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al-Ghazālī

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Al-Ghazālī
Naam van al-Ghazālī
Personen-Informatschoonen
Boortsdag 1055 oder 1056
Boortsstell Tūs bi Maschhad, vandage in Iraan
Doodsdag 19. Dezember 1111
Doodsstell Tūs bi Maschhad, vandage in Iraan
Natschoonalität persisch
Arbeid Theologe,

Philosooph,
Mystiker

Al-Ghazālī oder ook Algazeli[1], med vullen Namen Abū Hāmid Muhammad ibn Muhammad al-Ghazālī (araabsch: أبو حامد محمد بن محمد الغَزَّالي, DMG Abū Ḥāmid Muḥammad bin Muḥammad al-Ġazzālī; persisch ابو حامد محمد غزالی Abū Ḥāmed Moḥammad-e Ġaz(z)ālī), latiensch Algazelus oder Algazel (* 1055 oder 1056 in Tūs bi Maschhad, vandage in Iraan; † 19. Dezember 1111 ook daar) was een persischen Theologe, Philosooph un sufistschen Mystiker, de Imam un Hodschatoeslam os Erentitels dregt.

Wärke/Schrivten

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Autobiographie
Dogmatik
  • al-Iqtiṣād fī al-iʿtiqād („Das rechte Maß in der Glaubenslehre“). Hourani datiert das Werk auf die erste Hälfte des Jahres 1095.[2] Es wurde von İbrahim Agâh Çubukçu und Hüseyin Atay 1962 in Ankara ediert ( PDF).
  • 1097 – ar-Risāla al-Qudsiyya (Der Brief aus Jerusalem)
  • Kitāb al-arbaʿīn fī uṣūl ad-dīn (Vierzig Kapitel über die Prinzipien der Religion)
  • ad-Durra al-fāḫira fī kašf ʿulūm al-āḫira – deutsch Die kostbare Perle im Wissen des Jenseits, aus dem Arabischen übersetzt von Mohamed Brugsch, Lafaire, Hannover 1924 (Digitalisat), Nachdruck GMSG, Köln 2002, ISBN 3-937297-06-5; überarbeitete Fassung Spohr Verlag, Kandern 2003, ISBN 3-927606-47-2
  • Aiyuhā al-walad – deutsch O Kind!, arabischer Text mit Übersetzung von Muhammad Harun Riedinger, Edition Minarett, Braunschweig 2002, ISBN 3-9808396-0-5
  • Faiṣal at-tafriqa bayn al-Islām wa-az-Zandaqa – deutsch Das Kriterium der Unterscheidung zwischen Islam und Gottlosigkeit, eingeleitet, übersetzt und mit Erläuterungen versehen von Frank Griffel, Spur Verlag, Zürich 1998, ISBN 3-9520127-8-5
  • Faḍāʾiḥ al-Bāṭiniyya – deutsch Streitschrift gegen die Batinijja-Sekte, kommentiert von Ignaz Goldziher, Nachdruck Brill, Leiden 1956 (= Veröffentlichungen der De Goeje-Stiftung, 3)
  • Zweifelhaft: ar-Radd al-ğamīl ʿalā an-niṣārā al-Inğīl – daraus deutsch Wider die Gottheit Jesu, übersetzt von Franz Elmar Wilms, Brill, Leiden 1966
Ethik
  • 1095 – Mīzān al-ʿamal – deutsch Das Kriterium des Handelns, aus dem Arabischen übersetzt, mit einer Einleitung, mit Anmerkungen und Indices hrsg. von ʿAbd-Elṣamad ʿAbd-Elḥamīd Elschazlī, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 978-3-534-19039-3
  • 1096-97 – Iḥyāʾ ʿulūm ad-dīn („Die Wiederbelebung der Wissenschaften von der (islamischen) Religion“).[Anmerkung 1] Dār Ibn Ḥazm, Beirut, 2005 (archive.org – Deutsche Teilübersetzungen daraus), Buch 12: Das Buch der Ehe, übersetzt und kommentiert von Hans Bauer, in überarbeiteter Form neu hrsg. von Salim Spohr, Spohr Verlag, Kandern 2005, ISBN 3-927606-48-0; Bücher 31–36: Lehre von den Stufen zur Gottesliebe, eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Richard Gramlich, Steiner, Wiesbaden / Stuttgart 1984 (= Freiburger Islamstudien, 10), ISBN 3-515-03765-9 (Digitalisat bei MENAdoc, UB Halle) – Islamische Ethik, nach den Originalquellen übersetzt und erläutert von Hans Bauer, Niemeyer, Halle 1916, 2. Nachdr. Olms, Hildesheim 2000, ISBN 3-487-05956-8
  • al-'Imlâ' `alâ mushkil al-'Iḥyâ', kritische Ausgabe Abdelmoula Hagil, Beyrouth, Dâr al-ktub al-`ilmiyya, 1441/2020, ISBN 978-2-7451-9198-4.
  • Kīmiyāʾ as-saʿada – deutsch Das Elixier der Glückseligkeit, aus dem Persischen und Arabischen übertragen von Hellmut Ritter, mit einem Vorwort von Annemarie Schimmel, Diederichs, München 1998 (= Diederichs Gelbe Reihe. 23). ISBN 3-424-01456-7; Lizenzausgabe Hugendubel-Verlag, Kreuzlingen/München 2004, ISBN 3-9808396-1-3
  • Miškāt al-anwār – deutsch Die Nische der Lichter, aus dem Arabischen übersetzt, mit einer Einleitung, mit Anmerkungen und Indices hrsg. von Abd-Elsamad Abd-Elhamid Elschazli, Meiner, Hamburg 1987 (= Philosophische Bibliothek. Band 390), ISBN 3-7873-0683-8.
  • Minhāğ al-ʿābidīn – deutsch Der Pfad der Gottesdiener, übersetzt und erläutert von Ernst Bannerth, Verlag O. Müller, Salzburg 1964 (= Wort und Antwort. Band 33).
Philosophie und Logik
  • 1094 – Maqāṣid al-falāsifa (Die Absichten der Philosophen), Darstellung bzw. Übertragung aus dem Persischen der Philosophie von Avicenna (Dāneschnāme-ye ‘Alā’ī, deutsch: Buch des Wissens)[3]
  • 1095 – Tahāfut al-falāsifa (Die Inkohärenz der Philosophen)
  • 1095 – Miʿyār al-ʿilm (Das Standardmaß des Wissens)
  • 1096-96 – al-Qisṭās al-mustaqīm (Die gerechte Balance)
  • 1095 Miḥakk al-naẓar fī l-manṭiq (Der Prüfstein des Beweises in der Logik)
Rechtswissenschaft
  • al-Manḫūl min taʿlīqāt al-uṣūl („Das aus den Kommentaren zu den Usūl al-fiqh Gesiebte“). Das Werk wurde von M. Hītū 1980 in Damaskus ediert (archive.org). Nach Tādsch ad-Dīn as-Subkī hat al-Ghazālī dieses Werk noch zu Lebzeiten seines Lehrers al-Dschuwainī, also vor 1085, abgefasst.[4] Das letzte Kapitel stellt eine Zusammenfassung von al-Dschuwainīs Schrift Muġīṯ al-ḫalq dar.[5]
  • Al-Waǧīz fī fiqh al-imām aš-Šāfiʿī, kurze Abhandlung zum schafiitischen Fiqh, die für den Lehrbetrieb gedacht war und in einer Handschrift auf das Jahr 495 d.H. (= 1101 n. Chr.) datiert wird.[6] ʿAbd al-Karīm ibn Muhammad ar-Rāfiʿī (gest. 1226) verfasste zu diesem Werk mehrere Kommentare. Der große Kommentar mit dem Titel Fatḥ al-ʿazīz bi-šarḥ al-Waǧīz nimmt in der modernen Druckausgabe (Dār al-Kutub al-ʿilmīya, Beirut 1997) insgesamt 13 Bände ein.[7]
  • al-Mustaṣfā fī ʿilm uṣūl al-fiqh („Das Ausgewählte in der Wissenschaft von den Grundlagen des Verstehens“), systematische Abhandlung zu den Usūl al-fiqh, abgefasst 1109 in Nischapur.


