurrd.

Gustav Mahler (Radeeren vun Emil Orlik, 1902)

Wiels de Wiener Johren is he dör ganz Europa reist, ünner annern bit nah Sankt Petersburg, Venedig, Rom, Paris, Amsterdam, um to dirigeeren un sien eegen Kompositschonen mit ünnerscheedlich Spood uptoführen. He wunn överall enthusiastisch Anhänger. In Amerika wurrn sien Warken ebenfalls upführt un bannig geschätzt.

Nee Früenschapen entstunnen ünner annern mit de Bröers Rosé, den Malern vun de Sezession un besünners mit de jung Komponisten Arnold Schönberg, Alexander von Zemlinsky un Alban Berg, de sien Musik bewunnert un hooch schätzt hebbt. Willem Mengelberg in Amsterdam hörr to de jung Dirigenten, de sien Sinfonien upführen dee. To de Eerstupführen vun de 6. Sinfonie in Essen keemen völ Früennen vun wiet her anreist.

Mahler sien Ungeduld mit Singer un Orchesterliddmaaten, de sien Anspröök nich genügen deen, tonehmen Tourneen as Dirigent vun eegen Warken, en Pressekampagne gegen hüm mit antisemitisch Tendenzen un Striedereen mit sien Vörgesetten bi Hof över faken Afwesenheiten un de Programmgestaltung, deren Tipp dat Verbot vun de Eerstupführen vun Richard Strauss sien Salome weer, hebbt toletzt beid Sieden dorto brocht, Mahler sien Wiener Amt aftosluuten. He kreeg aber en hooch Pension.

In’ Januar 1908 fung sien Vedtrag bi de Metropolitan Opera in New York an, wo he bit to sien Dood bleev. Ok hier hett he weer mit de beste Singer un Singereinnen arbeit, ünner annern mit Enrico Caruso, Emmy Destinn, Leo Slezak, kunn aber sien Inszeneerensvörstellungen nich ganz so ümsetten as noch in Wien. Af den 1. November 1909 hett he ahn Utnahm de Konzerte vun de New Yorker Philharmoniker leit.

Karikatur vun Theo Zasche, 1906
Schaddenbild vun Otto Böhler

Zitat: … und Manchen ward das deutsche Wams zu enge, wenn sie den Namen Mahler hörten. Einigen wohl aus Begeisterung, den Meisten aber aus Wut. Vom ersten Tage an ist das so gewesen. Er hat sofort gewirkt, aufwiegelnd, provokant, alarmierend – gleichviel: er gehört eben zu den elektrischen und elektrisierenden Naturen, die beim leisesten Anrühren Funken geben oder zünden. Im Anfang freilich hat ihn nur seine frenetische Unbeliebtheit populär gemacht. Getragen von der Gunst des Hasses, sorgsam beleuchtet vom Neid, diesem ewig schlaflosen und mächtigen Protektor aller Wirklichen, vom Spott, vom Mißwollen und übler Nachrede, also von den lautesten Schallträgern an jeder Straßenecke ausgerufen, ist er berühmt geworden. […] Und so war es täglich zu hören, daß er seine Musikanten mißhandelt, sie zu unmenschlicher Arbeit peitscht, schier zu Tode hetzt, und daß ihn alle, wären sie’s nur imstande, am liebsten in einem Löffel Wasser ertränken möchten. Er kuranzt seine Sänger, hieß es, drillt sie wie Rekruten, schaltet mit ihnen wie der Großtürke mit seinen Sklaven. […] Den Jammer ringsumher, es sei der Arbeit zu viel, hört er mit Staunen, ohne ihn zu fassen. Er verrichtet ja dasselbe Maß, sitzt nicht faul zu Hause und läßt andere für sich schuften. Nur freilich: ihm ist Arbeit Genuß, anderen Schweiß. […] Merkwürdig war auch der starke Anreiz, den seine Persönlichkeit übte. Die Intensität seines Wesens schien die ganze Stadt zu füllen. Leute sprachen von ihm, stritten hitzig über ihn, die niemals sonst in der Oper waren. Jetzt liefen sie herzu, um ihn zu sehen. Wieder andere Leute, die bisher kaum gewußt hatten, was ein Theaterdirektor ist und soll, fragten nach dem bösen Mahler. Und alle kannten sein Gesicht. Dieses ungewöhnliche, spitzlinige Antlitz hatte sich rasch in jedes Gedächtnis eingebohrt. […] Es ist doch gar zu lehrreich, wie die Leute, die sich sonst nicht genugtun können, die Schönheitswunder der Natur zu preisen, […] alle sofort empört sind, wenn sie eingeladen werden, das herrlichste Wunder, das die Natur uns bietet, zu verehren: den Aufgang eines großen Menschen.[5]}}

Mahler un de Fruen[ännern | Bornkood ännern]

Sien Moder weer Mahler düchtig wichtig. Sigmund Freud, to de Mahler wegen Beraden wegen sien Eheprobleme mit Alma nah Leiden fohren is, hett bi Mahler en Moderkomplex analyseert. He "suche in jeder Frau seine Mutter, die doch eine arme, leidende und gepeinigte Frau gewesen sei".[6] De Begegnung vun Mahler un Freud is ok in den Speelfilm Mahler auf der Couch dorstellt. Mit sien Süster Justine verbunn hüm nicht blots dat gemeensam Leven, sonnern ok Verständnis un Früendschaft. An jede Oort vun sien wesselhaft Leven weer he in en nee jung Fru leedenschaplich verleevt.

Mit söss Johren weer Mahler to'n eersten Mal verleevt. För disse Früendin hett he denn ok en Leed komponeert. Anfang 1880 in Wien hett he dree Leeder för Josephine Poisl komponeert, de aber nichts mit hüm to doon hemm wull. In Kassel weer dat de Sopranistin Johanna Richter. 1884 entstunnen dor de eersten Lieder eines fahrenden Gesellen. 1888 in Leipzig schreev he, inspireert dör sein Leev to Marion von Weber, de Fru vun en Enkels vun Carl Maria von Weber, un dör den Roman Titan vun Jean Paul in söss Week de 1. Sinfonie un eerste Leeder to Des Knaben Wunderhorn, en Textsammlung mit Volksdichtungen, de he bannig schätzt hett.

