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Paul Josef Crutzen

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(wiederwiest vun Paul Joseph Crutzen)
Paul Crutzen (2010)

Paul Josef Crutzen [ˈkrutsə] (* 3. Dezember 1933 in Amsterdam; † 28. Januar 2021 in Mainz[1])[2] weer en nedderlannsch Meteoroloog un Atmosphärenchemiker.

He weer van 1980 bit 2000 Direkter an dat Max-Planck-Institut för Chemie in Mainz un kreeg 1995 för sien Arbeiten up dat Rebeet vun de Atmosphärenchemie den Nobelpries för Chemie.[3] Crutzen hett wichtige Bidrääg to dat Opdecken vun de Ozonschicht leist.[4] He hett den Begreep vun dat Anthropozän utdocht, de uns dör deep Insnitte vun den Minchen präägt Eerdepoche beschrifft.[5] Up hüm gahn ok de Bereknungen to den nuklearen Winter torüch.[6] Toletzt hett Crutzen de Minschheit vör de tokommend Klimakatastrophe wohrschoot un hett to en düütlich flinker Hanneln in de Klimapolitik upfordert.[7]

Jöögd un Schoolbesöök[ännern | Bornkood ännern]

Crutzen wurr blots wenig Johren vör Anfang vun den Tweeten Weltkrieg boren. In‘n September 1940 wurr he inschoolt. Nah völ kriegsbedingten Verzögerungen hett he de Grundschool afslooten un is 1946 up de Hogere Burgerschool (Sekundarschool) wesselt, wo he Franzöösch, Engelsch un Düütsch snacken lehren dee. Doröver herut hett he sück up den Beriek Naturwetenschapen konzentreert. Disse School hett he 1951 afslooten. Ansluutend hett he en Fackböverschool besöcht, wo he Bauingenieurwesen studeeren dee. Nahdem he twee Johr in den Konstruktschonsbüro arbeit, hett he den dormals in de Nedderlannen begäng Wehrdeenst vun 21 Maand afleist.[8][9]

Wetenschaplich Werdegang[ännern | Bornkood ännern]

Nah verscheeden Anstellungen in den Bauberiek gung he 1959 nah Schweden. Dor hett he tonächst as Computerprogrammeerer an de Universität Stockholm in den Fackberiek Meteorologie arbeit. Begeistert vun disse Wetenschap fung he parallel to sien Arbeit en Studium an, dat he mit en Master afsluuten dee. 1968 hett he sien Doktertitel in dat Fack Meteorologie mit Utteknung maakt. Later hett he an de Fakultät för Meteorologie vun de Universität Stockholm lehrt. 1973 habiliteer sück Paul Crutzen an dat meteorologische Institut vun de Universität Stockholm (MISU) mit de Arbeit On the photochemistry of ozone in the stratosphere and troposphere and pollution of the stratosphere by high-flying aircraft.

Crutzen sien Hööftforschungsrébeet weer de Chemie vun de Atmosphäre.[10][11][12][13][14][15] An’n bekanntesten sünd sien Arbeiten to’n Ozonafbau in de Stratosphäre. 1970 hett he dorup henwiest, dat de Emissionen vun Lachgas (N2O), en stabil, vörweegend vun Boddenbakterien produzeert Gas, den Gehalt vun de Stickoxide in de Stratosphäre beinflooten. [16] Crutzen hett wiest, dat Lachgas langlevig noog is, um de Stratosphäre to recken. Dor wurrd dat to Stickstoffmonoxid (NO) umwannelt, dat böverhalv vun ruch weg 30 Kilometern tosommen mit NO2 in en katalytischen Zyklus Ozon verneelt. Disse katalytische Zyklus is de wichtigst Senke för Ozon in de natürliche Stratosphäre un speelt de Ozonproduktschoon dör UV-Photolyse vun Suerstoffmolekülen entgegen. Crutzen hett dorup henwiest, dat de tonehmend Insatz vun Düngemitteln to en Anstiegen vun de Lachgasemissionen un dormit to en Tonahm vun NO in de Stratosphäre führt, un somit minschliche Aktivitäten de stratosphärische Ozonschicht beinflooten. In dat dorupfolgend Johr (1971) hemm Crutzen un (unafhängig dorvan) Harold Johnston to bedenken geven, dat de NO-Emissionen vun de to dissen Tietpunkt konzeptschoneerten Flotte vun Överschall-Floogtüüg (eenige hunnert Boeing 2707), de in de leegere Stratosphäre fleegen sullen, ebenfalls de Ozonschicht minneseeren kunnen. Woll hemm neeere Studien dat Utmaat vun dit Problem relitiveert, hemm aber bestätigt, dat dat grundsätzlich en Effekt up de Ozonschicht gifft.

