Johann Friedrich Gmelin

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Johann Friedrich Gmelin
Graff vun Johann Friedrich Gmelin un siene Fro up den Albani-Karkhoff (Cheltenhampark) in Chöttingen

Johann Friedrich Gmelin (* 8. August 1748 in Tübingen; † 1. November 1804 in Chöttingen) weer en düütschen Dokter un Naturwetenschoppler. Mank de Botanikers un Mykologen gellt as Kortform de Schrieversnaam „J.F.Gmel.“.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

De ollste Söhn vun Philipp Friedrich Gmelin un Vadder vun den Chemiker Leopold Gmelin studeer in Tübingen Medizin un promoveer 1769 to'n Dokter in de Medizin. Achternah hett he en Studienreis maakt un he keem na Holland, England un na Öösterriek hen. En korte Tied lang hett he as anslatenen Perfesser for Medizin in Tübingen lehrt, man 1773 is he to'n Perfesser for Philosophie un anslatenen Perfesser for Medizin na Chöttingen gahn. 1774 is he to'n Liddmaat vun de leopoldina wählt wurrn. 1778 is he to'n ordentlichen Perfesser for Medizin upstegen un tosätzlich noch to'n Perfesser for Chemie, Botanik un Mineralogie maakt wurrn. 1783 hett Gmelin in sien Wohnhuus in de Hospitalstraten een vun de eersten „apentlichen“ Labors inricht un hett dor, tohopen mit Friedrich Stromeyer 1805 to'n eersten Mol en cheemsch Praktikum for Studenten geven.

Gmelin hett sunnerlich Lehrböker for Chemie, Pharmazie, Mineralogie un Botanik schreven. Vun 1788 af an hett he en bredere Utgave vun Carl von Linné sien Systema Naturae rutgahn laten, un hett düsse Utgave „13. Utgave“ nömmt. Ok for de Forstweertschop is he wichtig ween vunwegen siene Schrift Abhandlung von der Wurmtrocknis (1787), wo he gründlich de „Worm-Dröögnis“ in dorstellt. Dor hannelt sik dat um en Schaden bi, de vun den Barkenkäver utgeiht un de in de eerste Hälft vun dat 18. Johrhunnert den ganzen Upperhorz leddig maakt harr. Gmelin höör to de „Societät für Forst- und Jagdkunde“, de vun Johann Matthäus Bechstein grünnt wurrn weer. To siene Studenten hören Carl Friedrich Kielmeyer, Friedrich Stromeyer un Wilhelm August Lampadius. 1794 is he ehrenhalver upnahmen wurrn in de Russische Akademie vun de Wetenschoppen in Sankt Petersborg.[1]He is begraven up'n Albani-Karkhoff (Cheltenhampark) in Chöttingen.

Ehrungen[ännern | Bornkood ännern]

De Wermoot-Planten Artemisia gmelinii hett to Ehren vun Johann Friedrich Gmelin ehren Naam kregen.

Schriften (Utwahl)[ännern | Bornkood ännern]

  • Allgemeine Geschichte der Gifte, 2 Bände, 1776/77 Digitaliseerte Utgave vun de Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorp
  • Allgemeine Geschichte der Pflanzengifte. Bei Gabriel Nicolaus Raspe, Nürnbarg 1777 (online) - (Nahdruck vun de 2. Uplage vun 1803, verleggt bi Dr. Martin Sändig oHG, Walluf bei Wiesbaden 1974, ISBN 3-500-26320-8)
  • Allgemeine Geschichte der mineralischen Gifte. Nürnberg : Raspe, 1777. Digitaliseerte Utgave vun de Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorp
  • Des Ritters Carl von Linné vollständiges Natursystem des Mineralreichs, nach der zwölften Lateinischen Ausgabe. In einer freyen und vermehrten Übersetzung von J. F. Gmelin. 4 Teile, Gabriel Nicolaus Raspe, Nürnberg 1777–1779, Online.
  • Johann Friedrich Gmelins ... Einleitung in die Chemie zum Gebrauch auf Universitäten. - Nürnberg : Raspe, 1780. Digitaliseerte Utgave vun de Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorp
    • Einleitung in die Pharmacie. - Nürnberg : Raspe, 1781. Digitaliseerte Utgave vun de Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorp
  • Beyträge zur Geschichte des teutschen Bergbaus, 1783
  • Ueber die neuere Entdeckungen in der Lehre von der Luft, und deren Anwendung auf Arzneikunst, 1784
  • Grundsätze der technischen Chemie, 1786
  • Abhandlung von der Wurmtrocknis, 1787
  • Caroli a Linné systema naturae per regna tria naturae, secundum classes, ordines, genera, species, cum characteribus, differentiis, synonymis, locis ... Editio decima tertia, aucta, reformata. Georg Emanuel Beer, Leipzig 1788–1793.
    • Band 1: Regnum Animale:
      • Teil 1: Mammalia. S. [x.] 1–232, 1788, Online.
      • Teil 2: Aves. S. 233–1032. [1789], Online
      • Teil 3: Amphibia und Pisces. S. 1033–1516, [1789], Online
      • Teil 4: Insecta. S. 1517–2224, [1790], Online
      • Teil 5: Insecta. S. 2225–3020, [1790], Online
      • Teil 6: Vermes. S. 3021–3910, [1791], Online
      • Teil 7: Index. S. 3911–4120. [1792], Online
    • Band 2: Regnum Vegetabile:
      • Teil 1: Regnum Vegetabile. S. 1–884, 1791, Online
      • Teil 2: Regnum Vegetabile. S. 885–1661, [1792], Online
    • Band 3: Regnum Lapideum. S. 1–476, 3 Tafeln, 1793, Online
  • Grundriß der Mineralogie, 1790
  • Grundriß der Pharmazie, 1792
  • Apparatus Medicaminum tam simplicium quam praeparatorum et compositorum in Praxeos Adiumentum consideratus. Ps. 2, T. 1 - Ps. 2, T. 2. Goettingae : Dieterich, 1795 - 1796. Digitaliseerte Utgave vun de Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorp
  • Geschichte der Chemie, 1799
  • Allgemeine Geschichte der thierischen und mineralischen Gifte, 1806

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Johann Friedrich Gmelin. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Belege[ännern | Bornkood ännern]

  1. Russische Akademie vun de Wetenschoppen: [1] (engelsch): Utlänner, de vun 1724 af an to de Akademie tohöört hefft.