Eberhard Hagemann

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Eberhard Hagemann (* 29. Januar 1880 in Veern; † 7. Oktober 1958 in Rodenborg) weer en düütschen Jurist.

Hagemann is 1880 in Veern boren un weer na en Studium von de Juristeree von 1908 bet 1931 Avkaat in Veern. Von 1924 bet 1931 weer he Vörsitter von’n Provinziallanddag Hannover.[1] Von 1931 bet 1933 weer Hagemann Landshauptmann von de Provinz Hannover. Von 1933 bet 1945 hett he wedder as Avkaat arbeidt. He hett 1936 un 1937 ünner annern den evangeelschen Pastoor Bruno Benfey ut Göttingen vertreden, de ut en jöödsche Familie stammen dee.[2][3][4] Na’n Tweten Weltkrieg weer Hagemann von’n 11. Mai bet 16. September 1945 kommissarschen Oberpräsident von de Provinz Hannover[5] un von 1945 bet 1948 Präsident von dat Landgericht Veern.[6] 1945 weer he ok Präsident von’n neddersassischen Landsverband von dat Düütsche Rode Krüüz[7] un Präsident von de verfassungsgebende Generalsynood von de Vereenigte Evangeelsch-Luthersche Kark Düütschland in Eisenach von’n 6. bet 8. Juli 1948.[8]

He weer Vörsitter von dat Gremium von dat Außerordentliche Karkengericht (AOKG) von de Hannöversche Landskark in de Johren 1946 un 1947 un Maat von’n Raad von de Evangeelsche Kark in Düütschland.[9][2] Von 1948 bet 1952 weer he Vörsitter von’n Volksbund Düütsche Kriegsgräverförsorg.[2] Hagemann hett 1949 an de Generalsynood von de Vereenigte Evangeelsch-luthersche Kark Düütschland in Leipzig deelnahmen.[10] An’n 15. Februar 1950 hett he von de Juristische Fakultät von de Universität Göttingen en Ehrendokter kregen.

Hagemann hett Sophie Klein freet, de Dochter von’n Göttinger Mathematiker Felix Klein. De beiden harrn veer Döchter un een Söhn.[11]

Footnoten[ännern | Bornkood ännern]

  1. Ulrich Schneider: Niedersachsen, 1945: Kriegsende, Wiederaufbau, Landesgründung. Schlütersche Verlag, 1987, ISBN 387706034X
  2. a b c Theodor Spitta; Hrsg.: Ursula Büttner, Angelika Voss-Louis: Neuanfang auf Trümmern: Die Tagebücher des Bremer Bürgermeisters Theodor Spitta 1945-1947, Oldenbourg Wissenschaftsverlag, 1992, ISBN 978-3486559385, S. 205
  3. Heinrich W. Grosse, Hans Otte, Joachim Perels: Bewahren ohne Bekennen?: die hannoversche Landeskirche im Nationalsozialismus, S. 349 bet S. 357
  4. Heinrich W. Grosse, Hans Otte, Joachim Perels: Neubeginn nach der NS-Herrschaft? Die hannoversche Landeskirche nach 1945. S. 91 bet 94
  5. Klaus Mlynek: Hannover Chronik: von den Anfängen bis zur Gegenwart : Zahlen, Daten, Fakten, S. 193
  6. Landgericht Veern.
  7. Websteed von dat DRK.
  8. Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte. Reihe A: Quellen, Band 018: Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949. Band 1 : Überregionale ... Zeitgeschichte. Vandenhoeck & Ruprecht, 2010, ISBN 978-3525557846, S. 266
  9. Heinrich W. Grosse, Hans Otte, Joachim Perels: Neubeginn nach der NS-Herrschaft? Die hannoversche Landeskirche nach 1945, S. 91
  10. Siegfried Hermle (Hrsg.): Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949: Organe ... Band 18, S. 270
  11. Traudel Weber-Reich: Des Kennenlernens werth: bedeutende Frauen Göttingens, Wallstein, 1993, S. 250