Van 1977 bit 1980 hett Crutzen en Afdeelen an dat National Center for Atmospheric Research in Boulder, Colorado, USA leit. 1980 wurr Paul Crutzen to’n Wetenschaplich Liddmaat vun dat Max-Planck-Institut för Chemie in Mainz un de Max-Planck-Sellschopp beropen un hett 1980 as Direkter de Nahfolge vun Christian Junge in de Afdeelen Chemie der Atmosphäre antreeden. Dorneben hett he Lehrtätigkeiten as bispeelswies an de Scripps Institution of Oceanography de University of California, San Diego un an de Nationaluniversität von Seoul, Südkorea un an dat Georgia Institute of Technology övernommen un weer außerordentlicher Perfesser in de Afdeelen Meteorologie vun dde Universität Stockholm. In den 1980er Johren hett Paul Crutzen wesentlich to dat Oplaaren vun physikalischen un chemischen Grundlagen för dat Entstahn vun dat Ozonlock bidragen. 1995 kreeg he den Nobelppries för Chemie för sien Arbeiten över Ozon gemeensam mit Mario José Molina un Frank Sherwood Rowland.[17]

2006 hett Crutzen vörslahn, mit Hülp vun den Indrag vun Swefeldioxid in de Stratosphäre de Sünneninstrahlung to minneseeren un so den Klimawannel to bremsen.[18] Disse Idee wurrd ssietdem in’n Rahmen vun Överleggen to dat Geoengineering immer weer mal diskuteert, wurrd aber wegen to groot Risiken vun de Mehrheit vun de Facklüüd hüüd aflehnt.

Insetten[ännern | Bornkood ännern]

He weer Mitünnerschriever vun en Breef vun mehr as 70 Nobelpriesdrägern an dat Parlament vun Louisiana, in den dat Upheeven vun dat Kreatschonismusgesett vun Louisiana, dat Louisiana Science Education Act, fordert wurr.

2003 weer Crutzen as en vun 22 Nobelpriesdrägern Mitünnerschriever vun dat 3. Humanistisch Manifest „Humanism and Its Aspirations“. He weer tüschen 1987 un 1990 Liddmaat vun de Enquete-Kommission vun den Düütschen Bundsdag to’n „Schutz der Erdatmosphäre“. Crutzen is ehmalger Herutgever vun de wetenschaplich Tietschrift Journal of Atmospheric Chemistry; Liddmaat vun den Beraderutschuss bit 2009. He weer van 1998 bit 2000 Liddmaat vun de externen Beradergrupp to dat Dörführen vun dat fiefte Rahmenprogramm över „Global change, climate and biodiversity“, Europääsche Gemeenschap, Brüssel.

Af 2001 weer Paul Crutzen Vörsitter vun dat Advisory Board vun de interaktiven Open-Access-Facktietschrift Atmospheric Chemistry and Physics (ACP).

Privates[ännern | Bornkood ännern]

1956 hett Crutzen Terttu Soininen kennen lehrt. Se hemm 1958 heiraadt. In dat sülvig Johr wurr de Dochter Ilona, un 1964 de Dochter Sylvia.

Crutzen is an’n 28. Januar 2021 in dat Öller vun 87 Johren nah lang Krankheit in Mainz storven.[19][20]

Översicht över wetenschaplich Statschonen[ännern | Bornkood ännern]

Forschungsswoorpunkte[ännern | Bornkood ännern]

Crutzen sien Hööftforschungsrebeet weer de Rull vun de Atmosphärenchemie in’n Tosommenhang mit dat Klima un de biogeochemischen Kreislööp.

