Roman

Een Roman, ok Romaan schreven, is en Prosavertell över dat Doon un de Persöönlichkeid van ene oder meer as ene Persoon, meest in Betog to dat Ümfeld. Romanen sind to’n groten Deel fiktschonaal un länger as Kortgeschichten oder Novellen. De Ünnerscheed twischen Romaan un Novell is man nich altieds klaar.
Enen Schriever oder ene Schrieversche, de besünners Romanen schrivt, heet Romancier oder Romancière.
Definitschoon
[ännern | Bornkood ännern]Ene klore Definitschoon, wat en Roman is, is swoor optostellen. Romanen sünd Prosa, anners givt dat meist keine Kennteken, de alle Romanen verbinnt. In de Antike geev dat den Roman an un för sik as Genre noch nich, so dat Romanen in de klassische Literaturtheorie ut de Antike ok nich vörkaamt. Dorto kümmt, de velen verscheden Ümstänn, de op den Roman as Genre inwarkt hebbt. De Romantheorie beschrivt den „Roman“ as Prosawark, dat verschedene Genres vereent.
De Fiktschonalität vun Romanen ünnerscheedt den Roman vun faktualen Vertellens, to’n Bispeel de Geschichtsschrieveree, de en tru Afbild un enen Geschehn dorstellen will. Vör 1700 wurrn Romanen man faken ok as „Historia“ mit historiograafschen Anspröök schreven.
In’n Ünnerscheed to histoorsche Warken befaat sik de Roman meist mit private Stoffen. De Verteller is subjektiv und versöcht nich enen objektiven un neutralen Standpunktintonehmen as in de Historienschrieveree. Vertellens över Leevde weren bit in dat 18. Jahrhundert rin dat wichtigste Thema. Annere, man meist nich weniger private Stoffen, breden sik ok ut, so de Schelmenroman un den satiersche Roman.[1]
Novell, Määrken, Legenn un Kortgeschicht sünd mit den Roman verwandt, aver meist düüdlich körter. In’n Ünnerscheed to’t Epos befaat sik de Roman nich mit de groten allgemeen gülligen Beleevnissen, man ehr mit den Beleevnissen vun enkeln Minschen, de inkohärent oder gor chaotisch wesen köönt.
Historie
[ännern | Bornkood ännern]Fröhe Romanen
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Romanachtige Vertellen weer al fröh verbreidt, so as in Japan, China, Indien und de araabsche un persische Kultur. To de wichtigsten buteneuropääschen Romanen höört dat japaansche Genji Monogatari (11. Jahrhundert) vun Murasaki Shikibu, de araabsche Ḥayy ibn Yaqẓān vun Ibn Tufail (vör 1185) un de chineesche Sānguó Yǎnyì vun Luo Guanzhong.
De Romantraditschoon buten Europa un harrn man blots en ringen Inflood op den modernen Roman.[2] De Rezeptschoon vun de europääschen antiken Roma-mächtigen Vertellen sett al in’t Middelöller in,[3] warrt aver eerst in’t 17. Jahrhundert intensiver.[4]
För de barocken Romanschrievers weer vör allem Heliodor sien Aithiopika (3. Johrhunnert n. Chr.) mit Vörbild. Annere wichtige Vörbiller för den hööfsch-histoorschen Roman weren ok Achilleus Tatios sien Leukippe un Kleitophon (1. Johrhunnert n. Chr.) un Xenophon vun Ephesos sien Ephesiaka (2. Johrhunnert n. Chr.). En veel leest Vörlöper vun dat bukoolsche Genre weer Longos sien Daphnis un Chloe.[5]
En wichtig antik Vörbild för den modernen histoorschen Roman is na Tomas Hägg de wull in’t 1. Johrhunnertn. Chr. schreven Roman Chaireas un Kallirhoë vun Chariton vun Aphrodisias.[6] Schrievers vun den satirischen Roman kunnen an de Metamorphosen vun Apuleius (2. Jahrhundert n. Chr.) un an Petron sien Satyricon (1. Jahrhundert n. Chr.) anknütten.