In Hamborg hebbt twee Fruen en wichtige Rull speelt: De Geigerin Natalie Bauer-Lechner hett hüm düchtig leev harrt, schreev utführlich Daagböker över de Gespräche mit hüm, worut en bannig gründlich Born för sien Gedanken, Vörstellungen un völ Erlevnisse wurr; se weer hüm geistig wussen un bleev hüm in hör Leev bit an dat Levensenn' trüe. För hüm weer dat en eng, aber blots platonisch Früendschap. Mit de ok in' Olldag hoochdramatisch Anna von Mildenburg gung he de intensive, liedenschaplichste Leevstenbeziehung vör sien Ehe in, de aber mit den Wessel nah Wien, wo se ebenfalls anstellt weer, vun hüm beend wurr. En Ehe tüschen twee hör Berop ernst nehmen Künstler kunn he sück nich vörstellen. Dorum enn auch de Beziehung to Selma Kurz in de eerst Wiener Johren gau. Dorbi weer jüst de gemeensam Verdeepen in de Musik un de Gaav vun beid Singerinnen, sien Musiktheatervörstellungen up dat Indruckvullste to verwirklichen, en wesentlich Deel vun de Beziehung. Un dorup bruuk he bi beid ja nich to verzichten.

Zitat: Ein gemeinsames Wollen muß sich ergeben, ein Begegnen auf dem geistigen Urgrund eines Werkes muß zu geheimem, aber innigstem Einverständnis führen, das allein den Willen seines Schöpfers erfüllen kann.[7] Dat schreev Anna von Mildenburg över de gemeensam Arbeit in hör Erinnerungen, de teihn Johre nah Mahler sein Dood rutkommen dee, ahn jede Bitterkeit hüm gegenöver, un de dorin enthollen Breef wiesen, wo eng de Binnen tüschen Mahler un hör weer.

De Ehe mit Alma Schindler[ännern | Bornkood ännern]

Alma Schindler (ca. 1899, as Gustav Mahler hör kennenlernt hett
Mahler sien Komponierhüuschen an' Attersee

Vun de Ehe harr Mahler ehrder konservativ Vörstellungen, un as he in' März 1902 Alma Schindler (boren 1879) heiraadt hett, bestunn he dorup, dat se nich wieder komponeeren dee, um stattdessen hör Upgaaven as Ehefru un Moder wohrnehmenn to können. Alma ging dorup in, nehm dat hüm aber bit in' t Öller krumm. Se sülvst weer ünner tallriek Künstler upwussen. Hör Vader Emil Jakob Schindler un hör Steefvader, Carl Moll, weern Maler. Över dat Öllernhuus hett se Max Klinger, Gustav Klimt, Alexander von Zemlinsky (bi de se Kompositschoonsünnerricht nehm) un annern kennen lernt. Se wurr in de Gespräche inbetrucken, man harr hör leev un se wurr wegen hör Utsehn bewunnert. Mahler un se harrn sück in' „Salon“ vun Bertha Zuckerkandl kennenlehrt. Alma weer vun Mahler as Persönlichkeit un Dirigent angedahn. Mit sien Musik kunn se aber deelwies wenig anfangen, un in hör Ehe mit den 19 Johr ölleren Mann hett se so eenig wat vermisst. Mahler hett hör leedenschaplich un innig leev harrt, harr aber dör sien riesig Arbeitspensum aber blots wenig Tiet för Besööksavende un anner Vergnöögen un weer wiels de Ferien in en extra för hüm baut Komponierhüuschen (1893–1896: Steinbach am Attersee, 1900–1907: Maiernigg am Wörthersee, 1908–1910: Toblach) vullkommen in sien Musik vertieft. He föhl sück as hör „Lehrer“ in Bezug up Weltanschauung un dat Leven. Fakener hett he sück dorför utspraken (in Breef erhollen), dass he sück wünschen dee, dat se mehr „Riep“ harr. De beid kreegen twee Döchter, in' November 1902 Maria Anna, in' Juni 1904 Anna Justine, woröver Mahler düchtig glücklich weer. Alma kunn aber nich verstahn, dat he 1904, wiels de bei vergnöögt in' Gorden spelen deen, sien Kindertotenlieder vullennen dee,[8] up Texte vun Friedrich Rückert, de de nah den Dood vun sien Dochter Luise un sien Söhn Ernst schreeven harr.

Nah Mahler sien Dood hett Alma den Architekten Walter Gropius (1915) un later (1929), nah se vun Gropius scheedt weer, den Dichter Franz Werfel. De Dochter Anna gung mit hör Moder tonächst nah Kalifornien un hett later as Bildhauerin in Spoleto leevt. Se is 1988 wiels en Besöök bi hör Dochter Marina in London storven.

Krankheiten, Levenskrise, Dood[ännern | Bornkood ännern]

Gustav Mahler, 1909

Mahler sien Gesundheit weer tiet vun sien Utwussenlevens dör en Hämorrhoidenlieden, an dat he mehrmals binah verblött weer, un dör immer weer kehren, nie wirklich utkureert Mandelentzündungen stört, de wohrschienlich ok de Oorsaak för sien bakterielle Harterkrankung weern, an de he letztlich storven is

Dat Johr 1907 hett en Levenswennen in völfack Hensicht bedüüd. Dat weer aftosehn, dat de Tiet as Operndirekter wegen de tonehmen Aktivität as Komponist un Dirigent vun eegen Warken as ok wegen Schwierigkeiten un Enttäuschungen to Enn' gung. De Kontrakt mit de Metropolitan Opera in New York weer ünnerschreeven, as de öllere Dochter in' Juli unverwacht an Diphtherie starven dee, wat Alma un Gustav Mahler düchtig drapen, aber de Binnen nich starker maakt hett. Bi Mahler, de to't Verhaalen flink un wiet Wannern dee, das Swemmen in ieskolt Water much un de sien Tätigkeit as Dirigent ja ok physisch düchtig lebhaft un anstrengend weer, wurr en Hartkrankheit faststellt. He hett glöövt, an' Afgrund to stahn, weer deep vertwiefelt, hett aber nich ahnt, wu wenig Jahren hüm tatsächlich blots noch blieven sullen. He nehm toletzt all sien Aktivitäten doch weer up. De eegentlich Verarbeiten un Utnannersetten mit dat Beleevte un de Themen Afscheed vun't Leven, Sinn vun dat Ween, Dood, Erlösung, Leven nah den Dood un de Leev passeer bi hüm as immer in de Musik. So entstunn Das Lied von der Erde, in de dat Leven in verscheeden Aspekten un de Afscheed vun hüm in chineesch Texten in de Översetten vun Hans Bethge dorstellt wurrd. Wiederhen entstunn de 9. Sinfonie as ok en in' Particell fardigstellt 10., de aber nich bit to de Upführensriep fardig wurrn is.

