August Theodor Braun

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August Theodor Braun (* 17. oder 15. Juli 1802 in Hannover; † 7. Februar 1887) weer en düütschen Beamten un Politiker in dat Königriek Hannover.

Leven[ännern | Bornkood ännern]

Braun is 1802 as Söhn von en Oberst in Hannover boren. Al fröh güng dat op en Loopbahn as Soldat jüst as bi sien Vader dal. He güng 1814 as Kadett na de hannöversche Artillerie. 1815 weer he Schöler an dat Lyzeum in Hannover. Dor hett he 1821 de Reifeprüfung afleggt.[1]

1824 is he Auditer bi dat Amt Zeven un 1827 Assesser bi dat Amt Gothenborg worrn. Von 1831 af an stünn he in de Deensten von dat Kabinettsministerium, is 1835 Gehemen Kanzliesekertär un 1847 Kabinettsraad tohoop mit Alexander von Münchhausen worrn.[2] 1839 is he dat eerste Maal in dat hannöversche Kabinett beropen worrn. In’n März 1848 hebbt se en to’n Kultusminister maakt (in de Märzregerung). In disse Tied stünn he bet 1859 veel mit Hermann Lotze in Kuntakt.[3] 1849–1850 weer he Kurater von de Universität Göttingen. He hett gegenöver de Reakschoonspolitik von König Georg V. so veel Unverständnis wiest, dat he bald tohoop mit welk annere liberale Ministers von de Hoffsellschop utslaten weer.[4] 1850 is he tohoop mit dat kumplette Kabinett Stüve-Bennigsen entlaten worrn.

Üm 1862 weer he Börgervörsteher un blangen Hermann Schläger een von de Lüüd, de in’t Börgervörsteher-Kollegium besünners aktiv weren.[5] He is 1863 Maat von de Twete hannöversche Kamer worrn un 1869 Maat von de hannöversche Landssynood. Op de eerste Landssynood hett he sik aver nich veel wiest un dorüm wullen se em in Berlin wedder aflösen.[6] Von’n 13. März 1863 bet 3. April 1872 weer he Landdrost in de Landdrostie Stood. De Braunstraat in Hannover, de 1889 anleggt worrn is, is na em nöömt.

Sien Söhn weer de Jurist Theodor Carl Wilhelm Philipp Braun (11. Januar 1837–3. März 1927).[7]

Literatur[ännern | Bornkood ännern]

Footnoten[ännern | Bornkood ännern]

  1. Norbert Matern: Politische Wahlen in Hildesheim 1848 bis 1867; 1959, S. 173.
  2. Eduard Vehse: Geschichte der Höfe des Hauses Braunschweig in Deutschland und England, Hamborg 1853, Deel 3, S. 330.
  3. Hermann Lotze: Briefe und Dokumente, zusammengestellt, eingeleitet und kommentiert von Reinhardt Pester, hg. von Ernst Wolfgang Orth, Würzburg 2003. Darin sind einige Briefe im Austausch zwischen Braun und Lotze abgedruckt.
  4. Cornelia Roolfs: Der hannoversche Hof von 1814 bis 1866. Hofstaat und Hofgesellschaft, Hannover 2005, S. 323.
  5. Thomas Jan Kück: Ludwig Adolf Petri. Kirchenpolitiker und Theologe, Göttingen 1997, S. 265.
  6. Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen ..., Band 8–11, 1970, S. 143.
  7. Materialien zur Entstehungsgeschichte des BGB. Walter de Gruyter, 1978, Sied 87