Louis Spohr

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Porträt des Komponisten Ludwig (Louis) Spohr 1824 in Kassel vun Johann August Nahl de Jüngere

Louis Spohr (* 5. April 1784 in Brunswiek; † 22. Oktober 1859 in Cassel), ok Ludwig Spohr (Dööpnaam Ludewig), weer en düütsch Komponist, Dirigent, Gesangspädagoog, Organisator vun Musikfesten un en Vigelienspeler vun internatschonalen Roop; neben den Italiener Niccolò Paganini tell he to de gröttst Vigelienspelern vun sien Tiet. Spohr weer all to Leevtieden en Berühmtheit un gull nah den Dood vun Carl Maria von Weber (1826) un Ludwig van Beethoven (1827) bitt o den Dörbröök vun de Warken vun Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy un Robert Schumann af Midden vun de 1840er Johren as de bedüüdenste leven düütsch Komponist.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Gedenktafel an dat Gebortshuus vun Spohr, Brunswiek, Spohrplatz 7
Spohr sien Denkmal in Kassel, 1883 inweeht
Louis Spohr, Daguerreotypie um un bi 1840
Spohr-Wahnhuus in Gotha
Graff vun Louis Spohr in dat Mausoleum up den Hööftkarkhoff in Kassel

Spohr wurr as dat öldste Kind vun den Medizinalrat Karl Heinrich Spohr (1756–1843), de 1786 as Physikus nah Seesen an‘ Harz versett wurr, un sien Frau Ernestine Henke (1763–1840) boren. Dat Kind wies fröh sien musikalisch Talent, so dat dat all in dat fievte Levensjohr af un to in de musikalisch Abendünnerhollen vun de Familie mit sien Moder Duette singen kunn. Mit twalf Johren wurr Spohr nah Brunswiek schickt, um sück bi to glieker Tiet stattfinnen Gymnasialunterricht an dat Catharineum in de Musik uttobillen.[1][2] Hier wurrn Gottfried Kunisch un later Louis Charles Maucourt sien Vigelienlehrer; de Organist Carl August Hartung hett hüm för en körten Tiet Ünnerricht in dat Fack Kompositschoon geven. Nah Spohr sien eegen Angaven weer dit de eenzig Ünnerwiesen, de he in Harmonielehre un Kontrapunkt kreegen hett, so dat he de Fähigkeiten, de he jüst up dit Rebeet harr, hööftsächlich up eegen Talent un Flietigkeit footen dee.

Mit 15 Johren hett hüm Hartog Karl Wilhelm Ferdinand vun Brunswiek to’n Kamermusiker nömmt un hüm verspraaken, hüm to wiedere Utbillen noch en grooten Meester to övergeeven. Spohr hett sück Giovanni Battista Viotti wünscht, de aber kien Ünnerricht mehr geev.

De Wahl full up den Vigelienspeler Franz Eck (1774–1804), de in‘ Begreep weer, en Kunstreis nah Russland antotreeden. Spohr hett hüm begleit un is eerst in‘ Juli 1803 nah Brunswiek torüchkehrt. Hier hett he Pierre Rode (1774–1830) andrapen (en Meesterschöler vun Viotti), de sien Speel nahhollen Infloot up sien wiedere Entwicklung utöven dee. Spohr sien Roop as Vigelienvirtuose hett sück nu gau verbreedt. In‘ Dezember 1804 geev he sien Debüt mit twee spektakulär Konzerten in dat Leipziger Gewandhaus.

1805 kreeg he de Konzertmeesterstäe in Gotha. In disse Stellung bleev he bit 1813 – ünnerbraken vun mehreren Kunstreisen, de he tosommen mit sien Fru ünnernommen harr. 1806 hett he de Harp- un Klaveervirtuosin Dorette Spohr, boren Scheidler, (1787–1834) heiraadt, mit de he dree Döchter harr. An‘ 26. Januar 1807 wurr he in Gotha in de Freemüererloge Ernst zum Compaß upnommen.

