Amandus Weinreich
Amandus Friedrich Wilhelm Weinreich (* 22. November 1860 in Offendörp bi Radekau; † 1. März 1943 in Swerin) was een düütschen evageelsch-luthersch Theoloog un Perfesser.
He harr besünners Interess an de plattdüütsche Spraak in de Kark un geev Predigten op Platt.
Leven
[ännern | Bornkood ännern]Amandus Weinreich weer de Söhn vun enen Landsmann un Smid uut Offendörp in dat Föörstendom Lübeek, dat in de Tied to dat Groothartogdom Ollnborg tohöör. He besöch dat Katharineum to Lübeek un maak Oostern 1991 dat Abituur.[1] He studeer as Stipendiat vun de Schnabelsche Stipendien-Stiftung evangeelsche Theologie in Erlangen, Berlin, Griepswoold un Kiel. 185 kreeg he in Kiel sien Theoloogsch Examen. 1887 wurr he in Stettin as Paster ordineert; vun 1887 bet 1890 weer he as Diakoon an de Nikolaikark in Gützkow un vun 1890 bet 1893 as Konpaster in Niemünster. Vun den 9. Juli 1893 an weer he Paster vun den Noordbezirek vun de Christianskark in Ottensen un vun 1898 an eerste Paster in de nee’en Krüüzkark in Ottensen.
Den 21. April 1907 wurr he Nafolger vun Franz Rendtorff as Kloosterprediger an dat Klooster Preetz un Studiendirekter an dat Predigerseminaar för Sleswig-Holsteen. Den 6. Februar 1913 kreeg he vun de Theoloogsche Fakultät vun de Universität Kiel dat Ehrenlizenziat. 1913 maak he sien Habilitatschoon in Praktsche Theologie un kreeg 1913 den Titel Perfesser. 1921 kreeg he enen Leeropdrag as Honraarperfesser för Praktsche Theologie.
1924 wessel he wedder in den Gemeendeenst un wurr Paster in Sterup in Angeln. Sien Nafolger in Preetz wurr Heinrich Rendtorff. 1929 güng Weinriech in den Ruhstand, leev eerst in Sleswig un na den Dood vun siene Fro 1992 bi siene Dochter in Swerin. Ok hier geev he Predigten.
Weinreich weer Delegeerten vun de Düütschen Evangeelschen Karkendag 1924 in Bethel un 1927 in Königsbarg.[2]
He intereseer sik besünner för dat Plattdüütsch in de Kark. 1935 geev he enen Sammelband mit plattdüütschen Predigten ruut..[3]
Wark
[ännern | Bornkood ännern]- Der Ertrag des Krieges für das religiöse, sittliche u. kirchliche Leben unserer Gemeinden. 1915
- Plattdütsche Predigten. Swerin: Bahn 1935
Literatur
[ännern | Bornkood ännern]- Friedrich Volbehr, Richard Weyl: Professoren und Dozenten der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 1665 bis 1915 (5. Oktober); nebst einem Anhang: die Lektoren, Lehrer der Künste und Universitäts-Bibliothekare. Kiel 1916 (Digitalisat), S. 22f
- Joachim Heubach: Aus der Geschichte des Predigerseminars Preetz, in: Kurt Jürgensen, Friedrich-Otto Scharbau, Werner H. Schmidt (Ruutgever): Gott loben das ist unser Amt. Beiträge zu einem Leitwort (Gedenkschrift Johann Schmidt), Kiel 1984, S. 213–223;
- Claus Jürgensen: Das Predigerseminar Preetz von den Anfängen bis zum 2. Weltkrieg, in: Gothart Magaard, Gerhard Ulrich (Hrsg.): 100 Jahre Predigerseminar Preetz. Eine Festschrift, Kiel 1996, S. 9–57 (online op vikariat-nordkirche.de)
Weblink
[ännern | Bornkood ännern]- Indrag in dat Kieler Geleertenverteeknis
Footnoten
[ännern | Bornkood ännern]- ↑ Hermann Genzken: Die Abiturienten des Katharineums zu Lübeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907. Borchers, Lübeek 1907 (Digitalisat), Nr. 821
- ↑ Handbuch der deutschen evangelischen Kirchen 1918 bis 1949: Organe – Ämter – Verbände – Personen. Bd. 1: Überregionale Einrichtungen (= Arbeiten zur Kirchlichen Zeitgeschichte. Reihe A: Quellen; 28). Vandenhoeck & Ruprecht, Chöttingen 2010, ISBN 9783647557847, S. 52
- ↑ Siehe dazu Kay Dohnke, Norbert Hopster und Jan Wirrer (Ruutgever): Niederdeutsch im Nationalsozialismus. Studien zur regionalen Kultur im Faschismus. Hilmessen: Georg Olms 1994, ISBN 9783487098098, S. 430 ff.