De Afreis vun Mahler in' Dezember 1907 vun Wien wurr to'n triumphalen Ereignis. Etwa twehunnert Minschen harrn sück to'n Afscheed an' Westbahnhoff infunnen, dorünner Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton Webern, Alfred Roller, Carl Moll, Gustav Klimt, Bruno Walter un Arnold Rosé. Alma Mahler erinner sück: Sie standen, als wir ankamen, alle schon da, die Hände voll Blumen, die Augen voll Tränen, stiegen in unser Coupé, bekränzten es, die Sitze, den Boden, alles. Als sich der Zug in Bewegung setzte, sprach Gustav Klimt aus, was viele dachten: „Vorbei!“

De Begeisterung, mit de Mahler in Amerika an de Metropolitan Opera mit sien Konzerten – un ok mit sien eegen Musik – upnommen un fiert wurr, weer nochmal en wirklich Hööchpunkt in sien Leven. Sogor de sellschoplich Inlaaden hett mit Freud annommen.

1910, in dat letzt Johr vun sien Leven, geev dat aber ok in New York minschlich un künstlerisch Schwierigkeiten mit dat Philharmonischen Orchester. De Affäär vun sien Fru mit Walter Gropius in' Sömmer 1910 broch Mahler an den Rand vun geistig Dissoziatschoon. He hett Sigmund Freud upsöcht – se hebbt sück in dat hollannsch Leyden drapen – un hett bi hüm en Kört-Analyse, de blots en Nahmiddag düer. Freud sülvst schreev in en Breef an Theodor Reik van 1933 ünner annern doröver:

Zitat: Wir haben in höchst interessanten Streifzügen durch sein Leben seine Liebesbedingungen, insbesondere seinen Marienkomplex (Mutterbindung) aufgedeckt. Ich hatte Anlaß, die geniale Verständnisfähigkeit des Mannes zu bewundern. Auf die symptomatische Fassade seiner Zwangsneurose fiel kein Licht. Es war wie wenn man einen einzigen, tiefen Schacht durch ein rätselhaftes Bauwerk graben würde. [9]

De Eerstupführen vun de 8. Sinfonie an' 12. September 1910 in München un de Wedderhalen vun dat Konzert een Dag later weer för Mahler en triumphale Spood. As de letzte Ton vun dat Wark verklungen weer, wull de Applaus nich uphollen; dat sall över en half Stünn düert hemm.

Dat Entstahn vun de (unvullendeten) 10. Sinfonie in' Sömmer (Juli-August) 1910 fallt in de Tiet vun en swoor Ehekrise. Alma Mahler, de sück vun hör Mann vernahlässigt föhlen dee, harr in en Kuroort en Leevschaftsaffäär mit den jungen Architekten Walter Gropius anfungen. In gleuend Leedenschap schreev Gropius hör en Leevstenbreef, de he aber versehentlich an Mahler sülvst adresseeren dee. De Folgen weern nich to meeten. Mahler weer vun de Vörstellung pienigt, de Leev vun Alma för immer verloren to hemm. De Angst, dat he to old för hör weer, lett sück bit in de Tiet vun de Verlobung torüchverfolgen un brook mit en sückser Gewalt hervör, dat se hüm in't Vertwiefeln dreev. He hett versöcht, mit de gröttsten Leevstenbetüügen, insluutend de Widmung vun de 8. Sinfonie an Alma, se weer för sück to gewinnen. För hüm weer sien Fru de Angelpunkt vun sien Ween.

Dat Manuskript vun de 10. Sinfonie wiest en Hümpel vun intim Indragen up, de wiesen, dat Mahler dormals de swoorste existentielle Krise vun sien Leven dörmaaken dee. De deep bewegen Utropen laaten erkennen, dat disse Indragen blots för Alma maakt weern: „Du allein weißt, was es bedeutet. Ach! Ach! Ach! Leb’ wol mein Saitenspiel! Lebe wol, Leb wol. Leb wol.“ (An' Enn' vun den veerten Satz) – „Für dich leben! Für dich sterben! Almschi!“ (an' Sluss vun dat Finale).

An' 21. Februar 1911 dirigeer Mahler in New York sien letzt Konzert. He weer dor all krank. Tonächst hett man annommen, dat he en Gripp harr, aber de Krankheit weer en bakteriell Hartkrankheit. De Dokters in Amerika, Paris un toletzt Wien kunnen nix mehr för hüm doon. Mahler is an' 18. Mai 1911 in Wien storven un wurr up den Grinzinger Karkhoff (Grupp 6, Rieg 7, Nummer 1/2) in en ehrenhalber widmet Graff begraben. De Musikjournalist Paul Stefan bericht över dat Begrävnis:

Zitat: Morgen und Wien. Ein Chaos. Man klammert sich an Einzelheiten, die noch niemand wissen kann. Er soll auf dem kleinen Friedhof in Grinzing bestattet werden, neben dem Töchterchen. Die Leiche wird hingebracht. Der andere Morgen. Die Straße führt querfeldein zu Zypressenbäumen. Die Kapelle ist ein enger Raum, nur für den Sarg und ein paar Kränze. Die anderen umsäumen die Wege bis zum Grabe. Eine Frau kommt vorbei, sagt zu einer anderen: ‚Jetzt hat er drinnen Ruhe. Dem war auch alles zu klein.‘ Die Kirche von Grinzing ist klein, der Kirchhof eng. Und ein Spektakel für die Wiener steht bevor. Da wird Kirche und Friedhof abgesperrt. Nur Karten werden Zutritt geben. Man erfährt, daß Franz Schalk, Gregor, das Regiekollegium gewünscht haben, daß man am Begräbnistag die Oper schließe. Darauf kein Bescheid. Der Hof, die Gemeinde Wien rührt sich nicht. Und dann die Feier: Wir stehen vor der Kirche, als der Sarg herausgetragen wird. Es regnet. Über einen Weinbergweg kommen wir rascher an das Grab. Der Zug langt an. Der Regen hört auf. Eine Nachtigall singt, die Schollen fallen. Ein Regenbogen. Und die Hunderte schweigen.