1813 folg he en Roop as Konzertmeester vun dat Theater an der Wien. Dor is he mehrfack mit Ludwig van Beethoven tosommendraapen, de hüm un sien Familie ok to Huus besöcht hett. Spohr hett de denkwürdigen Begegnungen in sien Autobiographie daalschreeven.[3] Wegen Zwistigkeiten mit den Direkter vun dat Theater, Graf Ferdinand von Pálffy, hett he dit Amt aber all nah twee Johren daalleggt un hett weer Kunstreisen ünnernommen. De hemm hüm dör de Swiez, Italien un de Nedderlannen führt un to en eerst persönlich Begegnung mit Niccolò Paganini. In‘ Winter 1817 övernehm he de Kapellmeesterstäe an dat Theater in Frankfort an‘n Main un de Leitung vun dat Orchester vun de Frankforter Museumssellschopp. Hier broch he 1818 sien Oper Faust un 1819 Zemire und Azor to Upführung, de beid enthusiastischen Bifall funnen. Gliekwohl hett Spohr in‘ September vun dat Johr Frankfort verlaaten un sück weer up Kunstreisen nah Belgien un Paris. 1820 reis he – up Vermittlung vun Ferdinand Ries – nah London.

Nah en veer Maand düern Upenholt mit völ Ruhm un Ehr torüchkehrt, hett he sück in Dresden daallaaten. In dat folgen Johr kreeg he up Veranlaaten vun Carl Maria von Weber de Beropen as Hoffkapellmeester nah Kassel un hett in‘ Januar 1822 sien nee Amt antreeden. As Dirigent droog Spohr to de Entwicklung vun modern Orchesterkultur bi. All bi dat Musikfest 1810 erreeg sien nee Dirigeertechnik „mit einer Papierrolle, ohne alles Geräusch“[4] Upsehn, ebenso as teihn Johr later in London sien Dirigat mit en Taktstock. Gröttere Virtuosenreisen hett he nu nich mehr ünnernommen. He hett sück um dat Musikleven vun de Stadt Kassel verdeent maakt, wobi he dat Niveau vun dat Orchester up en tovör nie reckt Hööcht broch un en Gesangvereen för Oratorienmusik grünnen dee.

Bedüüdend weer sien Tätigkeit as Lehrer un Komponist. As Lehrer wurr he Baas vun en Vigelienschool, as se Düütschland siet Franz Benda nich harrt harr, un ut all Deelen vun Europa keemen de Schöler to hüm. To glieker Tiet entwickel he aber ok en düchtig Produktschoonskraft up all Rebeeden vun de Kompositschoon un weer Dirigent bi tallriek Musikfesten in Düütschland un England. Ok de Verlust vun sien Fru (1834), för de he in en tweet Ehe (siet 1836) mit de Pianistin Marianne Pfeiffer (1807–1892) kien ganz ebenbörtigen Ersatz funn, hett weder sien Arbeitsiefer noch sien Plichttrüe minnern kunnt, so wenig as de ständigen lütt Schikanen, de he later vun sien Fürsten to erdulden harr, dit naamentlich nah dat Revolutschonsjahr 1848, ofschons he in dat Johr tovör dör de Ernennung to’n Generalmusikdirekter uttekent wurrn weer. 1857 gegen sien Wunsch un mit deelwies Enttrecken vun sien Gehalt pensioneert, bleev he bit to sien Dood an‘ 22. Oktober 1859 as Minsch as ok as Künstler en Persönlichkeit vun allgemeen Verehrung.

Nahwirken[ännern | Bornkood ännern]

As Komponist hett Spohr de musikalische Literatur up all vun hör Rebeeden dör wichtig Warken rieker maakt. Bi de dramatisch Musik wurr he neben Carl Maria von Weber un Heinrich Marschner de Hööftvertreder vun de romantisch Oper, wenn he ok hensichtlich vun dat szenisch Wirksame achter disse beid torüchstunn un dorum sien Opern, mit Utnahm vun Jessonda, noch to sien Leevtieden vun de düütsch Bühnen verschwinden deen. Ok in sien Oratorien Die letzten Dinge, Der Fall Babylons un annern folg he blots sien Naturell, ofschons hier sien Neegen to dat Elegische, sien konsequent Fasthollen an en erhaben Pathos un de för all sien Arbeiten charakteristische, nich selten in Överfülle utaarten Riekdom vun de Modulatschoon de Wirkung weniger minnern deen as in sien Opern. Den gröttsten Erfolg harrn de speziell för sien Instrument schreeven Warken un sien 15 Vigelienkonzerte, dorünner namentlich dat 7., 8. („in Form einer Gesangsszene“) un 9., as ok sien Vigelienduette. Sien Vigelienschool is en Klassiker in‘ Vigelienünnerricht un immer noch in‘ Druck to kriegen.