Anthropozän[ännern | Bornkood ännern]

En vun Crutzen sien Forschungsinteressen weer dat Anthropozän. 2000 hemm Crutzen un Eugene Filmore Stoermer in den IGBP Newsletter 41 den Gebruuk vun den Begreep för de aktuelle dör den Minsnchen präägt geologische Epoche vörslahn. To hör Utgangspunkt hemm se schreven:[21] Zitat: Ein spezifischeres Datum für den Beginn des Anthropozäns festzulegen, erscheint uns irgendwie willkürlich, wir schlagen jedoch die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts vor, wenn wir uns auch im Klaren darüber sind, dass durchaus Alternativvorschläge gemacht werden könnten (manche mögen gar das gesamte Holozän einbeziehen). Wir wählen trotzdem dieses Datum, weil die globalen Effekte menschlicher Aktivitäten während der letzten beiden Jahrhunderte deutlich wahrnehmbar geworden sind. Während dieser Periode zeigen die Daten, die aus glazialen Eisbohrkernen gewonnen wurden, den Beginn einer Zunahme der atmosphärischen Konzentrationen mehrerer „Treibhausgase“, insbesondere CO2 und CH4. Ein derartiges Anfangsdatum fällt auch zusammen mit der Einführung der Watt’schen Dampfmaschine im Jahre 1784.

Globale Erwärmung[ännern | Bornkood ännern]

Steve Connor, Wetenschapsredakteur vun den Independent, schreev: Zitat Professor Paul Crutzen, der 1995 einen Nobelpreis für seine Arbeit über das Loch in der Ozonschicht erhielt, glaubt, dass die politischen Versuche, die menschengemachten Treibhausgase zu reduzieren, dermaßen kläglich seien, dass es eines radikalen Krisenplanes bedürfe. In einem polemischen Wissenschafts-Essay, der in der 2006er Augustausgabe der Zeitschrift Climate Change veröffentlicht wurde, sagt er, dass es eines „Fluchtweges“ bedürfe, für den Fall, dass die globale Erwärmung außer Kontrolle geriete. Professor Crutzen hat eine Methode vorgeschlagen, um das globale Klima künstlich durch die Freigabe von Schwefelpartikeln in der oberen Atmosphäre abzukühlen, in Verbindung mit anderen Partikeln auf niedereren Ebenen der Atmosphäre, die Sonnenlicht und Hitze zurück ins All reflektieren würden. Dieser kontroverse Vorschlag wird von Wissenschaftlern ernstgenommen, weil Prof. Crutzen über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz auf dem Gebiete der Atmosphärenforschung verfügt. Sollte diese künstliche Kühlmethode tatsächlich funktionieren, dann wäre die Menschheit dazu in der Lage, einige Auswirkungen der Emissionen, die durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen, rückgängig zu machen. So könnte Zeit erkauft werden, die zum Finden alternativer Energiequellen benötigt wird. Dies könnte entscheidend sein, wenn es darum geht, die Integrität und Bewohnbarkeit des Planeten zu erhalten, schreibt Crutzen. Paul Crutzen weist aber am Ende seines Papers explizit daraufhin, dass „das Beste wäre, wenn die Emissionen der Treibhausgase so stark reduziert werden könnten, dass stratosphärische Schwefelfreisetzungsversuche nicht stattfinden müssten“.

In‘n Januar 2008 hett Paul Crutzen Ergevnisse bekannt maakt, nah de dat Freesetten vun Lachgas (N2O) bi de Herstellung vun Biokraftstoffen en grötter Bidrag to de globalen Erwärmung leisten deiht as de fossilen Brennstoffe, de se ersetten.

Nuklearer Winter[ännern | Bornkood ännern]

Crutzen is ebenfalls en führend Vertreder vun de Theorie vun den "nuklearen Winter": Tosommen mit John Birks schreev he eerstmals en Wark, dat sück mit dit Thema befaaten dee: The atmosphere after a nuclear war: Twilight at noon (1982). Dorin hemm de beid theoretische Överleggen anstellt över de potentiellen Klimaeffekte vun groot Mengen rußhollend Rook vun Waldbränden un anner Bränden, de dör en Krieg mit Nuklearwappen ut urbanen Industriezentren un Ööllagerinrichtungen veroorsaakt würrn un de mittlere un höhgere Troposphäre recken würrn. Se keemen to den Sluss, dat de Absorptschoon vun dat Sünnenlucht dör swaart Rook to Dunkelheit un stark Afköhlen an de Eerdböverflach fühen kunn, as ok en Uphitten vun de Atmosphäre in gröttere Hööchtberieken. De dorbi entstahn atypischen meteorologischen un klimatischen Verhältnisse würrn de landwertschapliche Produktschoon för en grooten Deel vun de Minschheit in Gefohr bringen.

