Adolf Jensen (Politiker)

Vun Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Adolf Jensen in' Januar 1961

Adolf Jensen (* 23. Januar 1878 in Landwehr, Quarnbek, Kreis Kiel; † 6. Februar 1965 in Auerk) weer Perfesser för Methodik un Didaktik, düütsch Politiker (SPD), Reformpädagoog un Landdagsafordneter vun Neddersassen. För sien Verdeenste hett he dat Bundsverdeenstkrüüz 1. Klasse kreegen.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Jensen hett de Böverrealschool in Kiel besöcht. Nah dat Enn' vun dat Lehrerseminar in Eckernförde-Borby hett he eerste as Lehrer tonächst in Felde bi Kiel, denn in Lauenborg/Elv un sluutend in Hamborg arbeit. 1907 is he de SPD bitreeden. In de Johren 1920 bit 1929 weer he Mester un Rekter an de Berlin-Neuköllner Versööksschool ([[Rütli-School]), dornah außerordentlicher Professor för Methodik un Didaktik an de Technisch Hoochschool Brunswiek. 1933 wurr he vun de Nazis ut den brunswiekschen Staatsdeenst entlaaten, nah den Tweeten Weltkrieg in' 1946 weer rehabiliteert.

Van' 20. April 1947 bit 30. April 1951 weer Jensen Liddmaat vun den Landdag in Neddersassen (1. Wahlperiood).

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

  • Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994: Biographisches Handbuch. 1996, S. 183.
  • Anikó Szabó: Vertreibung, Rückkehr, Wiedergutmachung: Göttinger Hochschullehrer im Schatten des Nationalsozialismus, mit einer biographischen Dokumentation der entlassenen und verfolgten Hochschullehrer: Universität Göttingen – TH Braunschweig – TH Hannover – Tierärztliche Hochschule Hannover. Chöttingen, Wallstein-Verlag 2000, S. 586f.
  • Michael Wettern, Daniel Weßelhöft: Opfer nationalsozialistischer Verfolgung an der Technischen Hochschule Braunschweig 1930–1945. Hilmessen, Olms-Verlag 2010, S.138ff.