Martin Lüttge

Vun Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Martin Lüttge (* 1. Juli 1943 in Hamborg; † 22. Februar 2017 in Plön) weer en düütschen Schauspeler un Speelbaas. Populär wurrn is he 1992 as Kommissar Bernd Flemming in de Fernsehrieg Tatort. He weer dormit Nahfolger van Götz George, de in de Rull as Horst Schimanski bannig populär wurrn is.

Werdegang[ännern | Bornkood ännern]

Lüttge, Waldorf-Schöler, gung Enn’ van de 50er Johren nah England, um Buer to wurrn. He hett denn een Utbilden makt up een Kalvermasthoff in Devonshire. Aber he fung dor ok an to schauspelern, brok bold sein Openholt in England af un gung nah de Zerboni-School in Gauting un dornah an de niege Schauspeelschool in München. Sietdem makt he beides: Buer un Schauspeler.

Speelbaas Fritz Umgelter hett dat Talent van den jungen Lüttge sehn un hett hüm för eenige Hööftrullen för de Fernsehkamera holt: Bratkartoffeln inbegriffen, Rebellion der Verlorenen, un de Serie Wie eine Träne im Ozean. To glieker Tiet kreeg Lüttge 1966 een Bühnenengagement an de Münchner Kammerspiele un maak sück dor bit 1970 as Allroundbegabung im Charakterfaak ober ok as Komödiendorsteller een Naam.

In’ Ansluss doran stunn Lüttge in dat Düsseldörper Schauspeelhuus (bit 1974) up de Böhn un kunn denn bis 1977 ünner Claus Peymann an dat Staatstheater Stuttgart as Faust groote Erfolge fiern.

1978 hett he tosommen mit annern sein eegen Theater, dat Zelttheater, upmakt, wat siet 1980 as Theaterhof Priessenthal firmeert. Disse free Theatergrupp hett een 440 Johr old Buernhoff, mit 5 Hektor Land dorbi in Mehring bi Burghausen in Bayern. Dor leben se un hebbt in’ Winter ok ehr Proben. Fröher harrn se een Telt, wo 600 Lüüd drin Platz harrn. Dat hebbt se aber inmott’. Hüdtodag goht de Schauspelers up Tournee und speelt in fast Säälen. Up de Theaterhoff arbeiten jetzt noch 10 Lüüd. Dor kann man ok över Nacht slapen. Striekelzoo un Kinnerbackkurse gifft dat dor ok.

Literaturnahwies[ännern | Bornkood ännern]

  • Christian Schröder, Kühe sind sensible Zuschauer, in: Der "Tagesspiegel," Nr. 19402 vom Freitag, den 15. Dezember 2006, S. 29 mit een aktuellen Foto van de Schauspeler, upnommen vun
  • Birgit Kleber.

Filmografie (Utwahl)[ännern | Bornkood ännern]

Johr Titel
1964 Unsere große Schwester, Feernsehreeg
1965 Der Fall Michael Reiber, Feernsehn
1967 Bratkartoffeln inbegriffen, Feernsehn
1967 Eine Handvoll Helden
1968 Zur Sache, Schätzchen, Feernsehn
1969 Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh, Feernsehn
1970 Tod nach Mitternacht, Feernsehn
1972 Strohfeuer
1973 Der Lord von Barmbeck
1975 Berlinger
1977 Eine Dummheit macht auch der Gescheiteste, Feernsehn
1978 Zwischengleis
1981 Jede Menge Kohle
1982 Bananen-Paul
1984 Die Wannseekonferenz, Feernsehn
1985 Zahn um Zahn
1989 Laura Ley
1997 Mayday – Flug in den Tod
1997 Schweinesand – Eine Insel voller Geheimnisse
1985-2000 Tatort, Feeernsehfolgen
2002 Verrückt nach Paris
2006 Die Pferdeinsel, Feernsehn
2011 Bittere Kirschen
2007-13 Fortshaus Falkenau, Feernsehreeg

Theaterrollen (Utswahl)[ännern | Bornkood ännern]

Utteken[ännern | Bornkood ännern]

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]