Priesen[ännern | Bornkood ännern]

Ehrenliddmaatschapen[ännern | Bornkood ännern]

Ehrendoktorate un -professuren[ännern | Bornkood ännern]

Paul-Crutzen-Pries[ännern | Bornkood ännern]

2012 wurr eerstmals de Paul-Crutzen-Pries vun de Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) vergeven, de jedes Johr en herutragend Publikatschoon up dat Rebeet vun de Umweltchemie un Ökotoxikologie utteekent. De Pries gung ut den Pries vun de entspreekend Fackgrupp vun de GDCh hervör.[23]

Anner Ehrungen[ännern | Bornkood ännern]

  • 2002: Weltwiet an‘ meesten ziteert Schreiever up dat Rebeet vun de Geowetenschapen mit 2911 Zitaten bi 110 Warken, ISI (Institute for Scientific Information, Philadelphia, USA)

Publikatschonen[ännern | Bornkood ännern]

Crutzen hett mehr as 350 begootacht ("refereed") un 135 sonstige wetenschaplich Publikatschonen in Facktietschriften as ok 15 Böker.

Wat he herutbrocht hett (Utwahl)[ännern | Bornkood ännern]

  • 1971: On some photochemical and meteorological factors determining the distribution of ozone in the stratosphere ; effects of contamination by NO[subscript x] emitted from aircraft. Institute of Meteorology, University of Stockholm, Stockholm 1971, OCLC 38883363.
  • 1986: Globale Aspekte der atmosphärischen Chemie. Natürliche und anthropogene Einflüsse. Westdeutscher Verlag, Opladen 1986, ISBN 3-531-08347-3.
    • Mit Jürgen Hahn: Schwarzer Himmel. Auswirkungen eines Atomkrieges auf Klima und globale Umwelt. (Kurzfassung des SCOPE-Berichts „Environmental Consequences of Nuclear War“) S. Fischer, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-10-013103-7.
  • 1989: Das Ende des blauen Planeten? Der Klimakollaps, Gefahren und Auswege. Hg. mit Michael Müller, Beck, München 1989, ISBN 3-406-33140-8.[24]
    • Mit Christoph Brühl: Analyse und Bewertung der Modellsysteme zur Vorhersage von Veränderungen des Ozongehalts der Atmosphäre. In: Umweltforschungsplan des Bundesministers des Innern. 2 Bände. Max-Planck-Institut für Chemie, Abt. Luftchemie, Mainz 1989/1990, OCLC 180571796.
  • 1995, mit Veerabhadran Ramanathan: Clouds, chemistry and climate. Springer, Berlin 1995, ISBN 3-540-60433-2.
  • 1996: Atmosphäre, Klima, Umwelt. 2. Uplaag. Spektrum, Akademie Verlag, Heidelbarg 1996, ISBN 3-8274-0122-4.
    • Hauptthema der Tagung. Physikalische Chemie der Atmosphäre. Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie, Frankfurt am Main 1999.
  • 2011: Das Raumschiff Erde hat keinen Notausgang. Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-06176-3.
  • 2019: mit Michael Müller (Hrsg.): Das Anthropozän. Schlüsseltexte des Nobelpreisträgers für das neue Erdzeitalter. Oekom, München 2019, ISBN 978-3-96238-137-0.

Weblinks[ännern | Bornkood ännern]

Paul Crutzen. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Nahropen[ännern | Bornkood ännern]

