Jena

Vun Wikipedia
Wesseln na: Navigatschoon, Söök
Jenaer Binnenstadt mit den Jentower un de Hoochhüüs Bau 59, Bau 15 und Bau 36
Jenaer Wiehnachtsmarkt
Jenaer Stadtdeel Lobeda-West bi Nacht

Jena is en düütsch Universitätsstadt un kreisfree Grootstadt in Döringen in de Metropolregion Middeldüütschland. Se liggt an de Saale tüschen Musselkalkhängen vun de Ilm-Saale-Platte un is nah de Landshööftstadt Erfurt de tweetgröttste Stadt vun Döringen un en vun de dree Böverzentren vun de Freestaat. Dor leven 106.428 (Stand: 31. Dez. 2011) Inwahners up en Rebeet vun 114,29 km²

In Jena befinnd sück de Friedrich-Schiller-Universität Jena, de 1558 grünnd wurr un nu mit över 20.000 Studenten de gröttste Universität vun Döringen is. Jena bfung an sück af den Bau vun de Saalbahn 1874 to en Industriestadt to entwickeln. Se is en Zentrum vun de düütsch Optik- un Feinmechanikindustrie rund um dat Ünnernehmen vun Carl Zeiss. Dat Kombinat Carl Zeiss mit etwa 60.000 Mitarbeitern weer to sien Tiet ok dat gröttste Kombinat vun de DDR. Nah de Düütsch Weddervereenigen 1990 hett sück Jena vun en Industrie- to’n Bildungs- un Wetenschapszentrum wannelt. In Jena hebbt tallriek Forschenslabors un Institute ehr Seet. Dat 133 Meter (mit Antenne 149 Meter) hooch Bürohoochhuus Jentower is dat tweethööchste Hoochhuus vun de nee Bundslänner.

An’ 21. März 2007 hett de Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft Jena den Titel Stadt der Wissenschaft för dat Johr 2008 verleht. De Stadt Jena warft för sück ok mit den Naam „Jena. Lichtstadt.“[1]

Wiederes[ännern | Bornkood ännern]

De Asteroid (526) Jena is nah de Stadt nömmt.

Söhns un Döchter vun de Stadt[ännern | Bornkood ännern]

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Erich Keyser (Hrsg.): Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte Band II Mitteldeutschland. Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages, Stuttgart, 1941
  • J. H. Schultze: Jena. Werden, Wachstum u. Entwicklungsmöglichkeiten d. Universitäts- u. Industriestadt. Verlag G. Fischer, Jena, 1955 (Detailleert Wark to de Planung vun de Stadtentwicklung; is blots antiquarisch to kriegen)
  • Herbert Koch: Geschichte der Stadt Jena. Verlag G. Fischer, Stuttgart 1966.
  • Herbert Koch: Geschichte der Stadt Jena. Unveränd. Nachdr. der Ausg. von 1966 / mit einem Nachw. von Jürgen John und einer Bibliogr. zur Jenaer Stadtgeschichte von Reinhard Jonscher. Verlag G. Fischer, Jena [u. a.] 1996. ISBN 3-437-35130-3
  • Jena von seinem Ursprunge bis zur neuesten Zeit, nach Adrian Beier, Wiedeburg, Spangenberg, Faselius, Zenker u. A. von Carl Schreiber, Maler, und Alexander Färber, Museum-Schreiber. Jena 1850 (Unverännert Nahdruck vun de Utgaav van 1850, Neustadt an der Aisch 1996). ISBN 3-7896-0568-9
  • Über JENA. Das Rätsel eines Ortsnamens. Alte und neue Beiträge herausgegeben und kommentiert von Norbert Nail und Joachim Göschel. Stuttgart: Steiner 1999; 134 S. (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik. Beihefte; 104). ISBN 3-515-07504-6
  • Magister Adrian Beiers Jehnische Chronika. Chronologus Jenensis 1600–1672. Herausgegeben von Ilse Traeger. Jena o. J. (Schriftenreihe der Städtischen Museen Jena).
  • Jena, mit Auszug aus der Stadtgeschichte und wichtige Informationen für Bürger und Gäste. Herausgeber: ETRO-Verlag für Wirtschaftswerbung […] Bad Soden-Salmünster in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Jena [um 1993].
  • 750 Jahre Jena. Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Gesellschaftswissenschaftliche Reihe. 34. Jahrgang. Heft 5/6, 1985.
  • Stadt und Kultur. Beiträge zur Geschichte Jenas und Thüringens im Feudalismus. Wissenschaftliche Zeitschrift der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Gesellschaftswissenschaftliche Reihe. 35. Jahrgang. Heft 3-4, 1986.
  • Rüdiger Stutz (Hrsg.): Macht und Milieu. Jena zwischen Kriegsende und Mauerbau. Rudolstadt 2000. ISBN 3-930215-41-1
  • Wolfgang Gresky (Hrsg.): Jena in alten Ansichtskarten. Frankfurt am Main 1979. ISBN 3-88189-083-1
  • Peter Kaupp (Hrsg.): Jena in alten Ansichten. Europäische Bibliothek – Zaltbommel/Niederlande MCMLXXX. ISBN 90-288-1189-3
  • Jenaische Stadt- und Universitäts-Chronik von Martin Schmeizel. Herutgeven vun Ernst Devrient. Nebst en Stadtplaan ut dat Johr 1758. Jena 1908.
  • Bilder von Jena aus der Zeit Goethes und Schillers. Tosommenstellt, herutgeven un mit en Nahwoort versehn vun Birgitt Hellmann. Jena 2007. [Stammbuchblätter vun Christian Ludwig Heß]. ISBN 978-3-939718-01-7
  • Detlef Ignasiak: Das Literarische Jena. Autoren-Galerien und Dichter-Stätten. Bucha bi Jena 2012. ISBN 978-3-943768-04-6
  • Kurt Zahn: Zur Geschichte von Wenigenjena und Camsdorf von der Ersterwähnung 1257 bis zur Eingemeindung in die Stadt Jena 1909 : Familienregister und Häuserbuch. Hanau, 2005.
  • Petra Zippel und Matthias Lerm, Fotos: Michael Miltzow: Architektur in Jena. Düütsch un Engelsch. Hrsg. Stadt Jena. Hinstorff-Verlag, Rostock 2010 ISBN 978-3-356-01385-6

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Wikisource-logo.svg Bi’n Wikiborn gifft dat Originalschriften över dat Thema oder vun den Schriever: [[oldwikisource:|]].
Wiktionary Wiktionary: Jena – Bedüdensverklaren, Woortherkamen, Synonymen, Översetten
Commons-logo.svg Jena. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Enkeld Nahwiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Jenas „Lichtstadt“-Definition