Koosfeld

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Stadtzentrum van Koosfeld

Koosfeld (düütsch: Coesfeld) is de westfälsche Kreisstadt von’n Kreis Koosfeld mit ca. 35.000 Inwahners in’t Mönsterland in den noorden Deel vun Noordrhien-Westfalen. 809 predigte de Bischop Liutger an den Dag vör sien Dood in en Koosfelder Kark.

Koosfeld kreeg 1197 de Stadtrechten vun’n Bischop vun Mönster un weer inst de Residenz vun de Bischop vun Mönster. Dat Klooster Werden un ok de Grafen vun Cappenberg harrn hier en Hoff.

An den Markt steiht nich blots dat Roothuus, män ok twee kathoolsche Karken: De Lambertikark un de Jesuitenkark St. Ignatius. In de ehrdem romanik Lambertikark steiht dat Koosfelder Krüüz ut dat Meddeloller un de gotisch Apostelfiguren vun Johann Düsseldorp. In Koosfeld gifft dat ok de Jesuitenkark St. Ignatius, wat en groten Saalbo in en Mischmasch vun Gotik un Barock ut dat 17. Johrhunnert is. In de Jesuitenkark steiht de Hoochaltar, de inst in de Sauster Minoritenkark vun 1668 weer.

De Stadt worr in den April 1945 to 80% kaputt maakt. De Jesuitenkark un de St. Jakobi-Kark un de Walkenbrüggendor worrn no den Krieg wedder upboot. Dat Stadtmuseum is in't Walkenbrüggendor an den Mölenplatz. Ok de Pulvertorm steiht noch. Dat fröhere Jesuitenkolleg is no den Krieg wedder upboot worrn.

In Koosfeld gafft dat en Kaserne, pat de hefft se tosloten, weil die Offiziers den Soldaten Haue gefft hebben. Hier gifft dat ok Maschinen- un Holtindustrie. Koosfeld is en ehemaalge Hansestadt.

En Deel vun dat Stadtrebeet liggt in de Baumberge, wo de Sachse heppt kämpft gegen Karl den Grauten. De Kreis Koossfeld hett en Grenz mit de Stadt Mönster un mit dat Ruhrrebeet. Vun Koosfeld gifft dat Iesenbohnen no Mönster, Dülmen un Lünen. Steder mit en Grenz to Koosfeld sünd to’n Bispeel Dülmen, Billerbiëk un Gesker.

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Bernhard Sökeland: Geschichte der Stadt Coesfeld, 1839
  • Stadtdirektor Josef Bosten: Das 750Jährige Stadtjubiläum Der Altehrwürdigen Stadt Coesfeld Im Jahre 1947. Ein Beitrag zur Chronik der Stadt und Zeitgeschichte. Mit 8 Bildern. Verlag J. Fleißig, Coesfeld 1949
  • Rudolf Wolters: Coesfeld. Fragen und Antworten eines Städtebauers. Beiträge zur Landes- und Volkskunde des Kreises Coesfeld, Heft 14, Coesfeld 1974
  • Erwin Dickhoff: Coesfelder Biografien. Ardey-Verlag, Münster o. J., ISBN 3-87023-248-X
  • Westfälischer Städteatlas. Band: II; 3 Teilband. Im Auftrage der Historischen Kommission für Westfalen und mit Unterstützung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, hrsg. von Heinz Stoob † und Wilfried Ehbrecht. Stadtmappe Coesfeld, Autoren: Hildegard Ditt, Ludwig Frohne, Karl-Heinz Kirchhoff. Dortmund-Altenbeken 1981, ISBN 3-89115-346-5.
  • Daniel Hörnemann: Coesfeld. Eisenbahnknotenpunkt im Münsterland.(Reihe Auf Schienen unterwegs). Sutton 2007, ISBN 978-3-86680-173-8.
  • Norbert Damberg (Hrsg.): Coesfeld 1197–1997. Beiträge zu 800 Jahren städtischer Geschichte. Münster 1999/Coesfeld 2004, 3 Bände, ISBN 3-87023-140-8
  • Norbert Kersken: Annotierte Bibliographie zur Geschichte der Stadt Coesfeld. Veröffentlichungen aus dem Stadtarchiv Coesfeld I, Coesfeld 1999
  • Georg Veit: Zeit der Krammetsvögel. Roman über Coesfeld im Dreißigjährigen Krieg. Waxmann, Münster 1997
  • Stadt Coesfeld (Hrsg.): Gestatten, Coesfeld! Text: Norbert Klein, Fotos: Hartwig Heuermann, Coesfeld, 2005

Weblinks[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Koosfeld. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.
Wiktionary Wiktionary: Koosfeld – Bedüdensverklaren, Woortherkamen, Synonymen, Översetten