1990 fung dat up Eerstinspeelen spezialiseert Klassiklabel cpo dormit an, Warken vun Spohr intospeelen. Dat hett dorto bidragen, sien Musik weer bekannter to maaken. So speel de NDR Radiophilharmonie Hannover ünner Howard Griffiths all Sinfonien in; de Geiger Ulf Hoelscher speel de Vigelienkonzerte in, ok sien Faust-Oper keem bi dit Label herut. 1998 veröffentlichte cpo en CD mit acht Ouvertüren vun Spohr.

Ehrungen[ännern | Bornkood ännern]

Spohr ist Ehrenbörger vun de Stadt Kassel. Siet den 29. August 2009 befind sück dat Spohr Museum in‘ Südflögel vun den Kulturbahnhoff Kassel. Up den Opernplatz steiht sien vun Ferdinand Hartzer 1882 schaffen Standbild. In Kassel gifft dat en Spohrstraße. Se verlöppt dor, wo dat Gordenhuus vun Louis Spohr „Vor dem Cölnischen Tor“ leeg. Siet 1994 wurrd in Kassel en „Internationaler Louis-Spohr-Wettbewerb“ utdragen.

De Stadt Brunswiek vergifft neben en jährlichen Jugendförderpries all dree Johr en nah hüm nömmt Musikpries „an renommierte und für die Musik der Gegenwart richtungweisende Komponisten“.[5]

Ok de Stadt Seesen verleeht en Louis-Spohr-Pries, nömmt de „Louis Spohr Medaille der Stadt Seesen am Harz“. In Freiburg im Breisgau reep Wolfgang Marschner 1976 en Internationalen Violinwettbewerb „Ludwig Spohr“ in’t Leven (af 2010 in indirekt Nahfolge „Internationaler Violinwettbewerb Freiburg[6]). En Internationaler LOUIS SPOHR Wettbewerb für Junge Geiger in dree Kategorien (bit 14/17/21 Johren) findt in‘ Dree-Johres-Rhythmus an de Hoochschool för Musik Franz Liszt Weimar statt.[7] 1906 wurr de Spohrstraße in Wien-Hietzing nah hüm nömmt.

In Gotha, wo Spohr van 1802 bit 1813 leev, erinnert bit hüüd de Spohrstraße an den Komponisten. Sien as Spohrhaus bekannt instig Wahnhuus an‘ Mühlgrabenweg 15 existeert noch, steiht aber siet eenig Johren los un is stark saneerensbedürftig. De inst an de Straatensiet anbrocht schlichte Erinnerungstafel mit den Text Hier lebte Louis Spohr is verschwunden. Siet 1989 drocht de 1986 grünnd Kreismusikschool in Gotha den Titel Kreismusikschule „Louis Spohr“, de groot Övenssaal in dat Huus Reinhardsbrunner Straße 23 is to Ehren vun den Komponisten Spohr-Saal nömmt. In‘ März 2013 wurr in Gotha ünner Fedderführen vun den Violinisten un Konzertmeester Alexej Barchevitch de Europäische Louis-Spohr-Kulturverein grünnd.

Nah hüm wurr de Asteroid (7625) Louisspohr nömmt.


Warken[ännern | Bornkood ännern]

Dat old Opernhuus in Kassel, an dat Spohr 35 Jahre dirigeert hett
Breefmark vun de Düütsch Bundspost (1959) to’n 100. Doodsdag vun Spohr u nto dat Inweehn vun de Beethovenhall

Louis Spohr hett etwa 280 Warken achterlaaten (in Klammern is dat Entstahnsjohr angeeven).[8]

Vokalmusik[ännern | Bornkood ännern]

Opern[ännern | Bornkood ännern]

