Wilhelm von Hammerstein

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Wilhelm Karl Konrad Freiherr von Hammerstein (* 6. Mai 1808 in Kasdörp; † 1. September 1872 in Niegenstrelitz) weer en düütschen Politiker.

Von Hammerstein is 1808 as Söhn von Dorothea, borene von Plato, un den Goodsbesitter un Beroopssoldat Christian von Hammerstein (18. Juni 1769–11. April 1850) in Kasdörp boren un in Hülsborg opwussen.[1][2] Von Hammerstein weer von 1822 bet 1824 op de Ridderakademie in Lümborg un hett dor dat Abitur maakt.[2] Na de School hett he von Michaelis 1824 bet Michaelis 1827 an de Universität Göttingen Juristeree studeert.[2] Na dat Studium is he in’n hannöverschen Staatsdeenst gahn, 1828 Amtsauditer bi dat Amt Bondiek worrn un na dat Richterexamen 1831 Amtsassesser supernumerär in Bondiek.[3][2] Von 1832 bet 1839 weer he as Assesser Hülpsarbeider bi de Landdrostie Lümborg un denn 1839 bet 1843 dor Regerungsraad.[2]

1843 is von Hammerstein Vortragender Raad un Referent un von’n 26. März 1848 bet 1850 Generalsekretär in dat hannöversche Binnenministerium worrn.[2] In’n Oktober un November 1850 weer he as Bundskommissär för de Pazifikatschoon von Holsteen designeert.[2] Von Dezember 1850 bet 22. November 1851 weer he Minister för Finanzen un Hannel von Hannover.[2] In siene Amtstied hett he ünner annern to’n Afsluss von’n hannöversch-prüüßschen Tollvereensverdrag von’n 5. September 1851 bidragen.[2] As König Georg V. an’n 22. November 1851 dat Regeer övernahmen hett, is von Hammerstein as Minister in Rohstand gahn.[2] Aver al na korte Tied is he an’n 10. April 1852 wedder Binnenminister worrn un dat bet 21. November 1853 bleven.[2]

Von 1854 bet 1862 weer he denn as Nafolger von Otto Alexander Marschalck von Bachtenbrock Amtmann von dat Amt Veern. In’n Dezember 1862 is he denn wedder Binnenminister worrn, in’n Rang von en Gehemen Regerungsraad.[1] Dat is he bet Oktober 1865 bleven.

Von 1865 bet 1866 weer von Hammerstein Landdrost in de Landdrostie Ossenbrügge. Bi de Wahlen in’n Februar 1867 un in’n August 1867 is he as Afornten von’n Wahlkreis Hannover 6 (Syke, Heien, Veern, Achem) in’n Rieksdag von’n Noorddüütschen Bund wählt worrn.[4] An’t Enn von dat Johr 1868 hett he sien Mandaat aver afgeven un dör en Nawahl an’n 25. Januar 1869 hett Ernst Friedrich Adickes sien Mandaat övernahmen.

Nadem Prüßen dat Königriek Hannover innahmen un övernahmen harr, is von Hammerstein Minister in Mekelborg-Strelitz worrn.[5] Von 17. Oktober 1868 bet 1. September 1872 weer he dor Staatsminister un Vörsitter von dat Staatsministerium un de Landsregerung von Mekelborg-Strelitz. In disse Funkschoon hett he von 1870 af an ok de groothertogliche Lehnkamer von dat Land verwalt un weer Kanzler von’n Huusorden von de Wendsche Kroon.[3]

Blangen en Text över den Bardengau hett von Hammerstein ok en Reeg Artikels för dat Johrbook von’n Vereen för mekelbörgsche Geschicht un Öllerdomskunnn schreven, bi den he von 1868 bet 1872 korrespondierend Liddmaat weer.[3]

He is 1872 na en Hartslag in Niegenstrelitz doodbleven.[3]

1836 hett he Julia Freifrau von dem Knesebeck (1811–1889) freet.[3] De beiden hebbt veer Kinner hatt, ünner annern Hans von Hammerstein-Loxten, de later Binnenminister von Prüßen worrn is.[1]

Von Hammerstein hett 1847 von Christian Dietrichs dat Good Bleckmer, den Klötzenhoff, köfft.[2]

Ehren[ännern | Bornkood ännern]

Warken[ännern | Bornkood ännern]

  • Geschichte der Freiherrlich von Hammerstein’schen Familie. Als Manuscript für die Mitglieder der Familie gedruckt. (tohoop mit Emil Ferdinand Victor von Hammerstein-Gesmold) F. Culemann, Hannover 1856
  • Der Bardengau. Eine historische Untersuchung über dessen Verhältnisse und über den Güterbesitz der Billunger. Hahn, Hannover 1869–1926.

Footnoten[ännern | Bornkood ännern]

  1. a b c Wilhelm Hartmann Hammerstein, Freiherren von. In: Neue Deutsche Biographie 7, 1966, S. 594–595.
  2. a b c d e f g h i j k l Christian Gottlieb von Stramberg, Anton Joseph Weidenbach: Denkwürdiger und nützlicher Rheinischer Antiquarius, welcher die wichtigsten und angenehmsten geographischen, historischen und politischen Merkwürdigkeiten des ganzen Rheinstroms, von seinem Ausflusse in das Meer bis zu seinem Ursprunge darstellt. Mittelrhein. 3. Afdelung, 6. Band, R. F. Hergt, Koblenz 1859, Sied 555
  3. a b c d e Hammerstein-Loxten, Wilhelm Carl Conrad Freiherr von In: Michael Buddrus, Sigrid Fritzlar: Landesregierungen und Minister in Mecklenburg 1871 - 1952. Edition Temmen, Bremen 2012, S. 152.
  4. Specht, Fritz / Schwabe, Paul: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Carl Heymanns Verlag, Berlin 1904, S. 118
  5. Haunfelder, Bernd / Pollmann, Klaus Erich (Bearb.): Reichstag des Norddeutschen Bundes 1867-1870. Historische Photographien und biographisches Handbuch. Düsseldorf: Droste Verlag, 1989, Foto S. 152, Kurzbiographie S. 411 (Photodokumente zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Band 2)