James Stewart (Schauspeler)

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James Stewart 1934

James Maitland Stewart (* 20. Mai 1908 in Indiana, Pennsylvania; † 2. Juli 1997 in Beverly Hills, Kalifornien, USA) weer en US-amerikaanschen Filmschauspeler, de in sien Rullen vör allen as „feinen Kerl“ un „oprechten Amerikaner“ besett weer. Stewart hett in vele Filmklassikers bedüdene Rullen speelt un mehrere Johrteihnten lang mit rutragen Speelbasen tohopenarbeit. Dat renommeerte American Film Institute hett Stewart op den drüdden Platz op de List vun de 25 gröttsten männlichen Filmlegennen vun all Tieten wählt.

Leven un Loopbahn[ännern | Bornkood ännern]

James Stewart wull egentlich Architekt vun Beroop warrn un hett in dat Fack ok en Afsluss maakt. Arbeit hett he in den Beroop dorna aver nich, man he slööt sik en lütte Theatergrupp an, de sik Falmouth Players nömen. Op dissen Weg keem he an’n Broadway.

James Stewart hett wiel den Tweeten Weltkrieg bi de US Air Force deent
(Foto: US Air Force)

Stewart is al in de 1930er Johren Filmstar worrn. In’t Johr 1941 hett he en Oscar wunnen as beste Schauspeler in den Film The Philadelphia Story, in den he tosamen mit Cary Grant un Katharine Hepburn spelen de. Disse Oscar warrt allgemeen as en Utgliek för dat Vörjohr sehn, as Stewart in den Film Mr. Smith Goes To Washington sien villicht beste Dorstellen wiest hett, bi de Verlehen aver gegen Robert Donat ünnerleeg.

In’n Tweeten Weltkrieg deen Stewart af 1941 in de US Army Air Force. As Operatschoonsoffizeer vun en in England statschoneerten Bombergrupp hett he 1944 an mehr as twintig Feendflagen deelnahmen un is mit hoge Utteken wedder torüch na Amerika kamen. He weer dorna Offizeer vun de Reserve bi de US Air Force un been sien Militärloopbahn 1960 in’n Rang vun en Brigaadgeneral.

Sien Filmloopbahn is kenntekent dör Rullen, in de he mit wenige Utnahmen moraalsch reine Persönlichkeiten dorstell, de grote Döög wiesen. Dat tögerliche Wesen, dat he sien Figuren geev, hett to siene Tiet en Teken sett. Sien Dorstellen in de Hööftrull vun den Film It’s a Wonderful Life weer een vun de Hööchpunkten in sien Loopbahn.

In’t Öller vun 41 Johren hett he de Weetfro Gloria Hatrick McLean heiraat. Tosamen harrn se twee Döchter, neemlich de Tweeschen Kelly un Judy. Twee wietere Kinner, de Söhnen Ronald un Michael bröch sien Fro ut ehr eerste Eh mit. Ehr Söhn Ronald is as Soldat in’n Vietnamkrieg fallen.

Bit Enn vun de 1940er Johren speel Stewart tomeist den „strahlen Helden“, künn denn aver en Imagewannel maken. So speel he twüschen 1949 un 1958 in veer Filmen vun Alfred Hitchcock mehr Personen, de op ünnerscheedliche Oord un Wies Swäcken harrn. In de 1950er Johren hett he ok in en poor Western-Filmen mitspeelt, de besten dorvun ünner Speelbaas Anthony Mann. Mit siene Rullen is he dorbi bi de Tokiekers to’t Leddbild vun’n oprechten US-Amerikaner worrn.

James Stewart in’n Januar 1981

Stewart is an’n 2. Juli 1997 in’t Öller vun 89 Johren in sien Huus in Beverly Hills doodbleven. He harr en Lungenembolie un Verseggen vun’n Kreisloop nadem he lang al Lasten mit de Atenweeg harr. Bisett weer Stewart in’n Forest Lawn Memorial Park Cemetery in Glendale, Kalifornien.

Filmografie (Utwahl)[ännern | Bornkood ännern]

