Weevspinnen

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Weevspinnen
Allerhand Weevspinnen
Systematik
Domään: Eukaryota
ahn Rang: Veelzellers (Metazoa)
Afdeel: Geweevdeerter (Eumetazoa)
Ünnerafdeel: Tweesiedendeerter (Bilateria)
ahn Rang: Ehrdermünner (Protostomia)
Böverstamm: Huututtreckers (Ecdysozoa)
Stamm: Liddfööt (Arthopoda)
Ünnerstamm: Keevklauendregers (Chelicerata)
Klass: Spinnen (Arachnida)
Ornen: Weevspinnen (Araneae)
Wetenschoplich Naam
Araneae
Clerck, 1757

De Weevspinnen (Araneae) sünd mank de Spinnen (Arachnida) de bekannteste Ornen. De Arachnida höört to de Klass vun de Liddfööt (Arthopoda) mit to. De Weevspinnen weert noch mol updeelt in Liddspinnen (Mesothelae), Vagelspinnendeerter (Mygalomorphae) un Echte Weevspinnen (Araneomorphae). Na de Mieten (Acari) sünd de Weevspinnen de Ornen mit de meisten Aarden mank de Spinnen. De World Spider Catalog tellt bi de Weevspinnen 114 Familien mit 3988 Geslechter un 46.055 Aarden (Stand: Juni 2016).[1]

Wie de Weevspinnen leevt[ännern | Bornkood ännern]

En Krüüzspinne spinnt ehre Büte in.

Weevspinnen leevt meist as Rövers un griept un freet Liddfööt, sunnerlich Insekten, un suugt de ut. Dor bringt de Spinne en Verdauenssapp mit Enzyme to in de Büte in, nadem se de mit de Keevklauen dootmaakt hett. Allerhand Aarden boot en Nett un fangt dor ehre Büte mit. Man se nehrt sik ok noch anners, nich bloß dör Deerter, de se just dootmaakt hefft. Dat gifft dor Henwiese up, datt Weevspinnen oorntlich Pollen freten doot. De nehmt se mit ole Nettfadens up.[2] De Weevspinnen ehre Weevsels verscheelt sik je na Geslecht un Aart. Faken sitt de Spinnen bi de Netten in Röhren un Trechters un versteekt sik dor. Man dat gifft ok allerhand Aarden, de stromert rum un fangt ehre Büte bi’t Lopen oder Jumpen un kriegt de denn unner.

Meist all Weevspinnen leevt an Land, man nich de Waterspinn (Argyroneta aquatica). Se is de eenzigste Aart mank de Spinnen, de in’t Water leevt. Man dat gifft en en Reeg vun Spinnen, de loopt un jaagt boven up dat Water. Weevspinnen gifft dat up de ganze Eer, man de meisten un gröttsten Aarden sünd in de heten Zonen tohuse.

Weevspinnen in Middeleuropa[ännern | Bornkood ännern]

In Middeleuropa gifft dat 43 Familien vun de Echten Weevspinnen un een Familie vun de Vagelspinnendeerter mit de dree Aarden vun de Tapezierspinnen (Atypidae).[3]

Tahl
Familien
Tahl
Aarden
Belgien 38 701
Nedderlannen 40 621
Düütschland 38 1004
Swiez 41 945
Öösterriek 40 984
Tschechien 38 841
Sweden 38 906
Polen 37 792
Middeleuropa alltohopen  43 1313
Weltwiet 112 43.678

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Peter Ax: Das System der Metazoa. Ein Lehrbuch der phylogenetischen Systematik. Bd. 2. Gustav Fischer, Stuttgart 2001. ISBN 3-8274-1179-3
  • Heiko Bellmann: Spinnen, beobachten – bestimmen. Naturbuch, Augsborg 1992. ISBN 3-894-40064-1
  • Heiko Bellmann: Kosmos-Atlas der Spinnentiere Europas. Kosmos, Stuttgart 2006. ISBN 3-440-10746-9
  • Richard C. Brusca, G. J. Brusca: Invertebrates. Kap. 19. Sinauer, Sunderland (Mass.) 1990 (2. Upl.). S. 661. ISBN 0-87893-097-3
  • Rainer F. Foelix: Biologie der Spinnen. Thieme, Stuttgart 1992. ISBN 3-13-575802-8
  • Stefan Heimer, W. Nentwig: Spinnen Mitteleuropas. Parey, Hamburg-Berlin 1991. ISBN 3-489-53534-0
  • Dick Jones: Der Kosmos-Spinnenführer. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1996. ISBN 3-440-06141-8
  • Ernst Kullmann, Horst Stern: Leben am seidenen Faden. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1981, 1996. ISBN 3-570-00597-6
  • Peter Klaas: Vogelspinnen im Terrarium. Lebensweise, Haltung und Zucht. Ulmer, 2003. ISBN 3-8001-7933-4
  • Gerhard Neuweiler, G. Heldmaier: Vergleichende Tierphysiologie. Bd. 1. Neuro- und Sinnesphysiologie. Springer, Berlin 2003, S. 164. ISBN 3-540-44283-9
  • Rainar Nitzsche: Spinnen. Warum sie vor uns Angst haben. Aktuelles Spinnenwissen. Nitzsche, Kaiserslautern 2012. ISBN 978-3-930304-82-0
  • Rainar Nitzsche: Spinnen kennen lernen. Eklig, giftig oder zum Kuscheln? Wie Spinnen wirklich sind. Nitzsche, Kaiserslautern 2012. ISBN 978-3-930304-92-9
  • Rainar Nitzsche: Spinnen-Spiegelungen in Menschen-Augen. Nitzsche, Kaiserslautern 2005. ISBN 978-3-930304-65-3
  • Franz Renner: Spinnen ungeheuer – sympathisch. Nitzsche, Kaiserslautern 2001. ISBN 978-3-9802102-0-1
  • Michael J. Roberts: Field Guide. Spiders of Britain and Northern Europe. Harper Collins, London 1995. ISBN 0-00-219981-5
  • Edward E. Ruppert, R. S. Fox, R. P. Barnes: Invertebrate Zoology. A functional evolutionary approach. Kap. 18. Brooks/Cole, Southbank 2004 (7. Upl.). S. 571. ISBN 0-03-025982-7
  • Günter Schmidt: Giftige und gefährliche Spinnentiere. Westarp Wissenschaften, 2000. ISBN 3-89432-405-8
  • Boris F. Striffler: Die Martinique-Baumvogelspinne. Avicularia versicolor. Natur und Tier Verlag, 2004. ISBN 3-937285-42-3
  • Peter Weygoldt: Chelicerata – Spinnentiere. In: W. Westheide: Spezielle Zoologie. Teil 1: Einzeller und Wirbellose Tiere. Gustav Fischer, Stuttgart/Jena 1996, 2004. ISBN 3-437-20515-3

Belege[ännern | Bornkood ännern]

  1. Currently valid spider genera and species im World Spider Catalog, Version 17.0. Naturhistorisches Museum der Burgergemeinde Bern. Afropen an’n 25. Juni 2016
  2. B. Eggs & D. Sanders (2013): Herbivory in Spiders: The Importance of Pollen for Orb-Weavers PloS One.
  3. Intrnetborn: [1] Die Checklisten der Spinnentiere, Arachnologische Gesellschaft e.V.

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Weevspinnen. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.