De Komponist, Bedüüden un Nahwirken[ännern | Bornkood ännern]

Sien kompositorisch Tätigkeit hett Mahler meest neben sien Dirigentenberop in de Sömmerferien utöövt, de he meestens in de öösterrieksch Bargen verbrocht hett. In' Winter wurr utarbeit, orchestreert un en för den Druck lesbor Partitur herstellt. Sien Warkverteken is dementsprekend ehrder schmal un up wenig Gattungen beschränkt. Ok find man en ungewöhnlich hooch Tall vun Sülvstzitaten, dat heet: In Warken finnen sück – sogor faken notengliek – Afsnitte, de he fröher all bruukt hett, so to'n Bispeel in de 6. un 7. Sinfonie oder in de 1. Sinfonie un Leeder. Disse twee Gattungen maaken ok sien bedüüdenst Kompositschonen ut, wobi se faken up neeoordig Wies mitnanner kombineert sünd.

Dat eegentlich Besünnere an Mahler is aber, dat he an de Sööl to de Nee Musik steiht; so hebbt dat ok deren fröhe Vertreder (Arnold Schönberg, Alban Berg un Anton Webern) sehn, de sück all up hüm beropen hemm. Mahler komponeerte also in en Tiet, as oldherbrocht Konventschonen nich mehr wiederführn dee un dorher de Besten nah nee Weeg söken deen. Vun grooten Infloot weer sien Musik ok up Dmitri Schostakowitsch. Dit wiest sück in de sien sinfonisch Schaffen besünners vun de letzte Phase. Charakteristisch sünd dorför besünners de 12. un de 15. Sinfonie.[11]

Klanglich hett Mahler faken mit wenig begäng Lagen arbeit, to'n Bispeel an' Anfang vun de 1. Sinfonie, wo he de Vigelien en so hoohgen Ton noteert, dat he blots noch as Flageolett to spelen is. Ok wurrn nich begäng Instrumente as Kohklocken, Hamers oder Mandolinen un Gitarren fordert, oder bispeelsweis de Hörns sullen ut groot Ferne to hören ween, wat bi Upführen en Upstellen in bannig grooten Afstand achter de Bühne to Folg harr. Faken sünd ok extreme Glissandi to hören, oder dat Strieken oder Slahn mit dat Holt vun den Vigelienbagen up de Saiten (col legno, col legno battuto). Disse deelwies extremen Effekte laaten sück nich mehr good an' Schrievdisch komponeeren. Mahler kunn se as Dirigent ganz eenfach in de sonstig Orchesterarbeit utprobeeren, wat Gegner (de disse Mögelkeit nich harrn) to de afschätzig Bemarken „Kapellmeistermusik“ verleiten dee. Dat Bröckeln vun de Konventschonen warkt sück bit in de Formen ut, de Antall an Satzen vun sien Sinfonien schwankt tüschen twee un söss, de Verbinnen mit de Leedgattung wurr all nömmt.

Ok de Rückgreep up „niedere“ Musik is en Markmal, so to'n Bispeel in de 1. Sinfonie, wo de „Füerwehrkapelle“ ebenso to hören is as Klezmer-ähnliche Popularmusik un Vagelstimmen, dorneben swoor Blik as vun Wagner oder Bruckner. As deren Epigone wurr Mahler blots all to faken missverstahn, oder schlicht as Potpourrikomponist. Disse binnere Zerrissenheit vun de Warken, de Unmögelkeit, wiederhen en afrundt, vullendet Opus to schrieven, ütert sück ok in dat ständig Ümschrieven vun Stücken. De Musik vun Mahler weer vun geistigen Gehalt her hör Tiet wiet vörut un kunn vun de meest Lüüd ut sien Tiet dorüm woll blots in de nömmt negativen Kategorien inordnt wurrn. De Komponist weer sück dessen bewusst, sien Utspröök : "am Ende der Welt möchte ich in Wien sein, weil dort alles 25 Jahre zu spät eintrifft" un "die Zeit für meine Musik wird noch kommen" geven dat ok wedder. De 7. Sinfonie vun Mahler van 1905 gellt mit hör twee Nachtmusiken un de unheimlichen Scherzo „Schattenhaft“ in' Besünneren as togliek wegwiesend un de Schrecken vun de Tokunft vörutahnend. Adorno sien Befund, dat disse Musik in' Afstarven vun de Traditschoon togliek dat Uthöhlte un dat immer Wohre dorstellen deiht, wurrd in de hüdige sellschopliche Situatschoon – de sonömmt Postmoderne – eerst richtig verständlich.

Mahler, de völ lesen dee, bit hüm up dat Doodenbett bookstafflich dat letzte Book ut de Hand full, verbunn in sien Warken immer weer Literatur un Musik mitnanner. Besünners de Volksdichtung un ok Märken- un Sagenstoffe hett he dorför bruukt, aber ebenso Texte vun Grillparzer, Rückert, Nietzsche, chineessch Lyrik un Goethe sien Faust.

Twee Bispeelen:

Zitat: O Mensch! Gib acht! Was spricht die tiefe Mitternacht? Ich schlief! Aus tiefem Traum bin ich erwacht! Die Welt ist tief, und tiefer als der Tag gedacht! O Mensch! Tief! Tief ist ihr Weh! Lust tiefer noch als Herzeleid! Weh spricht – Vergeh! Doch alle Lust will Ewigkeit, will tiefe, tiefe Ewigkeit! Friedrich Nietzsche: Alt-Solo in de 3. Sinfonie ut „Also sprach Zarathustra


Zitat: Wohin ich geh? Ich geh, ich wandre in die Berge. Ich suche Ruhe für mein einsam Herz. Ich wandre nach der Heimat, meiner Stätte! Ich werde niemals in die Ferne schweifen. Still ist mein Herz und harret seiner Stunde: Die liebe Erde allüberall blüht auf im Lenz und grünt Aufs neu! Allüberall und ewig blauen licht die Fernen! Ewig ... Ewig ... Ewig ... Ewig ... Born: „Der Abschied“ in dat Lied von der Erde för Alt un Orchester, chinesische Lyrik: „Die chinesische Flöte“, översett vun Hans Bethge

Mahler hett ok eegen Texte vertont. De Lieder eines fahrenden Gesellen footen gröttstendeels up Gedichte ut sien Jöögd; in dat vun de 2. Sinfonie kombineert he Strophen ut Die Auferstehung vun Klopstock mit eegen Versen.