Johr Titel Synchroonsnacker
1935 The Murder Man
dt.: Der Mann für Mord
Sigmar Solbach
1936 Wife vs. Secretary
dt.: Seine Sekretärin
Sigmar Solbach
1936 Born to Dance
dt.: Zum Tanzen geboren
Sigmar Solbach
1936 After the Thin Man
dt.: Nach dem dünnen Mann
Gerhart Lippert
1937 The Last Gangster
dt.: Der letzte Gangster
Sigmar Solbach
1938 The Shopworn Angel
dt.: Engel aus zweiter Hand
Sigmar Solbach
1939 Made for Each Other
dt.: Ein ideales Paar
Hartmut Becker
1939 It’s a Wonderful World
dt.: Drunter und drüber
Sigmar Solbach
1939 Mr. Smith Goes to Washington
dt.: Mr. Smith geht nach Washington
Eckart Dux
1939 Destry Rides Again
dt.: Der große Bluff
Otto-Eduard Hasse (1. Synchro 1947)
Sigmar Solbach (2. Synchro, TV)
Stephan Schwartz (3. Synchro 2004)
1940 The Mortal Storm
dt.: Tödlicher Sturm
Eckart Dux
1940 The Philadelphia Story
dt.: Die Nacht vor der Hochzeit
Hans Nielsen
1941 Ziegfeld Girl
dt.: Mädchen im Rampenlicht
Otto-Eduard Hasse
1946 It’s a Wonderful Life
dt.: Ist das Leben nicht schön?
Günther Dockerill
1947 Magic Town
dt.: Fremde Stadt
Sigmar Solbach
1948 Call Northside 777
dt.: Kennwort 777
Hans Nielsen (1. Synchro 1949)
Eckart Dux (2. Synchro 1969)
1948 Rope
dt.: Cocktail für eine Leiche
Siegmar Schneider (1. Synchro 1963)
Siegmar Schneider (2. Synchro 1984)
1949 The Stratton Story  
1950 Winchester ’73
dt.: Winchester 73
Siegmar Schneider
1950 Broken Arrow
dt.: Der gebrochene Pfeil
Ernst Fritz Fürbringer (1. Synchro 1951)
Eckart Dux (2. Synchro 1966)
1950 Harvey
dt.: Mein Freund Harvey
Viktor de Kowa
1951 No Highway
dt.: Die Reise ins Ungewisse
Viktor de Kowa
1952 Bend of the River
dt.: Meuterei am Schlangenfluß
Siegmar Schneider (1. Synchro, Kino)
Stephan Schwartz (2. Synchro, DVD)
1952 Carbine Williams
dt.: Stärker als Ketten
Hans Nielsen
1953 The Naked Spur
dt.: Nackte Gewalt
Horst Niendorf
1954 The Far Country
dt.: Über den Todespaß
Siegmar Schneider
1954 The Glenn Miller Story
dt.: Die Glenn Miller Story
Siegmar Schneider (1. & 2. Synchro)
1954 Rear Window
dt.: Das Fenster zum Hof
Siegmar Schneider (1. & 2. Synchro)
1955 Strategic Air Command
dt.: In geheimer Kommandosache
Siegmar Schneider
1955 The Man from Laramie
dt.: Der Mann aus Laramie
Siegmar Schneider
1956 The Man Who Knew Too Much
dt.: Der Mann, der zuviel wusste
Siegmar Schneider
1957 Night Passage
dt.: Die Uhr ist abgelaufen
Siegmar Schneider
1958 Vertigo
dt.: Vertigo – Aus dem Reich der Toten
Siegmar Schneider (1. & 2. Synchro)
1958 Bell, Book and Candle
dt.: Meine Braut ist übersinnlich
Siegmar Schneider
1959 Anatomy of a Murder
dt.: Anatomie eines Mordes
Hans Nielsen
1959 The FBI Story
dt.: Geheimagent des FBI
Friedrich Schoenfelder
1961 Two Rode Together
dt.: Zwei ritten zusammen
Wolfgang Lukschy
1962 The Man Who Shot Liberty Valance
dt.: Der Mann der Liberty Valance erschoss
Frank-Otto Schenk
1962 Mr. Hobbs Takes a Vacation
dt.: Mr. Hobbs macht Ferien
Siegmar Schneider
1962 How the West Was Won
dt.: Das war der wilde Westen
Siegmar Schneider
1965 Dear Brigitte
dt.: Geliebte Brigitte
Hans Nielsen
1965 Shenandoah
dt.: Der Mann vom großen Fluß
Siegmar Schneider
1965 The Flight of the Phoenix
dt.: Der Flug des Phoenix
Siegmar Schneider
1966 The Rare Breed
dt.: Rancho River
Siegmar Schneider
1968 Firecreek
dt.: Die fünf Vogelfreien
Siegmar Schneider
1968 Bandolero!
dt.: Bandolero
Siegmar Schneider
1970 The Cheyenne Social Club
dt.: Geschossen wird ab Mitternacht
Siegmar Schneider
1971 Fools’ Parade
dt.: Die Gnadenlosen
Holger Hagen
1973-74 Hawkins, Feernsehreeg Siegmar Schneider
1976 The Shootist
dt.: Der Scharfschütze
Siegfried Schürenberg
1978 The Magic of Lassie
dt.: Unsere Lassie
 
1986 North and South, Feernsehreeg
dt.: Fackeln im Sturm
Friedrich Schoenfelder

Utteken[ännern | Bornkood ännern]

Steern op’n „Walk of Fame“

James Stewart is för sien Schauspeel 46 mol för bedüdene Filmpriesen vörslahn wesen un hett 27 Priesen wunnen, dorünner to’n Bispeel:

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Donald Dewey: James Stewart. Ein Leben für den Film (OT: James Stewart. A Biography). Henschel (Dornier Medienholding), Berlin 1997, ISBN 3-89487-270-5
  • Howard Thompson: James Stewart. Seine Filme – sein Leben. Heyne, München 1988, ISBN 3-453-86003-9
  • Tony Thomas: A Wonderful Life. The Films and Career of James Stewart. Citadel Press, Secaucus (N.J.) 1988, ISBN 0-8065-1081-1
  • Adolf Heinzlmeier: James Stewart. Der Mann aus Laramie., in Adolf Heinzlmeier, Berndt Schulz, Karsten Witte: Die Unsterblichen des Kinos. Band 2: Glanz und Mythos der Stars der 40er und 50er Jahre. S. Fischer, Frankfort an’n Main 1980, ISBN 3-596-23658-4, S. 97–103

Weblenken[ännern | Bornkood ännern]

Commons-logo.svg James Stewart. Mehr Biller, Videos oder Audiodateien to’t Thema gifft dat bi Wikimedia Commons.