Gerd Lüpke
Gerd Gustav Arthur Lüpke (* 19. Mai 1920 in Stettin; † 3. Oktober 2002 in Varel) weer en düütsch Schriever, Hörfunkautor, Översetter, Hörfunksnacker un Rezitater, de besünners in den plattdüütschen Spraakruum bekannt weer.
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Leven [ännern]
Lüpke verleev sien Kindheit un Jöögd in Loitz (Vörpommern) un Ribnitz (Mekelnborg). Nah den Tweeten Weltkrieg weer he eerst Spraaklehrer un Dolmetscher, bevör he sück as Journalist in Varel daal leet, wo he later as free Schriever tätig weer.
1942 hett he Irmgard Greiff heiraadt, de ünner hör Deernsnaam sülvst schreev un sien Mitarbeiterin, Ideengeverin un Kritikerin weer.
Hörfunkautor [ännern]
Sien Bekanntheit as plattdüütsch Hörfunkautor kummt vör allen dör de NDR-Reeg Hör mal ’n beten to und de Radio Bremen-Sendungen Niederdeutscher Hauskalender un Niederdeutsche Städtebilder her, as ok vun sien Hörspelen.
Spreker [ännern]
Neben sien Spreertätigkeit bi’d Hörfunk hett Gerd Lüpke faken as Spreker, aber ok beradend an Schallplattenproduktschonen in plattdüütsch Spraak mitwarkt, as t.B. an de Spreekplattenreeg Niederdeutsche Stimmen u.a. mit Texten vun Fritz Reuter, de he sülvst ok eenmal in en Hörspeel dorstellt hett. Faken hett he ok sowohl hooch- as ok plattdüütsch Vördrags- und Leseabende gestalt.
Schriever [ännern]
To Lüpkes bekanntst Bookverapenlichungen hörrn sien Eerstlingswakt Dat vulle Johr (1952) un Achter Dünen und Diek (1975). In sien literarisch Arbeiten wies sück Gerd Lüpke sowohl as plattdüütsch Verteller as ok as Lyriker. Ok Satiren hett he faken schreven ok in Missingsch. In den letzt Levensjohren hett he sück mit Hartblood de Upgaav vun literaturwetenschaplich Dorstellungen över klassisch Dichter vun dat hüüd pakastaansch Land Sind widmet. So keemen nah en allgemeen Afhandlung över fiev Johrhunnerte Poesie in de Sind-Spraak Die Lyrik des Landes Sind oder brich der Laterne dunkles Glas (2000) noch Monografien över Satschal Sarmast (2001) un Shah Abdul Latif (2002) rut.
Pries un Utteknungen [ännern]
Gerd Lüpke wurr för sien literarisch Schaffen un sien kulturell Leistungen mit en Reeg vun Priesen uttekent. So kreeg he de Fritz Reuter-Medaille (1965), den Pommerschen Kulturpries (1968), den Kulturpries vun de Landsmannschap Mekelnborg (1978), een Hörspeelpries und den Ehrenbreef vun de Fritz Reuter Sellschap, later noch de Friesland-Medaille un 1988 den Freudenthal-Pries.
Wiederhenn kreeg Lüpke dat Bundsverdeenstkrüüz am Bande (1972) un wurr Ritter des königlich niederländischen Ordens von Oranien-Nassau (1974). De Goldene Verdienst-Medaille Däänemark (1982), de Goldmedaille vun de Akademischen Gesellschaft des pakistanischen Landes Sind (1989) un de Bremer Kulturpries (1998) sünd wiedere internatschonale Utteknungen, de Lüpke kreegen hett.
In Varel is en Straat nah hüm nömmt wurrn.
Literatur [ännern]
- Gerd Lüpke (Nahroop). In: Der Oldenburgische Hauskalender 2004. Oldenburg 2003, S. 87