Rainer Schepper

Vun Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Rainer Schepper (2014)

Rainer Wilhelm Maria Schepper (* 23. März 1927 in Mönster, Pseudonym Jans Gliewenkieker) is en plattdüütschen Schriever.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Schepper is 1927 in Mönster boren un hett 1947 dat Abitur in Burgsteinfurt maakt. 1949 bet 1951 un 1960 bet 1969 weer he in Hamborg, Düörpm un Mönster an de Universität un hett op Germanistik, Volkskunn, Soziologie un Pädagogik studeert. 1952 bet 1954 hett he an de Pädagoogsche Akademie Düörpm studeert. Twischendör 1951/1952 weer he ok Redaktör bi dat Daagblatt Die Glocke in Oelde. Vun 1954 af an bet 1978 hett he as Lehrer in Ostbevern-Schirl, Seppenrade-Emkum, Lüdinghusen un Mönster arbeidt. Vun 1978 af an hett he denn as fre’en Schriever un Publizist sien Geld verdeent.

Vun Augustin Wibbelt, den Schepper persönlich kennt hett, hett Schepper ok en groten Deel vun den Nalaat un hett vele Warken vun den Dichter in textkritische Utgaven rutgeven.

Denn hett Schepper ok vele Sendungen, Höörspelen, Kommentare un Gedichtrezitatschonen för den WDR, dat WDR Radio Mönsterland, Antenne Mönster, Radio Bremen un den Hessischen Rundfunk maakt. Siet 1996 hett he de stännige Sennreeg „Gott beim Wort genommen“.

Warken[ännern | Bornkood ännern]

Prosa[ännern | Bornkood ännern]

  • Aolle Döhnkes ut Westfaolen. To’t Gnööcheln un Gneesen un Lachen un Wiervertellen. Edition Güth im Landwirtschaftsverlag: Mönster 1994.
  • Ick segg et grade harut. Neue Geschichten von Jans Gliewenkieker. Westf. Dampfboot: Mönster 1993.
  • Plattdütske Witzkes, Döhnkes un Spargitzkes. Regensberg: Mönster 1985, 1991.
  • Ick wünsk di wat von düt un dat ... Glückwünske un Riemsels to alle Geliägenheiten twiärs dör ‘t Jaohr för Aolt un Junk för Graut un Klein för Dick un Nöchtern för Famillge un annere Lü för Truer un Fier för Westfaolen un Utlänners. Güth & Etscheidt: Wiedenbrück 1984.
  • Düch di dat nich auk? Hrsg. vom Heimat- und Kulturkreis Roxel e.V. Regensberg: Mönster 1983 (Jans Gliewenkieker).
  • Begegnungen mit Wibbelt. Augustin Wibbelt und seine Zeit. Coppenrath: Mönster 1978.
  • Kleine Lektion über westfälischen Humor. Für Anfänger und Fortgeschrittene. Regensberg: Mönster 1971 (1976, 1979, 1982, 1989).
  • Uese Modersproak. Lese-, Spiel- und Erzählgut des Münsterlandes für Schule und Haus. Plattdeutsch in der Volksschule. Aschendorff: Mönster 1959.

Platten[ännern | Bornkood ännern]

  • Rainer Schepper liest Augustin Wibbelt. Fono-Schallplattengesellschaft: Münster 1980.
  • Rainer Schepper liest Wilhelm Busch. Aulos-Schallplattenverlag: Viersen-Dülken 1978.
  • Plattdeutsche Märchen der Brüder Grimm. Fono-Schallplattengesellschaft: Münster 1978.
  • Augustin Wibbelt: Wiehnachten. Plattdeutsche Gedichte und Erzählungen. Fono-Schallplattengesellschaft: Münster*1977.
  • Karl Wagenfeld: Jans Baunenkamps Höllenfahrt. Fono-Schallplattengesellschaft: Münster 1976.
  • Augustin Wibbelt: De Kiepenkäärl. Fono-Schallplattengesellschaft: Münster 1975.
  • Augustin Wibbelt: De Miärgelkuhl. Marjänne. Schuster: Leer 1972.

Saakböker[ännern | Bornkood ännern]

  • Das ist Christentum. Informationen aus zweitausend Jahren Geschichte. Das Kirchenjahr in 2471 historischen Daten. Lenz: Neustadt/R. 1999.
  • Denn es steht geschrieben. Predigten eines Ungläubigen. Kritische Gedanken zum Neuen Testament. Lit Verlag: Münster 1998.
  • Gott beim Wort genommen. Das Alte Testament auf dem ethischen Prüfstand. Mit einem Vorw. von H. Herrmann. Verlags-Werkstatt: Argenbühl-Christazhofen 1993.
  • Plattdeutsches Schimpfwörterbuch für Westfalen. Schuster: Leer 1992.
  • Wat seggs dann nu? Regensberg: Mönster 1987 (Jans Gliewenkieker).
  • Augustin Wibbelt. Ausstellung der Stadt Ahlen (Westf.) zu seinem 120. Geburtstag am 19. September im Heimatmuseum Ahlen vom 12.-30.9. 1982. Stadt Ahlen 1982 (Zusammenstellung und Katalogbearbeitung).

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]