Wernher von Braun (Physiker)

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Wernher von Braun an sien Schriefdisch in' Marshall Space Flight Center, in Mai 1964.

Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun (* 25. März 1912 in Wirsitz/Posen; † 16. Juni 1977 in Alexandria/Virginia) weer en düütsch-amerikaansch Physiker.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Von Braun hett eerst en Lehr bi de Firma Borsig makt un dornah en Utbildung an de Technisch Hoochschool. He weer ganz begeistert vun Hermann Oberths Book Die Rakete zu den Planetenräumen un is denn 1930 Assistent vun Oberth wurrn. He hett denn ok al egen Raketen baut und drüf mit 20 Johr ok al as zivil Mitarbeiter in dat Heereswaffenamt arbeiten. 1934 hett he promoveert (Thema: Flüssigkeitsraketen) un mit sien Twillingsraketen up Borkum al en Höcht von 2.200 Meter raakt.

1937 hebbt de Nazis de Heeresversuchsanstalt Peenemünde grünnd un von Braun wurr technisch Direkter vun dat Raketenwaffen-Projekt. He hett de V 1 baut, un ut de A4 de Wunderwaffe V 2 baut. Dat kunn he ok blots wurrn un maken, wiels he bi de Nazis ok inschreben weer. 1937 is he in de NSDAP intreden un an 1. Mai 1940 wurr he Lidmaat bi de SS. Se hebbt hüm allerdings ok mal inhafteert, wiels se meenen, dat he nah England afhauen wull.

Nah de Tweete Weltkrieg hebbt de Amerikaners hüm un sien Mitarbeiters nah de USA hennlootst. Dor hett he denn eerst de Amerikaners bi de Raketentechnik hulpen. He sülvst harr aber ok Ideen för bemannte Ruumstationen un Marsexpeditionen inn' Kopp. As de NASA 1959 de Versöökstation in Huntsville/Alabama upmakt hett, weern sien Pläne al fardig. Af 1960 hett he de Saturn-Raketen för de Maandflüüg baut. As dat Apollo-Prgramm beende wurr is he stellvertredend Direkter vun de NASA wurrn, weer aber mit disse Posten nich mehr tofreden. He kunn nich mehr in Huntsville arbeiden un harr ok nichts mehr so richtig to seggen.

1977 is he denn an Krebs storven.

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Vittorio Marchis: Wernher von Braun: Der lange Weg zum Mond. Spektrum der Wissenschaft Biografie 4/2001. Spektrum der Wissenschaft Verlagsgesellschaft mbH, Heidelbarg 2001, ISSN 1436-3054
  • Johannes Weyer: Wernher von Braun. Rowohlts Monographien. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999, ISBN 3-499-50552-5
  • Rainer Eisfeld: Mondsüchtig. Wernher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei Reinbek: Rowohlt, 1996; als TB: ebd., 2000 ISBN 3-499-60943-6
  • Ernst Stuhlinger und Frederick I. Ordway: Wernher von Braun – Aufbruch in den Weltraum. Die Biographie. Bechtle, Esslingen und München 1992, ISBN 3-7628-0515-6
  • Michael J. Neufeld : Die Rakete und das Reich. Wernher von Braun, Peenemünde und der Beginn des Raketenzeitalters (OT: The Rocket and the Reich). Henschel, Berlin 1999, ISBN 3-89487-325-6
  • Die Rakete in der Wüste. Ein Museumsbesuch an einem wirklich verlorenen Ort in der Weltgeschichte, dort, wo es begann: das nukleare Weltzeitalter. Frankfurter Rundschau, 23. März 2006, Seite 23

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Wernher von Braun. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Biografien[ännern | Bornkood ännern]

Peenemünder Tiet[ännern | Bornkood ännern]

White Sands Missile Range un NASA[ännern | Bornkood ännern]

  • [1] NASA-Kurzbiografie (engelsch)
  • [2] NASA von Braun (engelsch)