Flagg vun Baden-Württemberg

Vun Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
De Landsflagg vun Baden-Württemberg

Dat Land Baden-Württemberg hett mehrere Flaggen, en Landsflagg un en Landsdeenstflagg in twee Varianten, wobi de Gebruuk vun de Deenstflaggen Inschränkungen ünnerliggt.

De Landsflagg[ännern | Bornkood ännern]

De an' 11. November 1953 verkünd Verfassung des Landes Baden-Württemberg leggt in Artikel 24, Absatz 1 fast:

„Die Landesfarben sind Schwarz-Gold“

Dorbi steiht Swaart för de Landsdeelen Württemberg un Hohenzollern, Gold dorgegen för Baden. De Landsfarven wurrn aber nich vun dat Landswappen afleit, sonnern all för dat Wappen fastleggt. Mit de Landsfarven weer togliek de Landsflagg fastleggt, nämelk as Striepenflagg in jüst disse Farven. De Gebruuk vun de Landsflagg steiht elks en free.

De Landsdeenstflaggen[ännern | Bornkood ännern]

Landsdeenstflagge mit lütt Wappen

De Landsdeenstflaggen wurrn dör de Verordnung der Landesregierung über die Führung des Landeswappens van' 2. August 1954 regelt. Paragraph 9 seggt ut:

„Die wappenführenden Stellen, mit Ausnahme der nichtbeamteten Notare, sind berechtigt, auf der Landesflagge […] das von ihnen zu führende Landeswappen zu zeigen (Landesdienstflagge). Beim großen Landeswappen bleiben die Schildhalter weg. […] Der Ministerpräsident kann auch anderen Stellen gestatten, die Landesdienstflagge zu zeigen. […]“

Wiels dat en groot un en lütt Landswappen gifft (kiek Wappen vun Baden-Württemberg), gifft dat ok twee Varianten vun de Landsdeenstflagg. De wappenführenden Stellen sünd in Paragraph 1 vun de sülvig Verordnung upführt.

Landsdeenstflagg mit groot Wappen

De Gebruuk vun de Landsdeenstflagg is also ahn Utnahm den dorto berechtigt Stellen vörbehollen. De nich tolaaten Gebruuk vun de Landsdeenstflagg stellt en Ordnungswidrigkeit dor (Paragraph 124 in' Gesetz über Ordnungswidrigkeiten van' 24. Mai 1968).

Beflaggungserlass[ännern | Bornkood ännern]

De Beflaggung vun apenlich Bauwarken in Baden-Württemberg is dör deBekanntmachung des Staatsministeriums über die Beflaggung der Dienstgebäude van' 22. Oktober 1991 regelt. Dornah richten sück de Beflaggungsdaag nah den entspreken Bundserlass, tosätzlich is bi Landdagswahlen to beflaggen.

Beflaggung in dr Praxis[ännern | Bornkood ännern]

As in de düütsch Binnenlänner bgäng wurrd de Landsflagg meestens in vertikaler Form führt, d. h. as Banner, Hängeflagg o. ä. Gebruuk as Hissflagg sünd ehrder selten.

Dat Beschrieven vun de Landsfarven as Schwarz-Gold führt in de Praxis dorto, dat de ünnere Striepen in en dunklen Geeltoon, ähnlich de vun de Bundsflagg dorstellt wurrd. Prinzipiell staht sück Gold un Geel aber gliek, so dat ok en normal geel Farvtoon tolässig weer.

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Baden-württembergische Befindlichkeiten. Das Land und seine Symbole. Bearbeit vun Petra Schön, herutgeven dör dat Hööfttaatsarchiv Stuttgart. Begleitbook to de glieknamig Utstellung vun dat Hööftstaatsarchiv Stuttgart. Stuttgart, 2002