  • Die Prüfung, Operette in een Akt, WoO 48 (1806)
  • Alruna, Groot Romantisch Oper in dree Uptüüg, WoO 49 (1808)
  • Der Zweikampf mit der Geliebten, Oper in dree Uptüüg, WoO 50 (1810)
  • Faust, Romantisch Oper in twee Uptüüg, WoO 51 (1813; Neefaaten mit Rezitativen van 1852, WoO 51a)[9]
  • Zemire und Azor, Romantisch Oper in twee Uptüüg, WoO 52 (1818/19)
  • Jessonda, Groot Oper in dree Uptüüg, WoO 53 (1822)
  • Der Berggeist, Romantisch Oper in dree Uptüüg, WoO 54 (1824)
  • Pietro von Abano, Romantisch Oper in twee Uptüüg, WoO 56 (1827)
  • Der Alchymist, Romantisch Oper in dree Uptüüg, WoO 57 (1829/30),
  • Die Kreuzfahrer, Groß Oper in dree Akten, WoO 59 (1843/44)

Schauspeelmusiken[ännern | Bornkood ännern]

  • Musik to Shakespeare sien Macbeth, WoO 55 (1825)
  • Musik to Karl Birnbaum sien Schauspeel Der Matrose, WoO 58 (1838; Ouvertüre ok eenzeln tellt as WoO 7)

Oratorien[ännern | Bornkood ännern]

  • Das jüngste Gericht, Oratorium in dree Afdeelen, WoO 60 (1812)
  • Die Letzten Dinge, Oratorium nah Wöör vun de Hillig Schrift, WoO 61 (1825/26)
  • Des Heilands letzte Stunden, Oratorium in twee Deelen, WoO 62 (1834/35)
  • Der Fall Babylons, Oratorium in twee Deelen, WoO 63 (1839/40)

Wiedere Vokalmusik[ännern | Bornkood ännern]

Dorneben komponeer Spohr tallriek weltliche un geistliche Warken för Chor un Orchester, Chor un Klaveer oder Chor a cappella, as ok eenig Arien mit Orchesterbegleitung.
  • 6 Leeder för Singstimm, Klarinette un Klaveer bzw. Violine un Klavier Op. 103
  • 6 Leeder för Singstimm, Violine un Klaveer Op. 154
  • 12 Duette un över 90 Leeder[10] för Singstimme(n) un Klaveer, dorvan 7 Lieder mit verhännig Klaveerbegleitung

Instrumentalmusik[ännern | Bornkood ännern]

Sinfonien[ännern | Bornkood ännern]

  • Nr. 1 Es-Dur, op. 20 (1811)
  • Nr. 2 d-Moll, op. 49 (1820)
  • Nr. 3 c-Moll, op. 78 (1828)
  • Nr. 4 F-Dur „Die Weihe der Töne“, charakteristisch Toongemälde nah en Gedicht vun Carl Pfeiffer, op. 86 (1832)
  • Nr. 5 c-Moll, op. 102 (1837), de eerste Satz is en Umarbeitung vun de Orchesterfantasie c-Moll över Ernst Raupach sien Schauspeel Die Tochter der Luft, WoO 6 (1836)
  • Nr. 6 G-Dur „Historische Symphonie im Stil und Geschmack vier verschiedener Zeitabschnitte“, op. 116 (1839)
  • Nr. 7 C-Dur „Irdisches und Göttliches im Menschenleben“ för twee Orchester, op. 121 (1841)
  • Nr. 8 G-Dur, op. 137 (1847)
  • Nr. 9 h-Moll „Die Jahreszeiten“, op. 143 (1849/50)
  • Nr. 10 Es-Dur, WoO 8, oorsprünglich op. 156, denn torüchtrucken (1857)

Konzertouvertüren[ännern | Bornkood ännern]

  • Ouvertüre C-Dur, op. 12 (1806)
  • Konzertouvertüre in‘ ernsten Stil D-Dur, op. 126 (1842)
  • Groot Konzertouvertüre F-Dur, WoO 1 (1819)

Eenig Ouvertüren to Bühnenwerken hett Spohr besünners för den Gebruuk in‘ Konzertsaal herutbrocht, tomeest ünner eegen Opus-Tall:

Violinkonzerte[ännern | Bornkood ännern]