All to Leevtieden weer Mahler as en vun de bedüüdenst Dirigenten vun sien Generatschoon allgemeen anerkannt. Sien Wirken an de Wiener Hoffoper gellt as epochal. Mahler sien musikalisch un szenisch Interpretatschonen hebbt sück – meeten an dormalig Standards – dör hooch Warktrüe uttekent. He weer aber ok nich bang, Partituren to ännern, wenn dat de vun hüm vörsehn Wirkung deenen dee. Sien Vörbild hett unmiddelboren Infloot up en jüngere Dirigentengeneratschoon (Bruno Walter, Otto Klemperer, Willem Mengelberg un annern) utöövt.

Sien Rang as Komponist dorgegen weer noch wiet nah sien Dood ümstreeden. Dat hett sück woll gau en Gemeend vun enthusiastisch Anhänger bildt, aber in de musikinteresseerten Apenlichkeit sünd sien Schöpfungen tonächst överweegend up Desinteresse, Unverständnis oder Aflehnung drapen.

Eerst in de 1960er-Johren kunn sück sien Wark in' Toog vun de so nömmt „Mahler-Renaissance“ endgültig dörsetten. En wichtigen Rull hebbt dorbi de Dirigenten Leonard Bernstein un Rafael Kubelik speelt, de ok tietgliek de eersten Stereo-Gesamtinspeelen vun de Sinfonien upnehmen. Deen. (Kubelik fung as eerst mit sien Gesamtupnahm an, Bernstein weer aber ehrder fardig). As ebenso wichtig Bidrääg to de Mahler-Renaissance gellen de Inspeelen vun Georg Solti, Bernard Haitink, Jascha Horenstein un Wyn Morris.

Hüüd wurrd Mahler sien Wark faken speelt un vun naamhaft Interpreten up Tondrägers verbreedt. Mahler sülvst gellt as en paradigmatische Künstlerpersönlichkeit vun de Fin de Siècle. So hebbt dat ok all de Lüüd ut sien Tiet sehn: Thomas Mann etwa hett Mahler all een Johr nah de sien Dood en Denkmal in de Novelle Der Tod in Venedig sett, deren Protagonist, de Schriever Gustav Aschenbach, Tüüg vun de Komponisten drocht – un de de Verteller (versteckt) in dat Johr 1911 dateert. In Mann sien groot Oltwark Doktor Faustus is en Inkarnatschoon vun den Düvel (de vun en Musiktheoretiker in dat so nömmt Teufelskapitel) de Physiognomie Mahler totoordnen, de Theorie aber – sogor woortwörtlich – vun T. W. Adorno, to'n Deel mkit de sien aktiv Bedeeligen bei dat Romanentstahn. Luchino Visconti verstärkt in sien Film Tod in Venedig van 1971 dissen Eindruck noch, indem he ut Aschenbach en Komponisten maakt. Ken Russell fokusseert 1974 in sien Filmbiografie Mahler up de letzt Reis vun de doodkranken Mahler nah Wien un ergänzt de in Rückblennen mit Erinnerungen an de Biografie vun den Künstlers as ok free, mit Musik vun Mahler ünnerleggt Assoziatschonen. An' Enn' vun Russell sien Film löppt Mahler up sien sien Dokter, de um den Gesundheitstostand vun den Komponisten weet, to un jubelt: " (engelsch:) I am going to live forever! As Soundtrack bruukt Russell Mahler-Upnahmen vun dat Concertgebouw-Orchester ünner Bernard Haitink.

1996 wurr to'n Anlaat vun de Wiener Festwochen dat Theaterstück „Alma – A Show biz ans Ende“ vun Joshua Sobol ünner de Regie von Paulus Manker eerstmals upführt. Dat Stück beschrifft in simultanen Handlungen dat Leven vun Mahler un sien Fru Alma, de gesamte Musik entstammt Mahler sien Wark. Dat interaktiv Stück wurr 1999 verfilmt. Dornah geev dat noch mehrspraakig Neeproduktschonen in verscheeden europäisch Städer as ok in Los Angeles un Jerusalem.

To'n Anlaat vun den 100. Doodsdag vun Gustav Mahler funn 2011 dat Internatschonal Mahler-Festival in Leipzig statt.

Warken[ännern | Bornkood ännern]

Eegen Kompositschonen[ännern | Bornkood ännern]

Sinfonien[ännern | Bornkood ännern]