Europääsch Middelöller
[ännern | Bornkood ännern]Heldenleder (1100–1500)
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Dat ooltfranzöösche Woort „romanz“ wurr in’t 12. Johrhunnert för Vertellen in „romaansche“ (ooltfranzöösche un anglonormannsche) Volksspraak begäng. Se weren aver in’n Ünnerscheed to latere Romanen kene Prosa, man in Versen schreven. Noordfrankriek wurr mit Warken as den Roman de Thèbes (ca. 1160), den Roman d’Énéas (kort na 1160), den Roman de Troie (ca. 1165) un den Roman d’Alexandre (vun den Fragmenten ut de Tied twischen 1120 un 1180 överlevert sünd) en nee literoorsch Zentrum in’t middelöllersche Europa.[7]
De franschen Warken weren wedder Vörbild för Romanen as Heinric van Veldeke sienen Eneasroman (ca. 1170–1187) oder Geoffrey Chaucer sien Troilus and Criseyde (1380–1387).
Noordeuropääsche un christliche Stoffen – to’n Bispeel de Tristan-, Artus- un Graalsaag– verbreden sik siet de Midd vun’t 12. Johrhunnert in de Romanliteratuur. De middelhoogdüütschen Artusromanen vun Hartmann vun Aue oder Wolfram vun Eschenbach, in de de Held vun siene Leevste scheden warrt un vele Eventüre bestahn mutt, liekt op den antiken Roman. Later vun’t 13. Johrhunnert an kemen Prosavarianten un deelwies ok Satiren vun de Romanen in Versform op – de Prosa-Lancelot, de Prosa-Perceval un de Prosa-Tristan.
Novellen, Fabeln, Swank (1300–1600)
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Blangen der groten Epen in Versform, as de ooltsassische Heliand, deooltengelsche Beowulf, oder dat middelhoochdüütsche Nibelungenleed, kemen mit dat 13. Johrhunnerd ok langere schreven Prosavertellen in de Volksspraken op, de ene Grundlaag ut de mündliche Vertelltraditschoon harrn. Tohoop mit Eventüren in de Traditschoon bin den hööfsche Literatur, weren Formen as de Witz,[8] de Schwank, de Fabel, dat Mäarken un dat Exempel. Disae middelöllerschen Vertellformen gellt as wichtige Vörlöper vun den modernen Roman. Se hebbt sik mehr un mehr vun de rein mündliche Vertellens lööst un setten starker op schrevene Prosa un individuelle Figuren.
Disse korte Vertellformen wurrn faken in Vertellzyklen sammelt, in de ene Geschicht, de as Rahmen för den verscheden korten Vertellens deent, verstellt warrt. Bekannt sünd Nezāmi sien Haft Peykar (1198), Dusendunene Nacht (öllste överleverte Handschrift ca. 1450), Boccaccio sien Decamerone (twischen 1349 un 1353) un Chaucer sien Canterbury Tales (twischen 1386 un 1400).
Fröhe Neetied
[ännern | Bornkood ännern]Romanen un Historienschrieveree as egen Genres
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Mit den Bookdruck verbreidden sik Prosavertellungen in ganz Europa. Historien, Aventüürgeschichten un Ritterromane wurrn in grote Oplaagen leest. De Grenzen twischen fiktionale Vertellung un geschichtliche Wohrheit weren dorbi noch nich düüdlich.
Warken as Le Morte Darthur vun Thomas Malory oder de Melusinen-Historien verbunnen legendarische Stoffen mit historisch Utgaven. Veel Leser verstunnen disse Texten nich as reine Fikschon, man as möglicke oder wahrschienliche Historien.
Eerst in’t 17. Jahrhundert entwickelden sik Geschichtsschrieven un Roman langsom to twee getrennte Genres. De Geschichtswetenschap sett mehr Gewicht op Quellenkritik un Bewies, wielt de Roman sik as egen Kunstform vun de fiktionalen Vertellung etablierte. Wielt Don Quijote Realität un Täuschung nich vunenanner scheden kann un sien Autor noch mit dat Verhältnis vun Realität un Fikschon experimenteert, entwirpt Madame de Lafayette in La Princesse de Clèves (1678) en fiktionale Realität, de de Welt an Kohärenz övertrifft. Elena Esposito vermoodt, dat de „fiktionale“ Roman, de op de Wahrschienlichkeit vun sien dargestellte Realität beruht, un de moderne Wahrscheinlichkeitstheorie, de mit den Briefwessel twischen Blaise Pascal un Pierre de Fermat 1654 anfangt, nich unabhängig vunenanner entstanden sünd.[9]
In de twete Hälft vun’t 18. Jahrhundert verännert disse niege Romaninterpretatschoon den Ümgang mit Poesie: Man fangt an, Dramen un Gedichten tosamen mit Romanen as fiktionale, kunstvull gestaltete kulturelle Produktschoon to analysieren. Disse niege Wetenschap warrt in’t 19. Jahrhundert to’n zentralen Bereich vun de Literaturwetenschap. In de westlichen Gesellschaften organisiert disse af de Midde vun’t 19. Jahrhundert en egen Auseennersetten gegenüber de Historik, in de dat üm de Överleverung kunstvuller Fikschonen as kulturellen Indikator geiht.