  • Konzert Nr. 1 A-Dur, op. 1 (1802)
  • Konzert Nr. 2 d-Moll, op. 2 (1804)
  • Konzert Nr. 3 C-Dur, op. 7 (1806)
  • Konzert Nr. 4 h-Moll, op. 10 (1805)
  • Konzert Nr. 5 Es-Dur, op. 17 (1807)
  • Konzert Nr. 6 g-Moll, op. 28 (1808/09)
  • Konzert Nr. 7 e-Moll, op. 38 (1814)
  • Konzert Nr. 8 a-Moll, op. 47 (1816)
  • Konzert Nr. 9 d-Moll, op. 55 (1820)
  • Konzert Nr. 10 A-Dur, op. 62 (1810)
  • Konzert Nr. 11 G-Dur, op. 70 (1825)
  • Concertino Nr. 1 (ok Konzert Nr. 12) A-Dur, op. 79 (1828)
  • Concertino Nr. 2 (ok Konzert Nr. 13) E-Dur, op. 92 (1835)
  • Concertino Nr. 3 (ok Konzert Nr. 14) a-Moll „Sonst und Jetzt“, op. 110 (1839)
  • Konzert Nr. 15 e-Moll, op. 128 (1844)
  • Konzert G-Dur, WoO 9 (um 1799)
  • Konzert e-moll, WoO 10 (1803/04)
  • Konzert A-Dur, WoO 12 (1804)
  • Konzertsatz för Violine un Orchester, WoO 16 (um 1809)

Spohr leet dree vun sien 18 Violinkonzerte nich drucken, wiel se sien Anspröök nah nich good noog weern. Dat up Eerstinspeelen spezialiseert Klassiklabel cpo hett 2000 de Konzerte WoO 9 un WoO 10 as ok den Konzertsatz WoO 16 herutbrocht.

Klarinettenkonzerte[ännern | Bornkood ännern]

  • Konzert Nr. 1 c-Moll, op. 26 (1808)
  • Konzert Nr. 2 Es-Dur, op. 57 (1810)
  • Konzert Nr. 3 f-Moll, WoO 19 (1821)
  • Konzert Nr. 4 e-Moll, WoO 20 (1828)

Wiedere Konzerte un Concertanti för mehrere Instrumente un Orchester[ännern | Bornkood ännern]

  • Concertante för twee Vigelienen un Orchester Nr. 1 A-Dur, op. 48 (1808)
  • Concertante för twee Vigelienen un Orchester Nr. 2 h-Moll, op. 88 (1833)
  • Concertante för Vigelien, Violoncello un Orchester C-Dur, WoO 11 (1803)
  • Concertante för Harp, Vigelien un Orchester Nr. 1 G-Dur, WoO 13 (1806)
  • Concertante för Harp, Vigelien un Orchester Nr. 2 e-Moll, WoO 14 (1807)
  • Quartettkonzert för twee Vigelienen, Viola un Violoncello mit Begleitung vun dat Orchesters a-Moll, op. 131 (1845)

Kamermusik[ännern | Bornkood ännern]

