Speyer

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Dom to Speyer
Blick voun' Altpörtel längs de Maximilianstraße (Via Triumphalis) up den Speyerer Dom
Speyerer Auwald, Blick up den Oltrhienarm Runkedebunk; rechts de Insel Horn

Speyer (bit 1825 auch Speier[1]) is en kreisfree Stadt an' Böverrhien. As röömsch Grünnen, dormals Noviomagus oder Civitas Nemetum (Hööftstadt vun den Stamm vun de Nemeter) nömmt, is en vun de öldste Städer in Düütschland un wurr as Spira um 600 Zentrum vun den Speyergo. In dat Middelöller weer Speyer as free Rieksstadt en vun de bedüüdenst Städer vun dat Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Tüschen 1816 un 1945 Sitt vun de bayrisch Verwalten vun de Palz, hörrt Speyer hüüd as kreisfree Stadt to Rhienland-Palz un hett 49.855 Inwahner (Stand: 31. Dezember 2014) up en Rebeet vun 42,58 km².

Wiethen bekannt is Speyer dör sien Kaiser- un Mariendom. He is de weltwiet gröttste noch erhollen romaansch Kark un tellt siet 1981 to dat UNESCO-Weltkulturarv.

Geographie[ännern | Bornkood ännern]

Speyer wurrd ruumplanerisch as Middelzentrum mit Deelfunktschonen vun en Böverzentrum instuuft un is Deel vun de Metropolregion Rhien-Neckar mit Ludwigshafen an'n Rhien, Mannheim un Heidelbarg as Zentrum. De Stadt liggt in de Böverrhiensch Deepebene an de Münnen vun den Speyerbach in den Rhien, knapp 20 km südlich vun Ludwigshafen an'n Rhien/Mannheim un 34 km nördlich vun Karlsruhe (jewiels Luftlien). Sien Nahbergemeenden sünd Römerberg in' Süden, Dudenhofen in' Westen, Schifferstadt in' Nordwesten, Waldsee un Otterstadt in' Norden. Up de anner Siet vun den Rhien liggen Ketsch in' Nordosten, Hockenheim in' Osten, Altlußheim in Südosten un Overhuus-Rhienhuus in' Süden.

De Rhien bild de östliche Grenz vun de Stadt un to glieker Tiet ok de Grenz vun Rhienland-Palz to Baden-Württemberg. He trett bi Stroomkilometer 393,8 in de Gemarkung vun Speyer in un verlett de weer nah 9,2 km bi Stroomkilometer 403. De dör de Rhienbegradigung vun Tulla afsneede Oltrhienarme in' Südosten (Altlußheimer Altrhein) un in' Süden (Runkedebunk) vun de Stadt staht mit de sück dor nah Norden fortsetten Speyerer Auwald un den Waterflachen nah de Fauna-Flora-Habitat-Richtlien ünner europääsch Schuul. In de Rhienniederung nordwestlich vun dat Stadtrebeet entstunnen dör Sand- un Kiesafbau tallriek Baggerseen, dorünner allen dat Rebeet Binsfeld mit acht Seen nördlich vun de A 61. Ganz in' Norden hett Speyer noch Andeel an' Angelhofer Altrhein.

Stadtgleedern[ännern | Bornkood ännern]

Gewesteter Plaan vun de Stadtmüern vun Speyer mit den historsch Vorstäder; dat Rebeet wurr bit ca. 1850 wietgahnd weer bebaut.
Stadtmüerrest an de Hilgardstraße. Dor is de Stadt toeerst wieder wussen, as se hör Müern weer füllt harr. Mit de Tiet bill sück de Stadtdeel Speyer-Süd.
Dat Wohrteeken vun Speyer-West neben dat DRV-Hoochhuus: De Watertorn Speyer. Gelegen up de Hoochterrasse is de Süden vun Speyer-West geographisch de hööchste Punkt in Speyer.

Dat Stadrebeet gleedert sück in fiev Stadtdeelen:

  • De Karnstadt Speyer, ok Oltstadt, entspreckt dat Rebeet, dat vun de middelöllerich Speyerer Stadtbefestigung umslooten wurr. Dör de vullständige Zerstörung 1689 un den langsamen Wedderupbau nah elf Johren Siedlungspaus hett Speyer bit ca. 1850 bruukt, um dit Rebeet weer ti besiedeln un to bebauen.
  • Speyer-Süd mit de Siedlungen Im Oberkämmerer, Neuland un Vogelgesang. Dat hannelt sück um de rebeeden südlich vun de olt Stadtmüer. Överwegend (mit Utnahm vun dat Neuland) liggt Speyer-Süd as de Karn vun de Oltstadt up de Leegterrasse.
  • Speyer-West mit de Siedlungen Im Erlich un Burgfeld. Dat Rebeet nordwestlich vun den historoschen Karn liggt up de Hoochterrasse un deen in dat Middelöller den Minschen för Gordens un as Ackerland, dat överwegen vun de Speyerer Landwehr umslooten wurr.
  • Speyer-Nord, ok Siedlung, mit Binsfeld. Speyer-Nord liggt mehrere Kilometer nördlich vun dat olt Siedlungsrebeet, dat an' Woogbach to Enn' weer. Grünnd wurr dat 1932 wiels de Weltwertschaftskrise as Siedlungsprojekt nördlich vun de Speyerer Landwehrgrenz.
  • Speyer-Ost liggt tüschend e old Karnstadt, de an' Eselsdamm ennen dee, Speyer-Nord östlich vun de Wormser Landstraat in de Rhienniederung, de fröher mit Utnahm vun den Hasenpfuhl (sekert för den Eselsdamm) un de Fischervörstadt un later nah de Rhienbegradigung de Hafenstraat unbesiedelt weer.

