Max Dreyer

Vun Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Max Dreyer (* 25. September 1862 in Rostock; † 27. November 1946 in Göhren) was en plattdüütschen un hoogdüütschen Schriever.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Max Dreyer wurr den 25. September 1862 in Rostock as de Suhne van en Lehrer, boren. He studeer van 1880 af an de Universität Rostock Theologie und Philologie.[1] 1880 studeer he denn in Leipzig wieder un kamm denn 1883 trüch na Rostock.[2] In düsse Tied gründ he den 9.Juli 1883, mit anneren Studenten ut Rostock de Akademische Turnverbindung Rostock, wo läter de Turnerschaft Baltia Rostock bi rutkamm.[3] 1884 möök he denn sien Dr. phil..

Naast arbeid de as en Lehrer. In de Eerst as in Malchin, läter denn in Frankfort an’n Main. Man vanwegen, dat he wies wurr, dat’t Schoolsysteem niks vör em is, hung ge 1888 sien Proffeschoon as en Lehrer up’e Braken. Veel Kritik an de Schoolpolitik un de Staat gifft dat dorümme in sien Komödie Der Probekandidat (1899), wo he siene Beleevnisse in to Papier bröch.

Dreyer arbeid, van 1888 bet 1889, för en Johr Tied in Berlin as en Redakteur van dat Dagbladd Tägliche Rundschau. [4]Van 1920 an leev un arbaid he as en frie’en Schriever in Göhren. He is ok en Ehrenbörger van de Gemeen Göhren.

As de Natschonalsozialisten an de Macht kemen, bröch Max Dreyer den Roman Der Heerbann ruft unner de Lüde. He was en van de 88 Schrievern, de in’n Oktober dat Gelöbnis treuester Gefolgschaft för Adolf Hitler unnerschreven.[5] Sien Wark Der Heerbann ruft seet de Sowjets up de Liste van Literatur, de weg mutt. [6]

He bleev den 27. November 1946 in Göhren dood.

Rezeptschoonshistorie[ännern | Bornkood ännern]

Film[ännern | Bornkood ännern]

Dreyer is nich blot belangriek, vanwegen siene Böker, man ok vanwegen de velen van sienen Geschichten, wo een van Filme möök.

Theaterstücken[ännern | Bornkood ännern]

1919 bröch en Dreyer sien Theaterstücken Die Siebzehnjährige as Stummfilm in de Kinos, Regisseursche was Hanna Henning. 1929 möök en den Film nochmal mit Toon. Dor hebbt denn Carl Balhaus, Grete Mosheim un Eduard von Winterstein mitspeelt. Dat geev denn ok noch ene Verfilmung 1934 van den Regisseur Arthur Maria Rabenalt.

Böker[ännern | Bornkood ännern]

Hans Deppe möök 1937 en Film van Dreyer sien Book 2 x 2 im Himmelbett.

Lusterböker[ännern | Bornkood ännern]

In’n Johr 1966 produzeer de NDR Dreyer sien Book Dat Sympathiemiddel as en Lusterbook. Dor kann en de Stimmen van Uwe Friedrichsen, Hilde Sicks, Otto Lüthje un Ilse Seemann, Karl-Heinz Kreienbaum, Ernst Grabbe, Christa Siems un Henry Vahl as ok sien Bruder Bruno Vahl-Berg, in belustern. Allns tohoop is dat Lusterbook 52’44 Minuten lang.

Bedüden vandage[ännern | Bornkood ännern]

Dreyer was man sien Leevdag en wichtigen un belangrieken Schriever, liekers snackt vandage een nich mehr so veel över Dreyer. Faken mekelt een vandage an sienen enfacken Charakteren un sien theatralisch Gewees.

1999 geev dat nochmal en nie’e Faten van Dat Sympathiemiddel , de Karl-Otto Ragotzky möök. Man dat is raar, dat et Saken van Dreyer na 1950 gifft.

Warken[ännern | Bornkood ännern]

Plattdüütsch[ännern | Bornkood ännern]

  • Nah Huus: Plattdütsche Gedichte - Stuttgart, Deutsche Verlags-Anstalt, 1904
  • Dat Sympathiemiddel: Komödie in 5 Aufzügen - Hamburg, Quickborn-Verl, 1938
  • Klavierstunn: Ne Muskantenkomödi in 5 Uptoeg - Hamburg, Quickborn-Verl, 1939

Hoogdüütsch[ännern | Bornkood ännern]

  • Ohm Peter
  • Auf eigner Erde
  • Das Riesenspielzeug
  • König Kandaules,
  • Drei
  • Winterschlaf
  • Der Probekandidat
  • Die Siebzehnjährigen

Literatuur[ännern | Bornkood ännern]

  • Fritz Raeck: Pommersche Literatur. Proben und Daten. Pommerscher Zentralverband, Hamburg 1969, S. 326.
  • Willi Passig (Hrsg.): "Er war kein lauter Autor" Karl-Ewald Tietz über Max Dreyer. Ein Fragment. Edition Pommern, Elmenhorst/Vorpommern 2012, ISBN 978-3-939680-13-0.
  • Max Dreyer: Hunger. Skizze [1894], (inkl.: Aus der Frühzeit des deutschen Naturalismus. Jugenderinnerungen von Max Dreyer [1946]), hrsg. von Martin A. Völker, Illustrationen von Franz Peters, Potsdam: Udo Degener Verlag, 2013. Darin: Der entlaufene Naturalist: Max Dreyer (1862–1946). S. 38-47 (Nachwort). ISBN 978-3-95497-062-9.

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Nawiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Immatrikulatschoon (1) van Max Dreyer in’n Rostocker Matrikelportal
  2. Immatrikulatschoon (2) van Max Dreyer in’n Rostocker Matrikelportal
  3. Max Mechow, Namhafte CCer, Historia Academica, Band 8/9, S. 42–43; http://frankfurter-verbindungen.de/korporierte/d.html; http://albaltia.de/wir%20geschichte.htm
  4. http://www.literaturport.de/index.php?id=26&user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_aid]=2788&user_autorenlexikonfrontend_pi1[al_opt]=1&cHash=6f967d2d01c033e74f712c090c501e3f
  5. Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945, S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, S. 122.
  6. http://www.polunbi.de/bibliothek/1948-nslit-d.html