  • Nonett F-Dur för Vigelien, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott un Hoorn, op. 31 (1813)
  • Oktett E-Dur för Vigelien, twee Violen, Violoncello, Kontrabass, Klarinette un twee Höörns, op. 32 (1814)
  • 4 Düppelquartette för 2 Striekquartette: Nr. 1 d-Moll, op. 65 (1823); Nr. 2 Es-Dur, op. 77 (1827); Nr. 3 e-Moll, op. 87 (1832/33); Nr. 4 g-Moll, op. 136 (1847).
  • Septett a-Moll för Klaveer, Flöte, Klarinette, Fagott, Hoorn, Vigelien un Violoncello, op. 147 (1853)
  • Sextett C-Dur för twee Vigelienen, twee Violen un twee Violoncelli, op. 140 (1848)
  • Quintett c-Moll för Klaveer, Flöte, Klarinette, Fagott un Hoorn, op. 52 (1820)
    • dat sülvige bearbeit för Klaveer, twee Vigelienen, Viola un Violoncello, op. 53 (1820)
  • Quintett D-Dur för Klavier, twee Vigelienen, Viola und Violoncello, op. 130 (1845)
  • 7 Striekquintette (för twee Vigelienen, twee Violen un Violoncello): Es-Dur un G-Dur, op. 33 (1813/14); h-Moll, op. 69 (1826); a-Moll, op. 91 (1833/34); g-Moll, op. 106 (1838); e-Moll, op. 129 (1845); g-Moll, op. 144 (1850).
  • 34 Striekquartette (tüschen 1804 und 1857): C-Dur un g-Moll, op. 4; d-Moll op. 11; Es-Dur un D-Dur, op. 15; g-Moll, op. 27; Es-Dur, C-Dur un f-Moll, op. 29; A-Dur, op. 30; E-Dur, op. 43; C-Dur, e-Moll un f-Moll, op. 45; Es-Dur, a-Moll un G-Dur, op. 58; h-Moll, op. 61; A-Dur, op. 68; a-Moll, B-Dur un d-Moll, op. 74; E-Dur, G-Dur un a-Moll, op. 82; Es-Dur, op. 83; d-Moll, As-Dur un h-Moll, op. 84; A-Dur, op. 93; A-Dur, op. 132; C-Dur, op. 141; G-Dur, op. 146; Es-Dur, op. 152; Es-Dur, WoO 41; g-Moll, WoO 42.
  • 5 Klaveertrios: Nr. 1 e-Moll op. 119 (1841); Nr. 2 F-Dur op. 123 (1842); Nr. 3 a-Moll op. 124 (1842); Nr. 4 B-Dur op. 133 (1846); Nr. 5 g-Moll op. 142 (1849)
  • Tallriek Duos, Fantasien, Potpourris, Salonstücke usw. för Vigelien un Klaveer
  • Mehrere Sonaten för Harp un Vigelien, dorünner de Sonate D-dur, op. 113
  • Adagio F-Dur för Fagott un Klaveer, WoO 35 (nah dat Adagio vun de Sonate för Harp un Vigelien, op. 115)
  • Solostücke för Harp
  • Solostücke för Klavier, dorünner de Felix Mendelssohn Bartholdy widmet eenzige Klaveersonate vun Spohr (As-Dur, op. 125, 1843)

Schriften[ännern | Bornkood ännern]

  • Violinschule von Louis Spohr (1831–1832), Wien: Haslinger 1833, 250 S.
  • Selbstbiographie 2 Bände, Kassel 1860–1861, 350+413 S.
    • Faksimiledruck, hrsg. vun Eugen Schmitz, Kassel: Bärenreiter-Verlag 1954.
    • Lebenserinnerungen, eerstmals nich kört nah de autographen Upteeknungen herutgeven vun Folker Göthel, Tutzing: Schneider 1968 (2 Bde.) e-text bi Zeno
  • Briefwechsel mit seiner Frau Dorette, hrsg. von Folker Göthel, Kassel: Bärenreiter-Verlag 1957.

Schöler (Utwahl)[ännern | Bornkood ännern]