Speyer-Südwest is en Sünnerrebeet in' Westen vun de Karnstadt vun Speyer mit de Funktschonen Kloster, Bildung, Forschung, Krankenversörgen, Sport un Verhalen.

Buterhalv vun de slooten Siedlung liggen Binshof, Deutschhof, Ludwigshof, Rinkenbergerhof, Spitzenrheinhof, Thomashof, Weiherhof und Reffenthal.

Söhns un Döchter vun de Stadt[ännern | Bornkood ännern]

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

Bibliografie[ännern | Bornkood ännern]

  • Kathrin Hopstock, Sigrid Werner: Quellen zur Geschichte Speyers. Bücher, Urkunden, Bilder. Eine Auswahl aus den Beständen von Stadtarchiv und Stadtbücherei. Stadtarchiv, Speyer 1990.

Stadtgeschichte[ännern | Bornkood ännern]

  • Christoph Lehmann: Chronica der Freien Reichs Stadt Speyer. Erste Ausgabe. Rosen, Frankfurt an'n Main 1612.
  • Christoph Lehmann: Chronica der freyen Reichsstadt Speier. Frankfurt an'n Main 1698.
  • Carl Weiss: Geschichte der Stadt Speier. Gilardone, Speyer 1876. Digitalisat
  • Fritz Klotz: Speyer, eine kleine Stadtgeschichte. Beiträge zur Speyerer Stadtgeschichte, Heft 2, Bezirksgruppe Speyer des Historischen Vereins der Pfalz, 1971, mehrere Auflagen.
  • Stadt Speyer (Hrsg.): Geschichte der Stadt Speyer. Band 1–3. Verlag W. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007522-5.
  • Ferdinand Schlickel: Speyer. Von den Saliern bis heute. 1000 Jahre Stadtgeschichte. Hermann G. Klein Verlag, Speyer 2000, ISBN 3-921797-60-8.
  • Sabine Happ: Stadtwerdung am Mittelrhein. Die Führungsgruppen von Speyer, Worms und Koblenz bis zum Ende des 13. Jahrhunderts. Böhlau-Verlag, Köln 2002, ISBN 3-412-12901-1.
  • Hans Ammerich: Kleine Geschichte der Stadt Speyer. G. Braun Buchverlag, Leinfelden-Echterdingen 2008, ISBN 978-3-7650-8367-9.
  • Daniela Blum: Multikonfessionalität im Alltag. Speyer zwischen politischem Frieden und Bekenntnisernst (1555–1618). Aschendorff, Münster 2015, ISBN 978-3-402-11586-2.

Eenzelthemen[ännern | Bornkood ännern]

  • Wolfgang Eger: Speyerer Straßennamen. Ein Lexikon. Hermann G. Klein Verlag, Speyer 1985, ISBN 3-921797-08-X.
  • Stadt Speyer und dem Landesamt für Denkmalpflege, Abt. Archäologische Denkmalpflege, Amt Speyer (Hrsg.): UNTER DEM PFLASTER VON SPEYER, Archäologische Grabungen von 1987 bis 1989. 1. Auflage. Verlag der Zechnerschen Buchdruckerei in Speyer, 1989, ISBN 3-87928-894-1.
  • Landeskirchenrat der Evangelischen Kirche der Pfalz (Hrsg.): Erbe und Auftrag. Die Gedächtniskirche zu Speyer im Strom protestantischer Erinnerungskultur. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004, ISBN 3-89735-277-X.
  • Hubert Neumann: Sozialdisziplinierung in der Reichsstadt Speyer im 16. Jahrhundert. Gardez Verlag, St. Augustin 1997.
  • Johannes Bruno: Schicksale Speyerer Juden 1800–1980. Schriftenreihe der Stadt Speyer, Band 12, 2000, ISSN 0175-7954.
  • Johannes Bruno, Lenelotte Möller (Hrsg.): Der Speyerer Judenhof und die mittelalterliche Gemeinde. Verkehrsverein Speyer. Speyer 2001.
  • Johannes Bruno: Die Weisen von Speyer oder Jüdische Gelehrte des Mittelalters. Schriftenreihe der Stadt Speyer, Band 14, 2004, ISSN 0175-7954.
  • Johannes Bruno, Eberhard Dittus: Jüdisches Leben in Speyer. Einladung zu einem Rundgang. Haigerloch 2004.
  • Johannes Bruno: Das Mahnmal für die jüdischen Opfer der Naziverfolgung 1933–1945. Schriftenreihe der Stadt Speyer, Band 16, 2008.
  • Hermann W. Morweiser: Vom antifaschistischen Widerstand in Speyer. VVN-Bund der Antifaschisten, Speyer 1983.

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg Speyer. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.

Enkeld Nahwiesen[ännern | Bornkood ännern]

  1. Bayerisch, Bayrisch oder Bairisch???, Marc Giegerich, van' 23. Juli 2012, afropen an' 11. August 2013