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Greiz

Vun Wikipedia

Greiz is en Stadt in‘n Süüdosten van Döringen, de stuuff an de Landsgrenz to Sassen liggt. Se is de Kreisstadt van den Landkreis Greiz un Middelzentrum för den südlichen Deel van den Landkreis. De Stadt liggt in dat Daal van de Witt Elster in dat Vogtland (Döringen). Wegen hör reizvull Laag in en Daalkeetel un hör tallriek historsch Bauten drocht se de Binaam„Perle des Vogtlandes“. Greiz weer de Residenzstadt van dat Fürstendom Reuß öllere Lien, dat bit 1918 al sülvständig Bundsstaat in dat Düütsch Kaiserriek bestunn un van dat Huus Reuß regeert wurr. Van 1922 bit 1950 weer Greiz kreisfree Stadt in dat Land Döringen.

De Stadt hett 20.103 Inwahner (Stand: 31. Dezember 2018) up en Flach van 76,44 km².

Stadtgleedern

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Greiz is territorial updeelt in de Karnstadt as ok 9 Oortsdeelen, de jewiels en Oortsdeelverfaaten un en eegen Oortsdeelbörgermeester un en Oortsdeelraat hamm. Neumühle/Elster sall to’n Johreswessel 2019/2020 in de Stadt ingleedert wurrn.[1]

De nich bewahnt Wälder direkt westlich un nordwestlich van de Greizer Karnstadt hörrn to kien en Oortsdeel, sonnern billen den binnverhalv van de Stadt eegenständigen Waldbezirk Heinrichsgrün.

All in de jüngere Steentiet weer de Daalkeetel van de Witt Elster bewahnt. Up Kelten un Germanen sünd af dat 7. Johrhunnert Slawen folgt. Dat hüüdige Greiz, inst Grewcz, is wohrschienlich van slaawsch Oorsprung (slaawsch: gradec, ‚befestigter Oort‘) un düükt 1209 eerstmals in en Oorkunn up. Bi de Överleggen to’n Oorsprung van den Naam wurrd van de fröhere Schrievwies Grouts utgahn. De Naam hett sück denn in de Loop van de Johrhunnerte ännert.

In dat Johr 1225 wurrd för Greiz eerstmals en Boranlaag un en Vörgängerbau van de Stadtkark St. Marien, upricht dör de Weidaer Vögte, nömmt.[2] Bi dat Deelen van dat Vogtland 1237 kreeg de jüngste van de dree Weidaer Vögte Heinrich V. (boren um 1209) dat Rebeet um Greiz-Werdau-Reichenbach. He hett sien Sitt up de Greizer Borg verleggt un hett sück Vogt van Greiz nömmt. Dormit weer Greiz eerstmals Sitt van en Herrschap.

En groot Brand hett Greiz an‘n 6. April 1802 meest komplett vernicht. Insgesamt sünd dormals etwa 430 Gebäude afbrennt, dorvan alleen 237 Börgerhüüüs (Rest weern Nebengebäude und Schüürn). Völ wiedere Gebäude hett man wiels den Brand afreeten, um dat gau wassen Füer uptohollen.[3]

Greiz, Großbrand, Marktplatz, 1908

In dat 19. Johrhunnert wurr de Stadt to en bedüüdend Industriestandoort, 1865 wurr Greiz an dat Iesenbahnnett anslooten.

Bekannt Lüüd ut de Stadt

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  • Alfred Thoß: Die Geschichte der Stadt Greiz von den Anfängen bis zum Ausgang des 17.Jahrhunderts mit besonderer Berücksichtigung der Rechts-, Verfassungs- und Wirtschaftsentwicklung Band 3 der von Fr. Schneider herausgegebenen Beiträge zur mittelalterlichen und neueren Geschichte. 1. Uplaag Jena 1933, 2. Uplaag Greiz 1991.
  • Werner Querfeld: Greiz – Geschichte einer Stadt Mediatect Verlags GmbH Greiz, 1995.
  • Berthold Schmidt: Die Reußen, Genealogie des Gesamthauses Reuß älterer und jüngerer Linie, sowie der ausgestorbenen Vogtslinien zu Weida, Gera und Plauen und der Burggrafen zu Meißen aus dem Hause Plauen, Schleiz 1903.
  • Franz Leber: Greizer Geschichte in Wort und Bild von den ältesten Zeiten bis zur Gegenwart, Greiz 1935.
  • Volkmar Schneider, Karsten Schaarschmidt: Greizer Standpunkte : Greiz 800 Jahre, 1209–2009. Buchhandlung Bücherwurm, Greiz, 2009.
  • Hannelore Kuna, Edwin Kuna: Historisches Stadtlexikon von Greiz. ISBN 978-3-942916-84-4, Haff Verlag, Grambin, 2013.
  • Volkmar Schneider: 800 Jahre Greiz: 1209–2009; Stadt Greiz im Vogtland. Stadt Greiz, Greiz, 2008.
  • Kurfürst Moritz und die Renaissance, Dresdner Hefte 52, Beiträge zur Kulturgeschichte, 1997
  • Vörlaag:WdH
  • Werner Greiling, Hagen Rüster: Reuß älterer Linie im 19. Jahrhundert. Das widerspenstige Fürstentum?, Band 12., Verlag Vopelius, Jena 2013, ISBN 978-3-939718-55-0, Veröffentlichung des Thüringischen Staatsarchivs Greiz. Völ Informatschonen to de Historie van de Stadt Greiz.
Greiz. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Enkeld Nahwiesen

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  1. Thüringer Allgemeine: Dritte Runde der Gemeindefusion: 40 Gemeinden werden aufgelöst
  2. Heimatbote Greiz 1985, Heft 8, S. 148
  3. Ulrich Jugel: Der große Greizer Stadtbrand vom 6. April des Jahres 1802. In: Jahrbuch, 10. Jahrgang, Plauen 1993, S. 39–42.