Explosionsgrenz

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De Explosionsgrenzen bestimmt dat Rebeet vun Stoffkunzentratschonen oder -proportschonen binnen de en Stoffmischen exploderen kann. Stoffmischen bestaht in dissen Tosamenhang ut Mischen vun brennbore cheemsche Stoffen as Gas, Damp oder Stoff mit Luft un dormit mit den Suerstoff, de in de Luft is.

Jeedeen Stoffmischen hett sünnere stofftyypsche ünnere un bövere Explosionsgrenzen: Is de Kunzentratschoon vun den brennboren Stoff sieter as de ünnere Explosionsgrenz, denn is de Mischen to mager un de Mischen kann nicht exploderen, vunwegen dat to wenig brennboren Stoff dor is. Is de Kunzentratschoon dorgegen höger as de bövere Explosionsgrenz, denn is de Mischen to fett. Ok denn kann se nich exploderen, vunwegen dat dor to wenig Suerstoff binnen is. Man twüschen disse Grenzen kann de Mischen to en Explosion bröcht warrn.

De Explosionsgrenzen künnt ok as Tünnergrenzen betekent warrn un sünd afhangig vun de Temperatur und vun’n Druck.[1][2] Bei Stäuben hat zusätzlich auch die Teilchengröße und die Teilchengrößenverteilung des Feststoffs einen Einfluss auf die Explosionsgrenzen.[2] Wenn de Kunzentratschoon vun den brennboren Stoff twüschen de beiden Explosionsgrenzne liggt, kann de Mischen ok as Explosionsatmosphäär betekent warrn.

De Kunzentratschoon vun den brennboren Stoff warrt normalerwies in Vol-%, Mol-% oder g/m³ angeven. För ideale Gasen gellt dorbi: 1 Vol.-% = 1 Mol-% = 10.000 ppm.

In de Tabell sünd be ünneren un böveren Explosionsgrenzen för en poor Gasen mit Luft angeven.[3] Wietere Tallen finnt sik in Tabellenwarken[4] oder för sünnere Stoffen ok in de Sekerheitsdatenblööd.

Stoff ünnere Grenz in Vol.-% stöch. in Vol.-% bövere Grenz in Vol.-%
Waterstoff 4,1 30 75
Propan[5] 1,7 4,0 9,5
Methan (Eerdgas) 4,4 9,5 16,5
Kohlenstoffmonoxid 12,5 30 75
Ethin (Acetylen) 2,5 7,7 80
Ethanol 3,4 6,5 19
Monosilan 1,5 ? 98

Borns[ännern | Bornkood ännern]

  1. D. Pawel & E. Brandes: Afslussbericht to’t Forschungsprojekt Abhängigkeit sicherheitstechnischer Kenngrößen vom Druck unterhalb des atmosphärischen Druckes. Physikaalsch-Technische Bundsanstalt (PTB), Bronswiek, 1998. (pdf-Datei)
  2. a b E. Brandes & M. Thedens: Kenngrößen des Explosionsschutzes bei nichtatmosphärischen Bedingungen. (PDF; 432 kB). Physikaalsch-Technische Bundsanstalt, 2003.
  3. Gases - Explosive and Flammability Concentration Limits (engelsch)
  4. E. Brandes & W. Möller: Sicherheitstechnische Kenngrößen. Band 1: Brennbare Flüssigkeiten und Gase. Wirtschaftsverlag NW – Verlag für neue Wissenschaft, Bremerhoben 2003.
  5. 2007 – Neue untere Explosionsgrenzwerte (UEG) für brennbare Gase und Dämpfe in Luft (PDF) op www.lfs-bw.de; afropen an’n 9. August 2016