  • 1. Sinfonie D-Dur
    De Ünnertitel Titan (nah den Roman vun Jean Paul) as ok dat dorto formuleert Programm wurrn later fallen laaten.
    Besetten:groot Orchester
    Eerstupführen: 20. November 1889 in Budapest ünner de Leitung vun den Komponisten. Dormals noch mit en tosätzlichen Satz Blumine.
  • 2. Sinfonie c-Moll (Auferstehungssinfonie)
    Besetten: groot Orchester, Örgel, twee Vokalsolisten (Sopran u. Alt) un Chor
    Eerstupführen: 13. Dezember 1895 in Berlin ünner de Leitung vun den Komponisten
  • 3. Sinfonie d-Moll
    Besetten: groot Orchester, Vokalsolist (Alt), Fruen- un Knabenchor
    Eerstupführen: 9. Juni 1902 in Krefeld ünner de Leitung vun den Komponisten
  • 4. Sinfonie G-Dur
    Besetten: groot Vokalsolist (Sopran)
    Eerstupführen: 25. November 1901 in München ünner de Leitung vun den Komponisten
  • 5. Sinfonie cis-Moll
    Besetten: groot Orchester
    Eerstupführen: 18. Oktober 1904 in Köln ünner de Leitung vun den Komponisten
  • 6. Sinfonie a-Moll
    Besetten: groot Orchester
    Eerstupführen: 27. Mai 1906 in Essen ünner de Leitung vun den Komponisten
  • 7. Sinfonie e-Moll
    De gelegentlich bruukt Beteken Lied(er) der Nacht stammt nich vun den Komponisten.
    Besetten: groot Orchester
    Eerstupführen: 19. September 1908 in Prag ünner de Leitung vun den Komponisten
  • 8. Sinfonie Es-Dur
    De Beteken Sinfonie der Tausend, de dit Wark wegen sien enormen personellen Upwand kreegen hett (an de Eerstupführen weern angeblich mehr as duusend Mitwarkende bedeeligt; de nipp un nau Tall is aber in Fraag to stellen), stammt nich vun den Komponisten.
    Besetten: ganz groot Orchester, Örgel, acht Vokalsolisten, twee groot mischt Chöre un Knabenchor
    Eerstupführen: 12. September 1910 in München ünner de Leitung vun den Komponisten
  • Das Lied von der Erde
    Besetten: groot Orchester un twee Vokalsolisten (Alt/Tenor oder Bariton/Tenor). Dat gifft ok en Klaveerfaaten vun den Komponisten.
    Eerstupführen: 20. November 1911 in München (postum); Dirigent: Bruno Walter (Soli: Sarah Cahier & William Miller). De vun Arnold Schönberg as Fragment achterlaaten, vun Rainer Riehn vullendet Kammerensemble-Faaten vun dat Liedes von der Erde (Eerstupführen: Toblach 1983) is in dat letzte Johrteihnt weltwiet meest so faken, tietwielig sogor fakener upführt wurrn as de Mahlersche Originalfaaten mit groot Orchester. De Inrichtung dör Schönberg reckt bit etwa to Mideen vun den eersten Satz; de Bearbeitung von de sien tweet Hälft as ok de fiev restlichen Satzen stammt vun Rainer Riehn.
  • 9. Sinfonie ahn Tonoordbeteken
    Besetten: groot Orchester
    Eerstupführen: 26. Juni 1912 in Wien (postum); Dirigent: Bruno Walter
  • 10. Sinfonie Fis-Dur (unvullendt)
    Besetten: groot Orchester
    Eerstupführen vun dat Adagio & Purgatorio-Satz: 12. Oktober 1924 in Wien (postum); Dirigent: Franz Schalk
    nah dat Particell as ok den Skizzen as Konzertfaaten vörleggt vun Deryck Cooke; wiedere Versionen vun Clinton Carpenter, Joseph Wheeler, Remo Mazzetti, Rudolf Barschai un Nicola Samale/Giuseppe Mazzucca. Ok Hans Wollschläger hett doran arbeit, de Sinfonie to vervullständigen, geev de Arbeit aber 1962 up.

Chorwarken[ännern | Bornkood ännern]

  • Das klagende Lied
    Sinfonische Kantate för Soli, Chor un Orchester up en eegen Text nah Ludwig Bechstein
    Entstahn: 1878–1880 (in 3 Deelen), 1893 un 1898 överarbeit
    Eerstupführen: 17. Februar 1901 in Wien (överarbeit Faaten, in 2 Deelen. 1. Deel: Waldmärchen streeken) ünner de Leitung vun den Komponisten

Orchester- un Klaveerleeder[ännern | Bornkood ännern]

  • Dree Leeder för Tenorstimm un Klaveer (1880)
    Im Lenz, Winterlied, Maitanz im Grünen (Texte: Gustav Mahler)
  • Leeder un Gesänge för een Singstimm un Klaveer
    Frühlingsmorgen (Richard Leander), Erinnerung (Leander), Hans und Grete (Mahler), Serenade (Tirso de Molina), Phantasie (de Molina)
  • Leeder un Gesänge ut Des Knaben Wunderhorn nah Texten ut de glieknaamig Gedichtsammlung vun Clemens Brentano un Achim von Arnim
    • Negen Leeder un Gesänge ut Des Knaben Wunderhorn för Singstimm un Klaveer
      Um schlimme Kinder artig zu machen, Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald!, Aus! Aus!, Starke Einbildungskraft, Zu Straßburg auf der Schanz', Ablösung im Sommer, Scheiden und Meiden, Nicht Wiedersehen!, Selbstgefühl
    • Fiefteihn Leeder, Humoresken un Balladen ut Des Knaben Wunderhorn mit Orchester- bzw. Klaveerbegleiten
      Der Schildwache Nachtlied, Verlorne Müh’!, Wer hat dies Liedlein erdacht?!, Das himmlische Leben, Trost im Unglück, Das irdische Leben, Urlicht, Des Antonius von Padua Fischpredigt, Rheinlegendchen, Es sungen drei Engel einen süßen Gesang, Lob des hohen Verstands, Lied des Verfolgten im Turm, Wo die schönen Trompeten blasen, Revelge, Der Tamboursg’sell
  • Lieder eines fahrenden Gesellen
    Veer Leeder nah eegen Gedichten as ok Versen ut Des Knaben Wunderhorn för Singstimm un Klaveer (1883–1885) beziehungswies Singstimm un Orchester (1893–1896)
    Wenn mein Schatz Hochzeit macht, Ging heut’ morgen übers Feld, Ich hab' ein glühend Messer in meiner Brust, Die zwei blauen Augen von meinem Schatz
  • Rückert-Lieder (1901/02)
    Blicke mir nicht in die Lieder*, Ich atmet’ einen linden Duft*, Um Mitternacht*, Ich bin der Welt abhanden gekommen*, Liebst du um Schönheit
    * neben Klaveer- ok Orchesterfaaten vun den Komponisten
  • Kindertotenlieder (1901, 1904)
    5 Leeder för middlere Stimm (Mezzosopran/Bariton) un Orchester. Dat gifft ok en Version för Stimm un Klaveer vun den Komponisten. Texte: Friedrich Rückert
    Eerstupführen: 29. Januar 1905 in Wien ünner de Leitung vun den Komponisten
    Nun will die Sonn’ so hell aufgeh’n, Nun seh’ ich wohl, warum so dunkle Flammen, Wenn dein Mütterlein, Oft denk ich, sie sind nur ausgegangen, In diesem Wetter

Kamermusik[ännern | Bornkood ännern]

  • Klaveerquartett a-Moll (1. Satz un Fragment vun en Scherzo-Satz)
    Entstahn: etwa 1876–1877
    Besetten: Klaveer, Violine, Viola, Violoncello

Twiefelhaft Toschrieven[ännern | Bornkood ännern]

  • Symphonisch Präludium
    Entstahn: 1876 in Wien
    1981 in orchestreert Faaten vun Albrecht Gürsching publizeert; Toschrieven aber unseker (villicht ok Schölerkrink vun Anton Bruckner?)