Böker as Malory sien Morte Darthur oder Mandeville sien Reisen stammt letztlich ut en Kultur, in de Geschicht noch nich de vundaagsche Bedüden as Oort kritischer Diskusschoonen harr, un ok ut en Kultur, in de de Literaturwetenschap noch keen egen Bereich vun Fikschonen as nationale Kunst tosamenstellt harr. Beide Bereichen sünd Deel vun en säkulare Debattenlandschaft, de sik in’t 19. Jahrhundert in Westeuropa gegenüber de bet dahin politisch-religiöös präägte Ordnung ontwikkelt. De Entwicklung vun de Mentalitätsgeschichte weckt dorbi den Eindruck, as harrn de Minschen to Beginn vun de Niegentied noch Wirklichkeit un Fikschon mitenanner verwesselt.
Volksböker
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De Bookdruck schuff glieks niege Marktfelder: Flugbläder, frühe Formen vun de Zeitung, religiööse Streitschriften – dorför harr dat vördem keen vergleichbare Medien geven. De Wetenschappen kregen mit den Druck de Mööglichkeit, Standardutgaven vun Texten heruttogeven, de later as Referenzwarken in Fachbibliotheken stahn bleven.
Geschichtliche Darstellungen harrn binnen disse Ordnung keen klaren sozialen Status. Förstenhöver geven se in Opdrag, üm sik dormit to schmücken; rieke Städters eiferten de Aristokratie na; Börgerinnen sammelten Heiligenleven un erbauliche Mariengeschichtens. De Druck schuff hier vör allem de Mööglichkeit vun billigere Produktschoon. Verlegers söchten beliebte Handschriften tosamen un överföhrten se mit afnehmende Sorgfalt in Druckfassungen, vun de sik wiedere Nachdrucke maken leten.
Mitte vun’t 16. Jahrhundert lagg hier mit Rittervertellungen, Schelmengeschichten as Till Eulenspiegel, Heiligenlegenden un allegorische Fikschonen as de Söven wiesen Meisters en breed Segment billige Böker vör, dat sik över de nakamen dree Jahrhunnerten kaum verännern schull. Disse Titels kregen grobe Holzschnitten, de Texten wurrn bloots licht moderniseert, verkört oder verstümmelt, wenn dat den Profit vergröterte. Se wurrn meist ahn Jahres- un Druckerangaven verköfft; Moden spelen keen Roll. Se verköfften sik an’n besten as zeitloos bekannte Leesstoff för en Publikum, dat lesen wull, wat man angeblich jümmers leest harr.
Hier entstand af 1530 för’t eerstmaal en Ware, de in de Städer de Handwarkers un Lehrjungs bereikte un ok op’t Land verköfft wurr.[10] För vele junge Lesers weer dat en Dörgangsstadium, dat later to „bessere“ Romanen föhren kunn. Man mutt aver vorsichtig ween mit dat Urteil, de Markt vun de Volksbücher weer de Vörläufer vun de vundaagsche Trivialliteratur. Volksböker bildeten en afsloten Segment vun Titeln mit ähnlichem Design, dat naast historische Vertellungen ok religiööse, pseudowetenschappliche un moralische oder medizinsche Ratgevers umfaat.
Na opklärerische Bildungsinitiativen in’t 18. Jahrhundert geiht disse Marktform mit den Övergang na’t 19. Jahrhundert grotendeels verloren. Eerst in de 1840er Johren sett de romantische Niegentdeckung in. Dat Woort „Volksbüker“ warrt nu fastleggt, üm to suggereren, dat hier unkünstelte, dat Volk nahe Böker entstanden sünd. De vundaagsche Markt vun de Trivialliteratur entwickelt sik dorbi nich ut de Volksböker, man ut de eleganten belles lettres vun’t 17. un 18. Jahrhundert.
