Ernst Christoph Arnoldi

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Ernst Christoph Arnoldi (* 10. März 1696 in Trarbach; † 19. März 1744 in Gießen) weer en düütschen Rechtswetenschopper.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Arnoldi is 1696 in Trarbach as Söhn von’n Pädagoog un lutherschen Theoloog Johann Conrad Arnoldi boren. He weer op dat Gymnasium in Darmstadt un hett denn Juristeree an de Universität Gießen studeert. En tiedlang weer he Privatlehrer in Rheinheim. An’n 20. Dezember 1725 hett he in Gießen dat Lizentiat von de Rechtswetenschoppen kregen un is Avkaat in de hessische Regerung un ordentlichen Prokurater worrn. An’n 4. August 1734 hett de Universität Gießen em en außerordentliche Professur von de Rechten överdragen. Dormit weer he ok Bisitter von de juristische Fakultät un hett dor 1742 en ordentliche Professur von de Rechten övernahmen.

Familie[ännern | Bornkood ännern]

Arnoldi hett 1731 Louise Friderike Rayß freet, en Dochter von’n Kunsistorialassesser un Inspekter Johann Friedrich Rayß. De beiden harrn veer Söhns un dree Döchter:

  • Johann Friedrich Arnoldi (7. Oktober 1732 in Gießen) weer op dat Gießener Pädagogium, 1749 Universität Gießen, Privatlehrer Kassel, 1775 hessisch fürstlichen Raad.
  • Heinrich Franz Arnoldi (* 11. November 1735 in Gießen; † jung)
  • Moritz Theodor Arnoldi (* 11. November 1735 in Gießen; † jung)
  • Johann Ludwig Ferdinand Arnoldi (1737–1783)
  • Maria Johannette Philippine Arnoldi (* 15. März 1739 in Gießen), hett Assesser Zühl in Gießen freet
  • Johanette Catherine Friderika Arnoldi (* 30. Juli 1741 in Gießen)
  • Marie Caroline Magdalene Arnoldi (* 29. November 1743 in Gießen; † in’t Kindbedd)

Warken[ännern | Bornkood ännern]

  • Disp. inaug. de jure successionis foemineae in dominiis & imperiis. Gießen 1725
  • Exercitationum jurid. academ. Diss. I. de jure convenientiae in genere ; Resp. Jo. Ferdin. Hessert, Potsdammens. Gießen 1737
  • Exercitationum jurid. academ. Diss. II. de jure convenientiae in specie, quoad jus privatum & civile & circa jus publicum ; Resp. Jo. Wilh. Phil. Feuerbach. Frankfurt/Main, Gießen 1742

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Hermann Haupt, Georg Lehnert: Chronik der Universität Gießen, 1607-1907. Verlag Alfred Tölpelmann, Gießen, 1907, S. 52
  • Friedrich Wilhelm Strieder: Grundlage zu einer hessischen Gelehrten und Schriftsteller Geschichte. Göttingen, 1781, Band 1, S. 174 (Online)