Bearbeitungen[ännern | Bornkood ännern]

  • Johann Sebastian Bach: Suite nach den Orchesterwerken von J. S. Bach. Nah Bach sien Orchestersuiten Nr. 2 un 3 (1909)
    Eerstupführen: New York aan’ 10.November 1909. Leitung: Gustav Mahler (New Yorker Philharmoniker)
  • Wolfgang Amadeus Mozart: Figaros Hochzeit. Oper
    Eerstupführen: K. K. Hoff-Operntheater Wien an’ 30. März 1906. Leitung: Gustav Mahler
  • Ludwig van Beethoven: Streichquartett op. 95
    Eerstupführen: Wien an’ 15. Januar 1899. Leitung: Gustav Mahler (Wiener Philharmoniker)
  • Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie (1895)
    Eerstupführen: Hamborg an’ 11. März 1895. Leitung: Gustav Mahler
  • Carl Maria von Weber: Die drei Pintos. Oper in 3 Akten (1887–1888)
    Eerstupführen: Stadttheater Leipzig an’ 20. Januar 1888. Leitung: Gustav Mahler
  • Carl Maria von Weber: Euryanthe. Oper
  • Carl Maria von Weber: Oberon. Oper
  • Franz Schubert: Streichquartett d-Moll (1894)
    Eerstupführen: Hamborg an’ 19. November 1894. Leitung: Gustav Mahler (2. Satz alleen)
  • Robert Schumann: Sinfonien (Verännern in de vermeentlich „swaak“ Instrumenteeren)
    Nr. 1: Eerstupführen Hamborg an’ 21. Januar 1895. Leitung: Gustav Mahler
    Nr. 2: Eerstupführen: New York aan’ 22. November 1910. Leitung: Gustav Mahler (New Yorker Philharmoniker)
    Nr. 3: Eerstupführen: New York an’ 31. Januar 1911. Leitung: Gustav Mahler (New Yorker Philharmoniker)
    Nr. 4: Eerstupführen: Wien an’ 14. Januar 1900. Leitung: Gustav Mahler (Wiener Philharmoniker)

Upnahmen för Welte-Mignon[ännern | Bornkood ännern]

An’ 9. November 1905 hett Mahler för de Freiburger Firma M. Welte & Söhne, Hersteller vun dat Reproduktionsklaveer Welte-Mignon, veer eegen Kompositschonen up Klaveerrullen inspeelt:

  • Ging heut' morgen übers Feld. Ut: Lieder eines fahrenden Gesellen
  • Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald. Ut: Des Knaben Wunderhorn
  • 1. Satz (Trauermarsch) ut de 5. Sinfonie
  • 4. Satz (Das himmlische Leben) ut de 4. Sinfonie

Würdigungen[ännern | Bornkood ännern]

  • In Wien wurr 1919 de vörherig Maximilianstraße in Mahlerstraße nee nömmt.
  • to’n 100. Gebortsdag wurr 1960 vun de öösterrieksch Post en Sonnerbreefmark herutgeven
  • to’ n 150. Geburtstag passeer dat noch mal
  • 1992 hett man denn ok noch en 500-Schilling-Münt herutgeven.

Born[ännern | Bornkood ännern]

  1. Mahler - In gemessenem Schritt. (OT: La 5e symphonie de Mahler: d'un pas mesuré.) Feernseh-Speelfilm, Frankriek, 2009, 65 Min., Regie: Pierre-Henry Salfati, Produktschoon: 13 Production, arte France, düütsch Eerstsennen: 25. Januar 2010, Inholtsangaav vun arte
  2. Friedrich Eckstein: Alte unnennbare Tage! Herbert Reichner Verlag, Wien 1936, S. 112.
  3. Bruno Walter: Gustav Mahler. Herbert Reichner Verlag, Wien 1936, S. 11 f.
  4. Brief an Friedrich Löhr, Ende 1894 oder Januar 1895. Ziteert nah: Herta Blaukopf (Hrsg.): Gustav Mahler Briefe. Zsolnay, Wien 1996, ISBN 3-552-04810-3, S. 140.
  5. Neue Freie Presse vom 18. Dezember 1909, Feuilleton: „Mahler“ vun Felix Salten
  6. Alma Mahler-Werfel: Mein Leben, Fischer Taschenbuch Verlag GmbH, Frankfurt a. M., 1963, 234. - 243. Tausend, Juni 1991, ISBN 3-596-20545-X, S. 46 un 47
  7. zitiert nah Jens Malte Fischer: Gustav Mahler. Der fremde Vertraute. Zsolnay, Wien 2003, ISBN 3-552-05273-9, S. 304
  8. Alma Mahler-Werfel: Mein Leben, Fischer Taschenbuch Verlag GmbH, Frankfurt a. M., 1963, 234. - 243. Tausend, Juni 1991, ISBN 3-596-20545-X, S. 46
  9. Ziteert nah Jens Malte Fischer: Gustav Mahler. Der fremde Vertraute. Zsolnay, Wien 2003, ISBN 3-552-05273-9, S. 803
  10. Reinhold Kubik, Thomas Trabitsch (Hrsg.): ','„leider bleibe ich ein eingefleischter Wiener“. Gustav Mahler und Wien. Utstellungskatalog Wien (Österrieksch Theatermuseum) 2010, S. 65
  11. Krzysztof Meyer: Schostakowitsch. Lübbe, Bergisch Gladbach 1995, ISBN 3-7857-0772-X.

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

Breef[ännern | Bornkood ännern]

  • Herta Blaukopf (Hrsg.): Gustav Mahler. Briefe. 2. Uplaag. Zsolnay, Wien 1996, ISBN 3-552-04810-3.
  • Herta Blaukopf (Hrsg.): Gustav Mahler - Richard Strauss. Briefwechsel 1888-1911. Wilhelm Goldmann Verlag, München 1984, ISBN 3-442-33037-8.
  • Henry-Louis de La Grange, Günther Weiß, Knud Martner (Hrsg.): Ein Glück ohne Ruh': Die Briefe Gustav Mahlers an Alma. Erste Gesamtausgabe. Siedler, Berlin 1995, ISBN 3-88680-577-8. - 2. Ausg. (Taschenbuch) btb, München 1997, ISBN 3-442-72243-8.
  • Stephen McClatchie, Helmut Brenner (Hrsg.): Gustav Mahler »Liebste Justi!« Briefe an die Familie. Weidle, Bonn 2006, ISBN 3-931135-91-8.