Enkeld Nahwiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Michael Müller: In Erinnerung an Paul J. Crutzen. Nahroop up oekom.de, 3. Februar 2021. Afropen an’n 5. Februar 2021.
  2. Levensloop up Curriculum Vitae up nobelprize.org (afropen an’n 14. Mai 2014).
  3. Biografie – Nobelpreis für Chemie in 1995 up de Website vun dat Max-Planck-Institut (afropen an’n 14. Mai 2014).
  4. Crutzen, P. J. (1970). The influence of nitrogen oxides on the atmospheric ozone content. Quarterly Journal of the Royal Meteorological Society, 96(408), 320–325.
  5. Paul J. Crutzen und Eugene F. Stoermer: The “Anthropocene”. In: IGBP Global Change Newsletter. Nr. 41, Mai 2000, S. 17–18
  6. Paul J. Crutzen., Birks J.: The atmosphere after a nuclear war: Twilight at noon. In: Ambio. 11, 1982, S. 114–25.
  7. von: Anthropozän: Paul Crutzens epochales Vermächtnis. In: riffreporter.de. 29. Januar 2021, afropen an’n 30. Januar 2021.
  8. Paul J. Crutzen: A Pioneer on Atmospheric Chemistry and Climate Change in the Anthropocene, Crutzen, Paul J., Brauch, Hans Günter (Eds.), In: Springer Briefs on Pioneers in Science and Practice, Volume 50 2016, doi:10.1007/978-3-319-27460-7.
  9. Crutzen, P.J., 1996: My life with O3, NOx, and other YZOx compounds (Nobel Lecture). Angew. Chem. Int. Ed. Engl., 35, 1758–1777. doi:10.1002/anie.199617581.
  10. Ramanathan, V.; Crutzen, P.J.; Kiehl, J.T.; Rosenfeld, D. (2001). Aerosols, Climate, and the Hydrological Cycle. Science. 294 (5549): 2119–2124. bibcode:2001Sci...294.2119R. doi:10.1126/science.1064034. PMID 11739947.
  11. Ramanathan, V.; Crutzen, P.J.; Lelieveld, J.; Mitra, A.P.; Althausen, D.; et al. (2001). Indian Ocean Experiment: An integrated analysis of the climate forcing and effects of the great Indo-Asian haze. Journal of Geophysical Research. 106 (D22): 28,371–28,398. bibcode:2001JGR...10628371R. doi:10.1029/2001JD900133.
  12. Andreae, M.O.; Crutzen, P.J. (1997). Atmospheric Aerosols: Biogeochemical Sources and Role in Atmospheric Chemistry. Science. 276 (5315): 1052–1058. doi:10.1126/science.276.5315.1052.
  13. Dentener, F.J.; Carmichael, G.R.; Zhang, Y.; Lelieveld, J.; Crutzen, P.J. (1996). Role of mineral aerosol as a reactive surface in the global troposphere. Journal of Geophysical Research. 101 (D17): 22,869–22,889. doi:10.1029/96jd01818.
  14. Crutzen, P.J.; Andreae, M.O. (1990). Biomass Burning in the Tropics: Impact on Atmospheric Chemistry and Biogeochemical Cycles. Science. 250 (4988): 1669–1678. bibcode:1990Sci...250.1669C. doi:10.1126/science.250.4988.1669. PMID 17734705.
  15. Crutzen, P.J.; Birks, J.W. (1982). The atmosphere after a nuclear war: Twilight at noon. Ambio. Allen Press. 11 (2/3): 114–125. doi:10.1007/978-3-319-27460-7_5, JSTOR 4312777.
  16. Crutzen, P. J., 1970: The influence of nitrogen oxides on the atmospheric ozone content. Quart. J. Roy. Meteor. Soc. 96, 320–325.
  17. "Polar Ozone Depletion (Nobel Lecture)": Angewandte Chemie International Edition in English, Volume 35, Issue 16, September 6, 1996, Pages: 1778–1785, Prof. Dr. Mario J. Molina, doi:10.1002/anie.199617781
  18. Giftkur fürs Weltklima. Der Spiegel, 10. Juli 2006
  19. Nobelpreisträger Paul Crutzen gestorben. In: mpg.de. 28. Januar 2021, afropen an’n 28. Januar 2021.
  20. Süddeutsche Zeitung: Mitentdecker des Ozonlochs Paul Crutzen gestorben. Afropen an’n 15. Februar 2021.
  21. http://www.igbp.net/download/18.316f18321323470177580001401/1376383088452/NL41.pdf
  22. [1]
  23. In Leipzig: Erstmalige Verleihung des Paul-Crutzen-Preis, Pressemitteilung der GDCh 31. August 2012 up IDW-online, afropen an’n 29. Oktober 2017
  24. Crutzen 1989 (Planet) – Vorwort vun Hans-Jochen Vogel (SPD), Sammelband mit 20 Schrievers, 21 Abb., 9 Tabellen, 271 Sieden.