Gerd von Rundstedt

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Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt bi sien 50-johrig Militär-Deenstjubiläums in dat Johr 1942.

Karl Rudolf Gerd von Rundstedt (* 12. Dezember 1875 in Aschersleben; † 24. Februar 1953 in Hannober) weer en düütsch Offizier, toletzt Generalfeldmarschall in den Tweeten Weltkrieg un führ während den gesamten Krieg militärisch Grootverbände (Heeresgruppen) an mehreren Fronten. Sien wichtigst Position weer de vun den Oberbefehlshabers West, de he – mit mehreren Ünnerbreeken – tüschen 1940 und 1945 inneharr. Rundstedt wurr nah den Krieg wegen Kriegsverbreken anklagt. Wegen sien slecht Gesundheitstostand wurr dat Verfohren aber nie to'n Afsluss brocht.

Nahkriegstiet[ännern | Bornkood ännern]

Gerd von Rundstedt in Nürnbarg

Siet Mai 1945 in britischer Kriegsgefangenschap, wurr Rundstedt wegen Kriegsverbreken anklagt. Hüm wurr ünner annern Massenmord in de besett sowjeetsch Rebeeden vörsmeeten. Dat hett man mit den so nömmt Reichenau-Befehl begründt, de vun de von Rundstedt to dissen Tietpunkt ünnergeven Feldmarschall Walter von Reichenau erlaaten wurr. In dissen wurrd unverhohlen to de Vernichtung vun dat „jüdischen Untermenschentums“ uproopen. Man hett nahwiest, dat Rundstedt dissen Befhel kenn, de för good befunnen hett un dormit „voll einverstanden“ weer.[1]

Upgrund vun sien slecht Gesundheitstostand un vun sien hooch Öller keem dat aber nicht to en Oordeel. Sien krank Hart hebbt de Briten veranlasst, hüm in Mai 1949 ut de Gefangenschap to entlaaten, wiel in de Kriegsgefangenschap all de Generalfeldmarschälle Walther von Brauchitsch, Werner von Blomberg, Wolfram von Richthofen un Ernst Busch storven ween un man bang weer, dat sien Dood in Gefangenschap in Westdüütschland, dat man intüschen as Verbündeten ansehn dee, to anti-britisch Krawallen führen kunn.

Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt is 1953 in Hannober storven un wurr up den Stadtkarkhoff Stöcken bisett.

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Günther Blumentritt: Von Rundstedt: The Soldier and the Man. 1952
  • Charles Messenger: The last Prussian. A biography of field marshal Gerd von Rundstedt. Brassey's (UK), London, Oxford et. al. 1991, ISBN 0-08-036707-0
  • Detlef Vogel: Generalfeldmarschall Gerd von Rundstedt. In: Gerd R. Ueberschär (Hrsg.): Hitlers militärische Elite. Von den Anfängen des Regimes bis Kriegsbeginn. Band 1. Primus Verlag, Darmstadt 1998, ISBN 3-89678-083-2, Seite 223-233
  • Rudolf Günter Huber: Gerd von Rundstedt. Sein Leben und Wirken im Spannungsfeld gesellschaftlicher Einflüsse und persönlicher Standortbestimmung. Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-631-51933-8
  • Johannes Hürter: Hitlers Heerführer. Die deutschen Oberbefehlshaber im Krieg gegen die Sowjetunion 1941/42. Oldenbourg, München 2006, ISBN 978-3-486-58341-0
    • darin: Gerd von Rundstedt (Biogramm), S. 656 f.
  • Michael Schadewitz: Zwischen Ritterkreuz und Galgen. Skorzenys Geheimunternehmen Greif in Hitlers Ardennenoffensive 1944/45. Helios-Verlag, Aachen 2007, ISBN 978-3-938208-48-9

Weblinks[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Gerd von Rundstedt. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Enkeld Nahwiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Der „Reichenau-Befehl“: „Das Verhalten der Truppe im Ostraum“, NS-Archiv.de