Klassikers un Literaturkanon
[ännern | Bornkood ännern]To’n Enn vun’t 17. Jahrhundert entstand de Vörstellung vun en egen Kanon wichtiger Romanwarken. Gelehrte un Kritikers begünnen, ältere un niegere Romane as Deel vun en gemeinsame Literaturgeschicht to betrachten.
Dorbi kregen antike Autoren, Ritterromane un moderne Warken ut Europa den Status vun „Klassikers“. Sammelutgaven un Literaturkritik drogen dorför Sorge, dat bestimmte Romane över längere Tiet leest un verbreidt wurrn.
In’t 18. Jahrhundert entwickelde sik dorut en internationale un später ok nationale Literaturkanons. De Roman wurr dormit nich mehr bloots as Ünnerhollen, man ok as kulturell un literarisch wichtig ansehn.
18. Jahrhundert
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In’t 18. Jahrhundert wurr de Roman to en wichtige Literaturform in Europa. Besünners englsche Autoren as Daniel Defoe, Samuel Richardson un Henry Fielding präägten de Entwicklung vun den modernen Roman.
Mit den Wasstum vun den Bookmarkt steeg ok de Tall vun Romanen stark an. Bookdruck, niege Verleger un en grötter Leesepublikum sorgden dorför, dat fiktionale Literatur jümmers mehr Verbreidung funn.
Toglieks veränner sik de gesellschaftliche Status vun den Roman. Wielt he vördem oft as einfache Ünnerhollen gellen harr, wurr he nu verstärkt as Kunstform un as Deel vun de Literatur ansehn. Literaturkritik un Kanons vun bedeutende Warken dragen to disse Entwicklung bi.
Opklärung un Empfindsamkeit
[ännern | Bornkood ännern]In’t 18. Jahrhundert veränner sik de Roman stark. An de Steed vun Intrigen un geheime Aventüüren traten mehr un mehr Geföhl, Moral un dat private Leven vun de Figuren. De Roman schull nich bloots ünnerhollen, man ok bilden un to tugendhaftigen Handeln anregen.
Besünners wichtig weren hier Samuel Richardson sien Pamela un Goethe sien Werther. Disse Romane stellten Figuren in’n Middelpunkt, de ehr Geföhl, Konflikten un persönliche Entwicklung offen wiesen.
Mit disse Entwicklung entstand ok dat Interesse an Psychologie, Erziehung un individueller Entwicklung. De Roman wurr dormit to en wichtige Form, üm över de Minschen un de Gesellschaft natodenken.
De Roman as experimentelle Literaturform
[ännern | Bornkood ännern]In’t 18. Jahrhundert wurr de Roman ok en Form, üm filosofische un gesellschaftliche Fragen to bespreken. Autoren as Voltaire un Rousseau bruukten fiktionale Vertellungen, üm över Politik, Erziehung, Religion un dat Minschenbild natodenken.
Toglieks experimenterden Schrievers mehr mit de Form vun den Roman. Laurence Sterne sien Tristram Shandy dörbröök de klassische Vertellwies mit Sprüngen, Kommentaren un speelsche Elementen.
Dor dörch ontwikkelde sik de Roman to en besünners freie un vielseitige Literaturform, de nich mehr an faste Regeln bunnen weer.
Romantik un 19. Johrhunnert
[ännern | Bornkood ännern]Twischen 1770 un 1850 prääg de Romantik den Roman stark. De Schrievers wennen sik af vun de reine Vernunft un dat realistsche Dorstellen. Se setten mehr op Fantasie, Geföhl, Droom, Horror un dat Düüstere. Schrievers as E. T. A. Hoffmann oder Mary Shelley schreven över Wahnsinn, Kunst, düüstere Geheemnissen un künstliche Wesen.
De Romantik harr groten Infloot op de latere Literatur un Populärkultur. Veel Themen ut Horror, Fantasy un psycholoogche Literatur gaht op disse Tiet torüch.
Vun de 1830-er Johren an wurr de Roman to en zentrale Deel vun de Natschonalliteraturen in Europa und wichtig för de Identität vun den ne’en Natschonalstaten. Scholen, Literaturgeschichten un Kritik befaten Sik mit Romanen nu as wichtige Kulturwarken.
Grote Autoren as Charles Dickens, Émile Zola, Leo Tolstoi un Fjodor Dostojewski euren dör jümehr Romanen bekannte Lüud. De Schrivers gullen jümmers mehr as Stimmen vun ehr Sellschop un Tiet.
