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Otto Buurman

Vun Wikipedia
Otto Buurman (1956)

Otto Taleus Eberhard Buurman (* 10. November 1890 in Karkborgum bi Weener; † 3. März 1967 in Göttingen) was een düütschen Philologen, Dokter un Ministeriaalbeamten för Gesundheid uut Oostfreesland. He het dat 12 Banden dicke Hochdeutsch-plattdeutsche Wörterbuch auf Grundalge ostfriesischer Mundart ruutbrocht.

Karrieer[ännern | Bornkood ännern]

Buurman het eerst Neephilologie in Halle un Erlangen studeerd. In de Tied twischen 1918 un 1920 deen he in den Eersten Weltkrieg un het dann van 1918 bit 1920 Medizin in Kiel, Göttingen, un Jena. In de Studientied was he Liddmaat in den Schwarzburgund-Verbund Tuiskonia Halle un C. St. V. Uttenruthia Erlangen.[1] 1920 kreeg de in Jena siene Promotschoon as enen Dr. med. Nu maak he eerst een Medizinalpraktikum un was dann Assistenzdokter in der Diakonie-Anstalt in Bremen. 1922 het he sük as praktischen Dokter in Pesem bi Krummhörn daal. Sied Oktober 1929 was he de Kreisdokter för den Landkreis Leer. Umdat he de<i>Bekennenden Kirche</i> nöög stund, kreeg he 1938 de Baantje as Amtsdokter wied af in Liegnitz.

Tiedens de Twede Weltkrieg was he in Polen, dat Düütschland besett harr, de Baas in de Gesundheidsamt van Krakau un af 1941 Unnerofdeelbaas in de Gesundheitsverwalten van den Generaalgouvernement, wo he ook Rampelsant för den Präsidenten in de Gesundheidsverwalten was. An de Universiteet Breslau kreeg he 1942 siene Habilitatschoon un was van 1943 an Amtsdokter in Hamborg-Horborg.


Na de Kriegsenn was he kort Tied Rampelsant för de Präsident van de Gesundheidsbehöörd in Hamborg. De November 1945 gung he na Hannober, daar dat Gesundheidsofdeel in de Provinz Hannover oftoboen. He satt1946 in de German Health Services Advisory Committee un deGerman Advisory Board in de Britschen Besatterzoon. He het 1947 de Niedersächsischen Verein zur Bekämpfung der Tuberkulose gründ un was bit 1967 ook de Vöörsitter. 1948 kreeg he de Baantje as Ministeriaalraad in de Neddersasssich Staatsdeenst. Bovendem was he in de Tied van 1949 bit 1951 Baas in dat Hambörger Kuratorium der Akademie für Staatsmedizin Hamburg. Van 1949 bit 1955 was he Vöörsitter in de neddersassischen Landsgesundheidsraad, un satt van 1953 of in de Bundsgesundheidsraas. In de Tied van 1954 bit November 1956 was he Baas för dat Gesundheidsofdeel in de Bundsministerium för’t Binnere. In de Rustand harr he in de Tied van 1958 bit 1960 dat Amt Bundsdokter bi de Düütsch Rood Krüüz.

Buurman het dat twälf Banden dicke Hochdeutsch-plattdeutsches Wörterbuch, auf Grundalge ostfriesischer Mundart ruutgeven. Dat Wöörderbook verkloort plattdüütsch Wöörder med velen Bispelen, de verscheden Schrieverslüd’ uut Oostfreesland veel Jaren tohoop dregen hebben.

Eren[ännern | Bornkood ännern]

  • Iesern Krüüz (1914) II. und I. Klasse
  • Ridderkrüü van de Königlliken Huusorden van Hohenzollern
  • Bayerischen Militärverdeenstorden IV. Klasse mit Kroon un Sweerden
  • Bruunswiker Kriegsverdeenstkreuz II. un I. Klasse
  • Braunschweiger Bewährungsabzeichen
  • 1958: Groot Verdeenstkrüüz mit Steern van de Bundsrepublik Düütschland
  • 1965: Groot Verdeenstkrüüz van Neddersassischen Verdeenstorden
  • Ehrenvörsitter för de Noordwestdüütsche Krankehuussellschop

Schriften[ännern | Bornkood ännern]

  • Hochdeutsch-plattdeutsches Wörterbuch. Auf der Grundlage ostfriesischer Mundart. 12 Banden. Wachholtz, Neemünster 1962–1975.

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Heinrich Buurman: Otto Taleus Eberhard BUURMAN. (PDF; 95 kB). In: Martin Tielke (Hrsg.): Biographisches Lexikon für Ostfriesland. Band 1, Oostfreesche Landskup, Auerk 1993, S. 65–68.
  • Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. 2. Oplaag. Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfort an’n Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8. 

Nettverwiesen[ännern | Bornkood ännern]

  • Otto Buurman. In: Udo Schagen, Sabine Schleiermacher: 100 Jahre Geschichte der Sozialhygiene, Sozialmedizin und Public Health in Deutschland. Eine Dokumentation der Deutschen Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), CD-Rom, Berlin 2005.

Nawiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Hermann Goebel (Heruutgever): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. 8. Oplaag. Frankfort an’n Main 1930, S. 59, Nr. 422.