Biografien[ännern | Bornkood ännern]

  • Frank Berger: Gustav Mahler - Vision und Mythos. Versuch einer geistigen Biographie. Urachhaus Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-7725-2378-6.
  • Jens Malte Fischer: Gustav Mahler. Der fremde Vertraute. Paul-Zsolnay-Verlag, Wien 2003, ISBN 3-552-05273-9.
  • Henry-Louis de La Grange: Gustav Mahler. Chronique d'une vie.
    • I Vers la Gloire 1860–1900. Fayard, Paris 1979.
    • II L'âge d'Or de Vienne 1900–1907. Fayard, Paris 1983.
    • III Le Génie foudroyé 1907–1911. Fayard, Paris 1984.
  • Henry-Louis de La Grange: Gustav Mahler. (Neeutgaven, verbetert un wieder makt vun den Schriever)
    • Volume 1. (In Vörbereitung)
    • Volume 2. Vienna: The Years of Challenge 1897–1904. Oxford University Press, Oxford/New York 1995, ISBN 0-19-315159-6.
    • Volume 3. Vienna: Triumph and Disillusion 1904-07. Oxford University Press, Oxford/New York 2000, ISBN 0-19-315160-X.
    • Volume 4. A New Life Cut Short 1907-11. Oxford University Press, Oxford/New York 2008, ISBN 978-0-19-816387-9.
  • Alma Mahler-Werfel: Erinnerungen an Gustav Mahler. Ullstein, Frankfort a.M. 1980, ISBN 3-548-03526-4.
  • Donald Mitchell: Gustav Mahler.
    • Volume 1. The Early Years. London 1958, rev. 1985. Neeutgaav: Boydell & Brewer, Woodbridge 2003, ISBN 1-84383-002-7.
    • Volume 2. The Wunderhorn Years. London 1975. Neeutgaav: Boydell & Brewer, Woodbridge 2005, ISBN 1-84383-003-5.
    • Volume 3. Songs and Symphonies of Life and Death. London 1985. Neeutgaav: Boydell & Brewer, Woodbridge 2008, ISBN 978-0-85115-908-9.
  • Karl-Josef Müller: Mahler: Leben - Werke - Dokumente. Schott, Mainz 2010 (1988), ISBN 978-3-254-08264-0.
  • Wolfgang Schreiber: Mahler. rororo Bildmonographien, Reinbek 2003, ISBN 3-499-50181-3 (kört, illustreert un översichtlich Biografie).

Wiedere Literatur[ännern | Bornkood ännern]

Mahler-Rezeptschoon in den Künsten[ännern | Bornkood ännern]

Belletristik[ännern | Bornkood ännern]

Theater[ännern | Bornkood ännern]

Filme[ännern | Bornkood ännern]

  • Shutter Island. Speelfilm, USA, 2010, Dreihbook: Laeta Kalogridis, Steven Knight, Regie: Martin Scorsese, Musik: Piano Quartet in A minor.
  • Morte a Venezia. Speelfilm, Italien, 1971, Dreihbook: Luchino Visconti, Nicola Badalucco, Regie: Luchino Visconti, Musik: Adagietto ut Mahler sien 5. Sinfonie; 4. Satz, Misterioso, ut sien 3. Sinfonie („O Mensch! Gib Acht!“, Alt-Solo).
  • Mahler. Speelfilm, Grootbritannien, 1974, 115 Min., Regie: Ken Russell
  • Gustav Mahler – Sterben werd' ich um zu leben. Speelfilm, Öösterriek, 1987, 93 Min., Regie: Wolfgang Lesowsky
    De Speelfilm entstunn in Tosommenarbeit mit de Internationalen Gustav Mahler Gesellschaft.
  • Mahlers Sechste. Musikfilm SF DRS, 1997, 89 Min., Regie: Adrian Marthaler, Kamera: Hannes Meyer, Produzent: Armin Brunner
  • Alma – A Show Biz ans Ende 1999, Book: Joshua Sobol, Regie: Paulus Manker
  • Gustav Mahler – Ich bin der Welt abhanden gekommen. Film-Biographie, Düütschland, 2005, 52 Min., Book un Regie: Franz Winter
  • Mahler - In gemessenem Schritt. (OT: La 5e symphonie de Mahler: d'un pas mesuré.) Feernseh-Speelfilm, Frankriek, 2009, 65 Min., Regie: Pierre-Henry Salfati, Produktschoon: 13 Production, arte France, düütsch Eerstsennen: 25. Januar 2010, Inhaltsangabe vun arte, u.a. mit Eric Frey (Gustav Mahler), Marianne Anska (Alma Mahler), Serge Feuillard (Sigmund Freud).
    In’ Middelpunkt vun dat Mahler-Porträt steiht de veer Stünn düern Begegnung mit Sigmund Freud an’ 26. August 1910, de hüm wiels en langen Spazeergang bi en Kurbad in dat nedderlannsch Leiden de Oorsaak vun sien Neurose (Vader verhaut de sien Fru Marie, de Affäär vun sien Fru Alma [Marie] mit Walter Gropius) un deren Folgen to erkennen hulp. As musikalisch Leitmotiv un to dat Ünnermalen vun den Film deen Mahler sien 5. Symphonie.
  • Mahler auf der Couch (Book un Regie: Percy Adlon, Felix Adlon), ünner annern mit Johannes Silberschneider as Gustav Mahler, Barbara Romaner as Alma Mahler un Karl Markovics as Sigmund Freud. Thematiseert wurrd de Ehekries vun Mahler un de in dissen Tosommanhang stattfunnen mit Freud. Kinostart: 7. Juli 2010.
  • Meine Zeit wird kommen (Book un Regie: Beate Thalberg), ünner annern mit Petra Morzé un Robert Ritter. Feernsehfilm, Düütschland, Swiez, Öösterriek 2010, 53 Min., nah Daagbookupteeken vun Natalie Bauer-Lechner.

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

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