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

chronologisch

Einträge in Nachschlagewerken
Monographien
  • Alexander Malibran: Louis Spohr. Sein Leben und Wirken. Sauerländer Verlag, Frankfurt/M. 1860.
  • Dorothy Moulton-Mayer: The forgotten Master. The life & times of Louis Spohr. Da Capo Press, New York 1981, ISBN 0-306-76099-1 (Nachdr. d. Ausg. London 1959).
  • Herfried Homburg: Louis Spohr. Bilder und Dokumente seiner Zeit (Kasseler Quellen und Studien; 3). Röth-Verlag, Kassel 1968.
  • Stadtsparkasse Kassel (Hrsg.): Louis Spohr. Avantgardist des Musiklebens seiner Zeit. Bärenreiter-Verlag, Kassel 1979.
  • Folker Göthel: Thematisch-bibliographisches Verzeichnis der Werke von Louis Spohr. Musikverlag Schneider, Tutzing 1981, ISBN 3-7952-0175-6.
  • Paul Katow: Louis Spohr, Persönlichkeit und Werk. RTL Edition, Luxembourg 1983, ISBN 2-87951-031-7.
  • Hartmut Becker, Rainer Krempien: Louis Spohr, Festschrift und Ausstellungskatalog zum 200. Geburtstag. Verlag Wenderoth, Kassel 1984, ISBN 3-87013-019-9.
  • Gerald Kilian: Studien zu Louis Spohr. Wahl-Verlag, Karlsruhe 1985, ISBN 3-88147-021-2 (zugl. Dissertation, Universität Heidelberg 1986).
  • Helmut Peters: Der Komponist, Geiger, Dirigent und Pädagoge Louis Spohr (1784–1859). Stadtbibliothek, Braunschweig 1987.
  • Simon Moser: Das Liedschaffen Louis Spohrs. Studien – Kataloge – Analysen – Wertungen. Ein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte des Kunstliedes. Verlag Wenderoth, Kassel 2005, ISBN 3-87013-035-0 (2 Bde., zugl. Dissertation, Universität Göttingen 2000).
  • Wolfram Boder: Louis Spohr und die Musikpädagogik. Verlag ADB, Kassel 2006, ISBN 3-923461-69-0.
  • Wolfram Boder: Die Kasseler Opern Louis Spohrs. Musikdramaturgie im sozialen Kontext. Bärenreiter Verlag, Kassel 2007, ISBN 978-3-7618-1878-7 (2 Bde., Text- und Notenband).
  • Clive Brown: Louis Spohr. Eine kritische Biografie („Louis Spohr. A critical biography“). Merseburger Verlag, Kassel 2009, ISBN 978-3-87537-320-2.
  • Susan Owen-Leinert, Michael Leinert (Hrsg.): Louis Spohr Lied Edition. Erste kritische Gesamtausgabe der ein- und zweistimmigen Klavierlieder. Verlag Christoph Dohr, Köln 2009/10 (12 Bde. mit zweisprachigen Vorworten u. Kritischem Bericht).
  • Michael Zywietz (Hrsg.): Spohr und seine Zeitgenossen, Kassel 2015 [? in Vorbereitung]
  • Dominik Höink (Hrsg.): Die Oratorien Louis Spohrs. Kontext – Text – Musik, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2015, ISBN 978-3-8471-0416-2
Upsätze
  • Peter Rummenhöller: Louis Spohr. Ruhm und Vergessenheit eines Komponisten zwischen Romantik und Biedermeier. In: Ders.: Romantik der Musik. Analysen, Portraits, Reflexionen. Bärenreiter Verlag, Kassel 1989, S. 140–148, ISBN 3-7618-1236-1.
  • Leonie Biehler: Das Phantom am Opernplatz. Auf den Spuren von Louis Spohr. In: Andreas Wicke (Hrsg.): Kasseler Musikgeschichte. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2004, S. 51–56, ISBN 3-8313-1231-1.
  • Joachim Veit: Louis Spohr und Carl Maria von Weber, in: M. Zywietz (Hrsg.): Spohr und seine Zeitgenossen s. o.
  • Till Gerrit Waidelich: Die Beziehungen zwischen Carl Maria von Weber und Louis Spohr im Spiegel ihrer Korrespondenz, in: Weberiana 24, 2014, S. 117–144.

Dokumente[ännern | Bornkood ännern]

Briefe und Musikalien von Louis Spohr befinden sich im Archivgut der Leipziger Musikverlage C. F. Peters sowie Breitkopf & Härtel (Bestände 21070 C. F. Peters, Leipzig, sowie 21081 Breitkopf & Härtel, Leipzig) im Staatsarchiv Leipzig.

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Louis Spohr. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Enkeld Nahwiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Louis Spohr's Selbstbiographie. Erster Band. Georg H. Wiegand, Cassel und Göttingen, 1860, S. 6.
  2. Martin Wulfhorst: Spohr, Louis (Taufname Ludewig) In: Neue Deutsche Biographie 24. 2010, S. 733–735.
  3. Vgl. Klaus Martin Kopitz un Rainer Cadenbach (Hrsg.), Beethoven aus der Sicht seiner Zeitgenossen, München 2009, Band 2
  4. Allgemeine musikalische Zeitung Jg. 12,1809/10, Sp. 751
  5. Louis Spohr Musikpreis. Afropen an‘ 5. November 2016.
  6. Internationale Musikwettbewerbe Freiburg – Violinwettbewerb
  7. Internationaler LOUIS SPOHR Wettbewerb für Junge Geiger. Veranstalter: Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
  8. Titel, Nummereeren un Daten nah: Folker Göthel: Thematisch-bibliographisches Verzeichnis der Werke von Louis Spohr, Tutzing 1981.
  9. Synopsis to Spohr sien Faust up opera-guide.ch, afropen an‘ 20. Oktober 2009
  10. http://www.lieder.net/lieder/get_settings.html?ComposerId=5814