In’t 19. Johrhunnert sett sik de Roman stärker mit Geschicht un Problemen in de Sellschop utenanner. Histoorsche Romanen as Walter Scott sien Waverley verbunnen fiktschknale Figuren mit natschonale Geschicht un bröchen dat Interesse an verleden Tieden vörtüüg.
Toglieks befaten sik veel Romanen mit aktuelle Themen as Armood, Krieg, Slaveree oder sotschale Ungerechtigkeit. Charles Dickens schreev över Kinnerarbeit un Armood, Émile Zola över dat Leven vun de Arbeiders un Lew Tolstoi över Krieg un der Sellschop
So wurr de Roman en wictliche Debatten.un techn in de Sellschop. As Tokumst un Technik zentrale Themen wurrn, keem ok Science Fiction as Genre op.
20. un 21as Genre opnnerd
[ännern | Bornkood ännern]Plattdüütsche Romanen
[ännern | Bornkood ännern]De plattdüütsche Prosaroman keem op in’n 19. Johrhunnert mit Waren vun Fritz Reuter un John Brinckman op. In’n fröhen 20. Johrhunnerd ken längere plattdüütsche Vertellens meist as Episoden in Bläder ruut, der later as Roman ruutgeven euren.
De fröhe plattdüütsche Romanschrieveree in Düütschland un de Nedderlannen schreev meist Schelmenromanen oder Dörpsromanen mit regionalen Betog. Eerst laat sünd andere Genre dortokamen. Een fröhe Nedersaksische Roman mit gewaagde, moderne Inhold weer De boetenste duusternis (1961) vin den twentsche Schriever Johan Gigengack.
Literaturtiedschriften as dat Drentsche Roet (grünnt 1979), dat Grönnengsche Krödde (1982-2015) un de twentsche De Nieje Tied (1994-2004) föddern plattdüütsche Romanschrieveree in ne’en Genres. Sied de 1980-er Johren de kaamt in Düütschland un de Nedderlannen jümmers wedder plattüütsche Romanen ruut.
Nawiesen
[ännern | Bornkood ännern]- ↑ Pierre Daniel Huet geiht in de Gattungsbestimmung an’n Anfang vun sien Traitté de l’origine des romans, eerstmals veröffentlicht vun Marie de LaFayette as Zayde (Paris 1670), breed op all strittige Diskuschoonspunkten in, üm denn ahn Kontroverse as inhaltlich Kriterium de zentrale Leevsgeschichte to nömen. Huet übersüht dorbi den satirischen Roman, villicht wiel he em eher as Satire op den Roman as as Roman ansüht.
- ↑ Vgl. Jochen Vogt: Aspekte erzählender Prosa. Fink, München 2006, S. 225.
- ↑ Georges Molinié: Du roman grec au roman baroque. Un art majeur du genre narratif en France sous Louis XIII. Presses universitaires du Mirail, Toulouse 1995.
- ↑ Vgl. Günter Berger: Legitimation und Modell. Die „Aithiopika“ als Prototyp des französischen heroisch-galanten Romans. In: Antike und Abendland 30 (1984), S. 177–185; Niklas Holzberg: Der antike Roman: Eine Einführung. Artemis & Winkler, Düsseldorf/Zürich 2001; Michael Oeftering: Heliodor und seine Bedeutung für die Litteratur. Felber, Berlin 1901.
- ↑ Niklas Holzberg: Der antike Roman: eine Einführung. 3. Oplaag. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006; John Robert Morgan, Richard Stoneman (Hrsg.): Greek fiction. The Greek novel in context. Routledge, London 1994; Gareth L. Schmeling (Hrsg.): The Novel in the Ancient World. Brill, Leiden/Boston 1996; Tim Whitmarsh (Hrsg.): The Cambridge companion to the Greek and Roman novel. Cambridge University Press, Cambridge 2008.
- ↑ Tomas Hägg: Callirhoe and Parthenope: The Beginnings of the Historical Novel. In: Classical Antiquity 6 (1987), S. 184–204.
- ↑ Bernhard D. Haage: Medizin und Dichtung (Mittelalter). In: Werner E. Gerabek u. a. (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin/New York 2005, S. 929.
- ↑ So in Witzen vun de Oort „En Düütscher, en Amerikaner un en Pool reist tosamen …“
- ↑ Elena Esposito: Die Fiktion der wahrscheinlichen Realität. Frankfurt 2007.
- ↑ Margaret Spufford: Small Books and Pleasant Histories. Athens 1982.