Nettverwiese

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Al-Ghazālī. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.
Op Wikiquote gifft dat Zitaten to, över oder vun „Al-Ghazālī“ (hoochdüütsch).
  1. Ziehen: Lehrbuch der Logik, S. 72
  2. Hourani: A Revised Chronology of Ghazali’s Writings. 1984, S. 293b–294a.
  3. Gotthard Strohmaier: Avicenna. Beck, München 1999, ISBN 3-406-41946-1, S. 145 f.
  4. Hourani: A Revised Chronology of Ghazali’s Writings. 1984, S. 291b.
  5. Éric Chaumont: En quoi le maḏhab šāfiʿite est-il šāfiʿite selon le Muġīṯ al-ḫalq de Ǧuwaynī? In: Annales islamologiques. 35, 2001, S. 17–26. Hier S. 18a.
  6. Hourani: A Revised Chronology of Ghazali’s Writings. 1984, S. 292a.
  7. archive.org (Digitalisat des Werks).
  1. Tilman Nagel übersetzt den Titel des Werks mit Die Belebung der Wissensarten von der Daseinsordnung. In: ders.: Die erdrückende Last des ewig Gültigen: Der sunnitische Islam in dreißig Porträtskizzen. 2 Teilbände, Band I: Erster und Zweiter Teil, Berlin 2018, S. 387.
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